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Netbook-Brenner
Passend zu seinen Eee PCs bietet Asus einen externen DVD-Brenner an, der ohne Netzteil auskommt.
Nachdem c't in Ausgabe 7/09 ab Seite 106 externen DVD-Brenner im Slim-Line-Format untersucht hatten, legt nun Asus mit dem SDRW-08D1S-U nach. Der Brenner zieht den kompletten Strom über das mitgelieferte Y-Kabel aus ein oder zwei USB-Buchsen. Wie auch alle anderen Geräte dieser Kategorie hält er sich dabei nicht an die USB-Spezifikation. Im Mittel zieht er 826 mA, in der Spitze gar 1,15 Ampere aus den Buchsen. Trotzdem traten im Test keinerlei Stromversorgungsprobleme auf. Ein Netzteil lässt sich nicht anschließen.
Die Brennqualität ist durchwachsen: Während der Brenner eine Taiyo Yuden DVD-R gut (Q-Index: 66) und eine Verbatim DVD+R DL befriedigend (Q-Index: 44) beschreibt, produzierte er bei der Verbatim-DVD-R Archival Gold und Taiyo Yuden CD-R unkorrigierbare Fehler (Note: Mangelhaft). Beim Lesen von Audio-CDs muss Exact Audio Copy in den unsicheren Burst-Modus schalten, um einen Track mit einem 1,2 mm breiten Kratzer zu lesen. Ansonsten arbeitete die Fehlerkorrektur befriedigend. Mit Kopierschutzvarianten wie Key2Audio und Cactus Data Shield verträgt sich das Laufwerk gut, nur bei DocData verweigert es die Wiedergabe. Leider kann das Laufwerk keine Qualitäts-Analyse mit Nero Disc Speed durchführen. Die Lautheit fällt bei CDs (2,3 Sone) und CSS-geschützten Video-DVDs (0,7 Sone) sehr gering aus.
Mit seiner insgesamt noch befriedigenden Leistung schneidet das SDRW-08D1SU etwas schwächer ab als das ähnliche Lite-On eSAU208 für 70 Euro aus Heft 7/09. Das LiteOn lässt sich zudem optional auch mit einem Netzteil betreiben, wenn der USB-Strom einmal nicht ausreicht.
PDA für Förster
Der MobileMapper 6 verspricht uneingeschränkte Freilufttauglichkeit – beispielsweise für Navi-Aufgaben in Feld, Wald und Wiese.
Draußen hat man mit einem üblichen PDA drei Probleme: Das Display ist in direktem Sonnenlicht schlecht ablesbar, die Akkus sind nach etwa vier Stunden leer und schließlich ist Regen oder Feuchtigkeit für das Gerät der sichere Tod. Magellan versucht nun, mit seinem MobileMapper 6 alle drei Einschränkungen aufzuheben.
Das Display löst bei einer Größe von 44 mm × 56 mm in QVGA-Qualität auf, ist aber mit 108 cd/m2 recht dunkel. Der "Aha-Effekt" kommt jedoch unter Sonnenlicht, wenn der transreflektive Aufbau seine Brillanz entfaltet: je mehr Sonne, desto besser lesbar. Allerdings: Das kleine Display lässt bei Lesebrillen-behinderten Augen den Wunsch nach einer Lupe aufkommen.
Das Gehäuse ist für die Schutzart IPX7 ausgelegt und darf somit 30 Minuten in Wasser untertauchen – ebenso übersteht es einen Fall aus einem Meter Höhe auf Steinboden unbeschadet. Die Standzeit der normalen AA-Batteriezellen liegt mit viereinhalb Stunden im erwartbaren Bereich; hierbei war die Helligkeit auf Maximum gestellt und der GPS-Empfänger eingeschaltet. Die im Prospekt genannten zehn Stunden erreicht das Gerät nur mit reduzierter Helligkeit und ausgeschaltetem GPS-Signal.
Ansonsten ist der MobileMapper 6 mit einer 2-Megapixel-Kamera, einer LED-Taschenlampe sowie Mikrofon, Lautsprecher und einem elektronischen Kompass ausgerüstet. Ein Speicherslot für SD-Speicherkarten und eine Kopfhörerbuchse komplettieren das Gerät. Insgesamt ein recht praxistauglicher PDA mit jedoch kurzer Laufzeit – sein Preis wird aber wohl nur in der professionellen GIS-Szene akzeptiert werden.
Radiowecker 2.0 – Internetradio und Musik portale für den Nachttisch
Im Inneren des für 200 Euro angebotenen Noxon iRadio Cube im Radiowecker-Design steckt ein vollwertiger Audio-Streaming-Client samt 2.1-Boxensystem mit gutem Klang (2 x 4 Watt und ein 8-Watt-Subwoofer). Nach dem Einschalten kümmert sich ein Installationsassistent um die Kontaktaufnahme mit dem Netzwerk, die über WLAN (802.11 b/g) oder Ethernet erfolgen kann. Fortan holt sich der Musikwürfel eine gut sortierte Liste internationaler Radiostreams und Podcasts aus dem Internet. Weitere Sender lassen sich über das Webinterface vom PC aus hinzufügen. Auf die Musiksammlung am PC kann man über den mitgelieferten UPnP-AV-Server zugreifen (TwonkyMedia 4). Kostenpflichtige Zusatzdienste wie Musicload Nonstop, Napster oder mp3tunes lassen sich direkt nutzen. Ein USB-Host-Anschluss für Speichersticks ist nicht vorhanden. Die Menüführung ist alltagstauglich, wenn auch nicht sonderlich innovativ.
Soll die Weckfunktion den Lieblingssong als Muntermacher nutzen, muss er im lokalen Netzwerk verfügbar sein. Alternativ holt das Gerät seinen Besitzer auch mit einem beliebigen Radiosender (Internet/FM), Podcast oder einem Wecksignal aus dem Land der Träume. Der Wecker unterscheidet zwischen Wochentagen und dem Wochenende, es lassen sich zwei Weckzeiten programmieren. Der FM-Tuner ist RDS-fähig, empfängt aber nicht besonders gut. Unser Testgerät gab UKW-Stationen nur in Mono zum Besten. Generell war der Radioempfang von einem gurgelnden Störgeräusch begleitet. Das Noxon iRadio Cube vereint schickes Design mit gutem Klang, wenn es nicht gerade um FM-Radio geht. Die gewöhnungsbedürftige Menüführung sowie das grob auflösende Display scheinen jedoch nicht mehr ganz zeitgemäß. (Ronald Eikenberg, Peter Röbke-Doerr, Hartmut Gieselmann)
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(gs)
Permalink: http://heise.de/-402623
c't magazin wird eingestellt
Der Hessische Rundfunk und der Heise Zeitschriften Verlag haben beschlossen, die Kooperation zur Produktion der TV-Sendung c't magazin aus Kostengründen nicht weiter fortzuführen. Der HR und der Heise Verlag bedauern sehr, dieses erfolgreiche Format deshalb zum 25. Juni 2011 einstellen zu müssen.
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