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Volvo: City Safety System schützt vor Kollisionen

Unfälle im Stadt- und Kolonnenverkehr sollen verringert werden

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München, 27. Dezember 2006 – Volvo hat ein innovatives Sicherheitssystem zur Vermeidung von Auffahrunfällen entwickelt. Das so genannte City Safety System ist radargestützt und verfügt über eine integrierte automatische Bremsfunktion. Es wird aktiv, sobald sich das eigene Fahrzeug einem vorausfahrenden nähert, ohne dass der Fahrer reagiert. Vor allem im Stadt- und Kolonnenverkehr soll es helfen, Unfälle zu vermeiden

Risikominderung für Passagiere

Ein optisches Radar im oberen Bereich der Frontscheibe erfasst den vorausfahrenden Verkehr sowie Hindernisse, die in einem Abstand von maximal sechs Metern still stehen. Fünfzig Mal pro Sekunde wird die Stärke einer Abbremsung berechnet, die nötig ist, um ein Auffahren zu verhindern. Registriert das System ein Bremsmanöver des vorausfahrenden Fahrzeugs, wird im Hydrauliksystem der Bremsdruck aufgebaut und gleichzeitig der Fahrer gewarnt. Ist ein Crash unvermeidbar, aktiviert das System die Bremskraftunterstützung und leitet eine Notbremsung ein. Durch den bereits aufgebauten Bremsdruck wird dabei wertvolle Zeit gewonnen. Das System verringert für die Passagiere des vorausfahrenden Fahrzeugs das Risiko von Verletzungen der Halswirbelsäule und vermindert mögliche Reparaturkosten an beiden Fahrzeugen

75 Prozent aller Kollisionen bis Tempo 30

Das Sicherheitssystem von Volvo ist bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h aktiv. Statistiken belegen, dass sich 75 Prozent aller Kollisionen in diesem Tempobereich ereignen. Liegt die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen zwei Fahrzeugen unterhalb von 15 km/h, kann das System die Kollision verhindern. Bei einer Differenz bis zu 30 km/h liegt der Schwerpunkt auf der größtmöglichen Reduzierung des Tempos. Laut Volvo soll das System innerhalb der nächsten zwei Jahre auf den Markt kommen. Für welche Modelle und zu welchem Preis es erhältlich sein wird, war nicht zu erfahren

Intelligente Sitze in allen Volvo-Modellen

Längst serienmäßig in allen Volvo-Modellen ist dagegen das Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS. Das System soll den durch den Heckaufprall beschleunigten Körper des Fahrzeuginsassen effektiv und gleichmäßig abfangen. Es besteht aus einer hohen Kopfstütze und einer durchdachten Rückenlehnenstruktur in Kombination mit einem integrierten Energieaufnahmebereich an der Verbindung von Rückenlehne und Sitzfläche. Um das Risiko eines Schleudertraumas zu verringern, bewegen sich die Rückenlehnen von Fahrer- und Beifahrersitz im Moment der Kollision nach hinten. Anschließend werden die Rückenlehnen leicht geneigt und Kopf und Körper werden dabei behutsam ausbalanciert. Auf diese Weise werden die von hinten einwirkenden Kräfte ausgeglichen und die Belastungen für Wirbelsäule und Nacken minimiert. Seit 2000 zählt WHIPS zur Serienausstattung aller Volvo-Modelle.

(os)

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