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Was junge Menschen von Autos erwarten

Studie: Die emotionale Bindung zum Automobil lässt nach

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Insofern hat die unerfreuliche Pole Position für Opel auch ihr Gutes: Wenn die Autokäufer sich zunehmend von praktischen Erwägungen leiten lassen, sind mäßiges Image und Aussehen nicht einmal unbedingt von Nachteil. Sorgen muss sich eher die gesamte Auto­mobilindustrie machen, sollten die Ergebnisse und Einschätzungen der Studie stimmen. Denn wenn ein Statussymbol erst einmal an Bedeutung verliert, kann schnell eine Sogwirkung entstehen.

Günstig, praktisch, gut

Das wirft Fragen auf: Wie lassen sich teurere Autos noch schmackhaft machen, wenn sie nicht mehr als Statussymbol taugen? Und wie sollen Autos praktischer, umweltfreundlicher und dabei noch preisgünstiger werden?

Obwohl ein Audi nicht gerade billig ist, scheint das Unternehmen besonderen Anklang zu finden. Vielleicht liegt das auch daran, dass Audi im Design eine Sachlichkeit kultiviert hat, die den heutigen Vorlieben entgegen kommt. Die Studie ergab aber auch, dass das Geld nach wie vor etwas lockerer sitzt, wenn das Image der Marke gut ist. Wie der Konflikt aus gutem Design, Praxisnutzen und günstigem Preis aufzulösen ist, könnte ein Auto wie der zukünftige VW Up! zeigen. Doch das ist vorläufig Spekulation. Die Studie deutet darauf hin, dass zumindest hierzulande "Premium" zum Problem werden könnte. Es einfach einige Klassen niedriger mit Luxus zu probieren wird schwierig, wenn die Menschen ihr Geld lieber in andere schöne Dinge stecken.

(ggo)

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