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Blitzdings - Buffalo LinkStation Mini SSD
Solid State Disks versprechen lautlosen Betrieb und geringen Stromverbrauch. Buffalo schraubt in seine neue LinkStation Mini daher zwei 2,5"-SATA-Flash-Disks mit je 120 GByte, die das NAS wahlweise zu einem RAID 0 oder 1 zusammenschaltet.
Wie die mit Magnetplatten ausgestattete "Ur"-LinkStation Mini bietet auch die SSD-Version Daten im Netz über die gängigen Protokolle an. Dazu gibt es noch einen Printserver sowie einen UPnP-Medienserver nebst Unterstützung für iTunes. Außerdem unterstützt das Mini-NAS Active Directory. Daten lassen sich mit Hilfe der beigelegten Backup-Software von Memeo auf das NAS sichern, das wiederum Backups per rsync auf andere Buffalo-NAS beherrscht. Eine Energiesparfunktion schaltet das NAS zusammen mit dem letzten Rechner im Netz automatisch ab, auf dem das NAS-Finder-Tool installiert ist. Über dessen Oberfläche lässt sich jetzt eine Datensynchronisation zwischen Client und NAS anstoßen [--9 allerdings muss Buffalo hier noch bei der Übersetzung nachbessern, damit sich die Funktionen erschließen.
Postitiv bei der LinkStation Mini SSD ist das fehlende Betriebsgeräusch. Da im Vergleich zur "Ur"-Linkstation Mini aber weder die Leistungsaufnahme niedriger noch das Tempo höher ist, gibt es keinen ernsthaften Anreiz, rund 900 Euro zu investieren, wenn man das gleiche Gerät mit 1 Terabyte Magnetplattenspeicher für ein Drittel des Geldes bekommt.
USB-Dompteur - "USB Safely Remove"
"USB Safely Remove" vereinfacht den Umgang mit externen Speicher medien und anderen USB-Gerätschaften. Das unter anderem auf Deutsch verfügbare Werkzeug ersetzt das Windows-eigene "Hardware sicher entfernen"-Symbol im System-Tray. Gegenüber diesem bringt es zwei entscheidende Vorteile: Zum einen hat bei mehreren angeschlossenen USB-Sticks die Raterei ein Ende, welcher denn nun abgeklemmt werden soll – die Liste enthält die Namen aller Datenträger. Zum anderen lassen sich per USB angeschlossene Multi Card Reader nicht nur komplett abmelden, sondern einzelne Schächte auswählen. Hat man sich dabei verklickt, kann man sowohl USB-Sticks als auch Flash-Karten ins System zurückbringen, ohne sie physisch ab- und wieder anstöpseln zu müssen.
Wo Windows nur lapidar meldet, ein Laufwerk ließe sich nicht entfernen, weil es in Benutzung sei, nennt USB Safely Remove die blockierenden Prozesse und bietet an, diese zu beenden. Für jedes Gerät kann der Anwender ein Programm definieren, das automatisch ausgeführt wird, nachdem er dieses Laufwerk angeschlossen hat oder bevor er es entfernt. Vor allem bei fest eingebauten Card Readern ist nützlich, dass USB Safely Remove auf Wunsch im Explorer alle Laufwerksbuchstaben ausblenden kann, deren Steckplätze zurzeit kein Kärtchen enthalten.
Nach einer 30-tägigen kostenlosen Testphase kostet USB Safely Remove 19,95 Euro und ist damit nicht gerade ein Schnäppchen. Immerhin darf man das Tool für den Obolus auf beliebig vielen eigenen Rechnern benutzen. Zudem gibt es auf der Homepage gelegentlich Rabattaktionen, bei denen man bis zu 30 Prozent sparen kann.
Mehrkanal-Vorarbeiter - Decoderstation 5
Die Decoderstation 5 von Teufel dekodiert digitalen Surround-Sound zur Ansteuerung eines aktiven 5.1-Boxensets. Der augenfälligste Unterschied zur seit längerem von Lautsprecher Teufel erhältlichen Decoderstation 3 ist das (abschaltbare) LC-Frontdisplay mit zwei Zeilen à 16 Zeichen. Leider ist es recht leuchtschwach, sodass sich vom Sofa aus nur der fette Lautstärkebalken gut ablesen lässt.
Einstellen kann man im Setup einiges: So lässt sich die Box nicht nur für den 5.1-Einsatz konfigurieren, sondern auch für Sets mit drei oder zwei Frontboxen; 4.1- beziehungsweise 4.0-Konfigurationen werden hingegen nicht unterstützt. Das Bassmanagement lässt sich ausschalten, worauf die Hauptlautsprecher die Tieftonanteile zugespielt bekommen. Funktionen zur Einstellung der Boxengrößen, der Laufzeit und der Pegel der einzelnen Kanäle (inklusive Testtongenerator) runden das Setup ab.
Dem Gerät liegt eine Fernbedienung bei, sämtliche Einstellungen lassen sich aber auch über den Drehregler (mit Push-Funktion) sowie der Mute- und der Return-Taste direkt am Gerät vornehmen.
Bei den Surround-Formaten gibt es kaum Unterschiede zum Vorgänger: Neben den digitalen Surround-Formaten Dolby Digital und DTS steht noch das Matrix-Verfahren Dolby ProLogic II zur Wahl (hier in den Varianten "Movie" und "Music" für Film- und Musikwiedergabe), mit dem sich zweikanaliges Quellmaterial bis auf 5.1 Kanäle aufblasen lässt. Audiophile Zeitgenossen vermissen eventuell einen DTS-96/24-Decoder.
Die neue Box merkt sich die gewählte Surround-Konfiguration separat für jeden Eingang, sodass es beispielsweise möglich ist, CDs stets in Stereo zu hören, Soundtracks von DVD aber in 5.1. Sie behält diese Einstellungen auch, wenn man sie vom Netz trennt – vergisst aber dabei die zuvor eingestellte Lautstärke.
Bei den Anschlüssen hat Teufel nachgelegt: Neben zwei optischen bietet die DS5 nun auch zwei elektrische (koaxiale) Digitaleingänge (und damit einen mehr als die DS3); neu hinzugekommen ist weiterhin ein analoger 5.1-Eingang. An letzteren kann man beispielsweise eine Creative-Soundkarte anschließen, um EAX-Effekte in Computerspielen ohne Live-Encoding zu nutzen. Der 5.1-Eingang lässt sich aber auch als weiterer (dann vierter) analoger Stereoeingang verwenden.
Einen HDMI-Eingang besitzt die Box nicht, sodass die Verarbeitung von HD-Audioformaten wie Dolby Digital Plus, Dolby True HD oder DTS-HD von Blu-ray Discs nicht möglich ist. Verbindet man einen Blu-ray-Player via SPDIF mit der DS5, dekodiert die Box aber immerhin den Dolby-Digital- beziehungsweise DTS-Kern.
Die Decoderbox ist nach dem Druck auf den Einschaltknopf in rund acht Sekunden einsatzbereit. Etwas beunruhigend wirken die Ausführungen in der Anleitung, wie ein Reset durchzuführen ist, wenn die DS5 nicht startet oder sich nicht ausschalten lässt. Während unseres Tests war dies aber kein einziges Mal nötig.
Mit insgesamt acht analogen und digitalen Eingängen eignet sich die Decoderstation 5 auch für Anwender mit einem größeren Gerätepark. Mit einem Preis von rund 180 Euro spielt die nur direkt bei Teufel erhältliche Box allerdings auch in einer Liga, in der heute bereits A/V-Receiver mit HDMI-Anschlüssen anzutreffen sind.
Ein direktes Konkurrenzprodukt eines anderen Herstellers zur Decoderstation 5 ist uns wiederum nicht bekannt, zumal Creative seine externe Decoderbox bereits vor einiger Zeit wieder aus dem Programm genommen hat. (Boi Feddern, Hajo Schulz, Nico Juran)
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(gs)
Permalink: http://heise.de/-402737
c't magazin wird eingestellt
Der Hessische Rundfunk und der Heise Zeitschriften Verlag haben beschlossen, die Kooperation zur Produktion der TV-Sendung c't magazin aus Kostengründen nicht weiter fortzuführen. Der HR und der Heise Verlag bedauern sehr, dieses erfolgreiche Format deshalb zum 25. Juni 2011 einstellen zu müssen.
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