Prüfstand (Workshop) | c't magazin 31.10.2009

Gut sortiert

Hintergrund: Wie man den Überblick in der Musiksammlung behält (3SAT)

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Früher war alles einfacher: Die hochwertige Stereoanlage stand im Wohnzimmer, in allen anderen Räumen gab es bestenfalls ein kleines UKW-Radio zur gelegentlichen Musikberieselung.

Heute begleitet und Musik im wahrsten Sinne des Wortes auf Schritt und tritt: Mobile Musikplayer sorgen für Unterhaltung auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen und in der Bahn. Daheim speichert der PC die Musik, daneben türmt sich im Wohnzimmer die CD-Sammlung - wenn nicht gerade einzelne Exemplare den Weg ins Arbeitszimmer, ins Auto oder sonst wohin gefunden haben. Da ist es oft gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Die passende Musik zur Tagesstimmung muss oft erst gesucht werden.

Zentraler Musikspeicher

Doch damit kann jetzt schluss sein: Dank Digitalisierung ist es inzwischen einfach geworden, die Musik zentral zu speichern und dann über ein Netzwerk in der Wohnung zu verteilen. Auch der mobile Musikplayer kann sich dann über das zentrale digitale Musikarchiv mit der passenden Klangkost versorgen.

Die einfachste Variante solch eines zentralen Musikspeichers ist der heimische PC. Programme zur Musikarchivierung und zum digitalisieren von noch auf analogen Medien wie Musik-Kasseten oder Schallplatten vorhandenen Schätzen gibt es zu Hauf.

Was jetzt noch fehlt, sind einfache sogenannte Streaming Clients. Sie nehmen über ein Funknetz (WLAN) oder gern auch per Netzwerkkabel Verbindung mit dem PC auf und geben die Musik im Wohn-, Arbeits- oder Kinderzimmer wieder. So kann jeder die Musik hören die er mag und das lästige Suchen nach CDs hat ein Ende.

Der Nachteil: Damit die Musik immer verfügbar ist, muss der PC permanent laufen. Das kostet Strom und ist gelegentlich auch lästig, denn längst nicht jeder Rechner arbeitet flüsterleise. Abhilfe versprechen spezielle Medien-Zentralen, wie sie inzwischen von allen renomierten HiFi-Anbietern angeboten werden. Ein Medienserver – zumeist im zentralen Gerät fürs Wohnzimmer untergebracht – speichert die Musik und gibt sie via Netzwerk an die passenden Streaming Clients weiter.

Alternativ dazu kann man sich auch mit einem sogenannten NAS-System ausrüsten. Das besteht aus einem kleinen Gehäuse mit einer oder mehreren Festplatten und einem Netzwerk- und/oder WLAN-Anschluss. Dort kann man dann beben der Musik auch zentral und für alle Familienmitglieder zugänglich andere Dateien und Dokumente wie etwa Digitalfotos speichern. Oft bieten die kleinen Kästen auch einen Druckeranschluss. So kann auch der Drucker von allen genutzt werden. (Georg Schnurer)

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c't magazin wird eingestellt

Der Hessische Rundfunk und der Heise Zeitschriften Verlag haben beschlossen, die Kooperation zur Produktion der TV-Sendung c't magazin aus Kostengründen nicht weiter fortzuführen. Der HR und der Heise Verlag bedauern sehr, dieses erfolgreiche Format deshalb zum 25. Juni 2011 einstellen zu müssen.

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