Das Rezept für unvergleichlich gute Bratkartoffeln ist wahrscheinlich genauso alt wie die Plümecke: rüstige 70 Jahre. Hier gibt es die Echt-Plümecker-Currywurst und ein schönes Ritual: Ist das Bier ausgetrunken, einfach Gläser aneinander schlagen - schon kommt Nachschub. Jedes getrunkene Blonde hinterlässt einen Strich auf dem Deckel, gezahlt wird an der Theke. So einfach ist das im Plümecke.
Das zentral gelegene Alexander ist für all jene optimal, die nach einer langen Nacht noch etwas Warmes essen möchten. Der Szene-Treff für Nachtschattengewächse bietet eine große Auswahl an bezahlbaren Leckereien. Montags ab 16 Uhr Schnitzelparade: vier verschiedene Gerichte. Sonntags ist Pfännchentag. Dienstags: Currywurst, mittwochs: Omas Bratkartoffeln, donnerstags: Baguette.
Acht Steinstufen tief unter der Erde liegt der Jazz Club, in dem etliche Jazz-Stars von Count Basie und Duke Ellington bis Pat Metheny schon zu Gast waren. Im Publikum sind alle Altersgruppen vertreten: Friedlich vereint sitzen gestandene Jazz-Freaks neben aufstrebenden Acid-Jüngern. Konzerte und Matineen finden häufig außerhalb der normalen Öffnungszeiten statt; Veranstaltungshinweise gibt die Homepage des Clubs.
Im "Wolf" erfreuen sich nette Lindener und deren Sympathisanten nicht nur an Bier und Sprit, sondern auch an unkonventioneller Kneipenmusik (Hardrock, Punk und Powerpop) und authentischer Thai-Küche, die ausschließlich mit Fleisch aus kontrolliert-biologischem Anbau zubereitet wird. Zu empfehlen ist das "Massman Nua" (Rind gekocht, Kokosmilch, Kartoffeln, Zwiebeln, Erdnüsse und gelber Curry); Vegetarier werden mit dem Gericht "Koi Tiew Pat" glücklich (gebratene Reisnudeln, Ei, Gemüse und Tofu). Auf Wunsch jedes Fleischgericht stattdessen mit Tofu. Wechselnde DJs von Donnerstag bis Samstag. In unregelmäßigen Abständen: Ska-Musik-Abende. Billardtisch, Kicker.
Tradition und Moderne vereinen sich im Lister Bistro mit Pariser Flair. Nach einem erfolgreichen Neustart mit Unterstützung von Deutschlands berühmtesten Restauranttester Christian Rach schlägt das Café Tabac einen neuen Weg ein, ohne dabei das Altbewährte aus den Augen zu verlieren. So finden sich Baguettes in allen Variationen, aber auch kulinarische Raffinessen wie Coq au Vin blanc oder Argentinisches Hüftsteak vom Lavagrill auf der Speisekarte wieder. Zusätzliche saisonale Speisen wie Vierländer Entenkeule mit Quittenbrot und hausgemachten Serviettenknödel ergänzen das Speiseangebot. Der Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne ist somit geglückt ohne dabei die Seele des Cafés zu zerstören.
Der Spiegel ist nicht nur ein Klassiker unter den gemütlichen Kneipen, er bietet auch Sportbegeisterten eine kleine Heimat: Alle interessanten Sportereignisse werden live gezeigt. Eine generalüberholte Speisekarte bietet zudem frische Pizza, Nudelgerichte, Ofenkartoffel mit Sour Cream und Lachs und andere Snacks wie Burger oder Baguettes. Tages-Highlights werden aktuell ausgeschrieben.
Ein Trinkparadies für Spekulanten. Das Preisprinzip in Hannovers erster Bierbörse funktioniert nach einfachen Marktgesetzen: Bei großer Nachfrage steigen die Preise, bei geringer Nachfrage fallen sie. Ein Computer erfasst ständig die aktuelle Verkaufssituation und errechnet neue Kurse. Am Donnerstag ist Vollmond-Party mit Oldies. Freitags und Samstags steigt die Party mit Stimmungsmusik, von 20 bis 22 Uhr halbstündlich "Crash", Mittwochs Singlebörse von 20 bis 23 Uhr. Im Pasha wird hauptsächlich Black, House und Charts gespielt, im Joy 80er-Jahre-Musik.
Die Sportsbar direkt am Stadion: Sporthighlights werden auf unzähligen großen Plasmabildschirmen übertragen - im Biergarten gibt es hierfür eine riesige LED-Wand, die nahezu echte Stadionatmosphäre aufkommen lässt. Nicht nur bei Spielen der "Roten" ein beliebter Treffpunkt.
In einer der ältesten Musikkneipen Hannovers erklingt dreimal wöchentlich Live-Musik von Funk und Soul über Rock'n'Roll bis Klassik. Jeden ersten Donnerstag im Monat ist Karaoke-Tag. Gelegentlich findet ein Gesangswettbewerb statt, bei dem es so einiges zu gewinnen gibt.
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