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20 Jahre c't-Story

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Manuskripte zur Veröffentlichung einreichen

Eine zum Abdruck in c't geeignete Story sollte unmittelbar oder mittelbar Computertechnik oder damit zusammenhängende gesellschaftliche Aspekte thematisieren. Sie soll eine Aussage transportieren, die sich auf die Technik bezieht. Der Technikbegriff umfasst alle Art Computer, Mobilgeräte wie Smartphones, Wearables etc. sowie auch Konzepte wie das Internet und andere Techniken der gesellschaftlichen Kommunikation.
Die Story kann rein fiktiv sein oder vergangene und gegenwärtige Ereignisse beschreiben. Sie sollte aber in ihren technischen Details wenigstens auf dem Boden der Physik stehen, selbst wenn sie zukünftige Technik und Erkenntnisse thematisiert. Ausnahmen sind Satiren, die dann aber auch als solche erkennbar sein müssen: sie sollten dem Leser zumindest ein Lächeln abringen - oder ein Lachen, das ihm im Halse stecken bleibt.
Es sollte sich um ein noch nicht veröffentlichtes Manuskript handeln. Ausnahmen sind im Einzelfall zu besprechen.
Die Länge hängt vom Stoff ab. Bei einer sehr guten Geschichte können wir auch bis zu 40 oder 50 KByte (50000 Anschläge) verkraften, wobei wir dann die Veröffentlichung in zwei Teile splitten. Die Mindestanforderung beträgt etwa 6000 Anschläge für eine einzige c't-Seite.

Wenn Sie ein Manuskript einreichen wollen, können Sie das in Form eines Email-Anhangs tun (Format: Word *.DOC oder Text pur *.TXT, ohne Trennungen).
Bitte geben Sie dann auch Ihre Post- sowie Ihre sonstigen Kommunikationsadressen an, die wir vor allem dann benötigen, wenn es zu einem Abdruck Ihres Manuskripts kommt.
Schreiben Sie den Autorennamen, unter dem der Beitrag erscheinen soll, über das Manuskript vor den Titel.
Sie bekommen nach Eingang des Manuskripts zunächst eine Kurzmitteilung zur Bestätigung desselben, die Hinweise zum weiteren Verlauf enthält. Sie können dann online den Werdegang Ihres Manuskripts verfolgen.


20 Jahre c't-Story

Ende 1987 erschien in c't 11/87 zum ersten Mal eine Kurzgeschichte ("Ein menschliches System", von Winfried Czech). Mit dieser Story hatten wir eine neue Rubrik eingerichtet. Dem lagen die Überlegungen zugrunde: Technik an sich ist weder gut noch böse, aber sie ist von Menschen erdacht und wird von ihnen benutzt -- und schon treten Effekte auf, die niemand auf der Rechnung hatte. Das ergibt Stoff für spannende Geschichten.

Die neue Rubrik wurde von den Lesern mehrheitlich positiv aufgenommen, und so enthielt zunächst jede zweite, später jede c't eine Kurzgeschichte: in den vergangenen 20 Jahren kamen 314 Storys zusammen, wovon etwa 30 in zwei Teilen erschienen (Stand November 2007).
Eine stets aktuelle Liste erhalten Sie mit Hilfe des Heise-Registers, wenn Sie dieses Suchprogramm mit dem Stichwort "Story" füttern.)

Obwohl gar nicht ausdrücklich verlangt, erreichen uns fast ausschließlich Geschichten, die zum Genre Science Fiction gehören. Kein Wunder, dass sich unter den Autoren bekannte Namen der SF-Szene finden wie Andreas Eschbach, Herbert W. Franke, Michael K. Iwoleit, Bernd Kreimeier, Helmuth W. Mommers oder Peter Schattschneider, aber auch internationale Größen wie Gregory Benford, Nancy Kress oder Robert J. Sawyer.

Wir freuen uns jedoch besonders darüber, dass wir auch unbekannten Autoren ein Forum bieten konnten für ihre ersten Veröffentlichungen. Allen voran Andreas Eschbach, der mit "Dolls" in c't 6/91 eine seiner ersten Geschichten veröffentlichte und dafür das erste Honorar seiner Schriftstellerkarriere erhielt. Weitere Beispiele sind Josella Playton (die nach 16 c't-Storys wieder von der Bildfläche verschwand), Pia Biundo, Uwe Hermann, Niklas Peinecke, Lea Spark, Andrea Stevens sowie Desirée und Frank Hoese. Letztere hatten für c't eine Geschichtenreihe mit dem Detektiv-Paar Wren und Instant konzipiert, die wir von 2003 bis 2006 in lockerer Folge veröffentlichten. Inzwischen hat das Autorenpaar die Geschichten zu einem Roman verwoben ("Die Zyanid-Connection", Wurdack Verlag; siehe unter Autoren).

Da es sich nun mal zum größten Teil um SF-Geschichten handelt, kommt es vor, dass c't-Storys für einschlägige Literaturpreise nominiert werden, und manchmal gab es auch schon einen Preis (siehe Literaturpreis des größten deutschen SF-Clubs, dem SFCD, sowie der Kurd-Laßwitz-Preis; Nominierungen und Preise finden Sie bei den Autoren).

Die Geschichten des SF-Genres spielen meist in ferner Zukunft. In c't-Storys dagegen sind Handlung und Technik oft nur ein paar Jahre weitergedacht. Der Grund könnte sein, dass viele der Autoren auch c't-Leser sind. Beste Beispiele: Uwe Post, eine zeitlang sogar Redaktionskollege, oder Josella Playton und Andrea Stevens -- beide c't-LeserInnen seit frühen Tagen. Ein interessanter Effekt. Man kann sich das so vorstellen: Wenn man sich die Fachartikel der c't als parallel zur Zeitachse liegende Richtungspfeile vorstellt und diese in die Zukunft verlängert, treffen sie dort auf Geschichten, im Prinzip sogar auf unendlich viele Geschichten, von denen wir die interessantesten veröffentlichen.

Für Autoren ergibt sich aus der Technikorientiertheit eine spezielle Spielwiese, die es anderenorts selten gibt. Mit den Worten von Jan Gardemann im SF-Buchforum:

"Das Schöne an den cít Stories ist ja gerade, dass man sich als Autor auf technischem Gebiet so richtig austoben kann und auch soll. (...)
Zu wissen, wie die Computertechnik funktioniert, ist in der heutigen Zeit genau so wichtig, wie das Verstehen von gesellschaftlichen Prozessen. Die cít leistet da echte Pionierarbeit. Die cít Storyrubrik bildet mit ihrem Anspruch auf authentische Technik daher auch fast schon ein eigenes Sub-Genre innerhalb der deutschsprachigen SF."

Für das Aussehen der Stories sorgen übrigens Edith Tötsches (Layout), sowie Susanne Wustmann und Michael Thiele, die seit 1987 für fast alle Stories und Essays die Illustrationen lieferten. Von Anbeginn an bekamen die Storys eine andere Aufmachung als die Fachartikel in c't. Es ergab sich eine erfolgreiche Symbiose: c't stellte mit der ständigen Rubrik Story eine kontinuierliches Experimentierfeld für die beiden Illustratoren zur Verfügung. Sie hatten die Möglichkeit und die Freiheit, immer neue Arbeitsweisen und Stilmittel auszuprobieren. In den Anfangsjahren erstellten sie Kollagen aus unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Pappe oder Plastik, die dann vorsichtig verpackt von Dortmund nach Hannover gesendet werden mussten, um hier fotografiert oder eingescannt zu werden. Heute verlassen die Illustrationen den Computer erst über die Druckmaschine.

Letztendlich ist die c't-Story ein Gemeinschaftswerk von Autoren und Illustratoren -- und hätte doch ohne treue Story-Leser keinen Bestand. Allen sagt die Redaktion vielen Dank.




Die AutorInnen

Nachfolgend eine Auswahl von Autoren, die keinem festen Prinzip folgt und beileibe nicht vollständig ist. Sie wird in der gleichen Weise nach und nach fortgesetzt.
Es finden sich eine Reihe bekannter Namen darunter, doch ebenso viele unbekannte von Autoren, die überhaupt zum ersten Mal etwas veröffentlichen oder zumindest zum ersten Mal einen fiktiven Text. Und wir freuen uns mit diesen Newcomer-Autoren, wenn ihre Geschichten dann sogar für SF-Preise nominiert werden.
Während in der Anfangszeit die Autoren überwogen, kommen in den letzten Jahren immer mehr Autorinnen zu Wort. Über das gesamte angebotene Manuskript-Material gesehen gibt es schätzungsweise sogar Gleichstand zwischen den Geschlechtern.



Rotvogel

Josella Playton

Die fleißigste Autorin innerhalb der c't-Story ist - vielmehr war - Josella Playton; von ihr sind 16 Geschichten in c't erschienen. Weiterhin finden Sie auf Telepolis eine längere Erzählung von ihr.

Mehr oder weniger alle Geschichten handeln von der unzulänglichen Technik, sprich Software, und davon, dass die Menschen sich allzu bereitwillig zu sehr auf deren Unfehlbarkeit verlassen. Das Gros der Stories entstand in den frühen Jahren, seit es die c't-Story gibt. Danach widmete sich Josella Playton größeren Projekten .

Vita: Josella Simone Playton wurde am 19. August 1952 in Ullapool in Schottland geboren. Von 1971 bis 1979 studierte sie Biologie, Physik und Informatik in Göttingen und Clausthal-Zellerfeld, begann aber vor Erreichen eines Abschlusses, bei mehreren EDV-Firmen in Süddeutschland zu arbeiten. Ihre schriftstellerischen Ambitionen störten bereits ihr Studium, erste Erfolge stellten sich jedoch erst ab 1989 mit der Veröffentlichung ihrer Geschichten in c't ein. Lange lebte sie mit ihrem Lebensgefährten in einem kleinen Dorf südlich von München. Mit diesem zusammen hat sie dort seit 1995 das HochSeilNest entwickelt. Heute hat sich Josella Playton -- leider -- vom Schreiben zurückgezogen und lebt wieder in Schottland.

  • Die Insel c't 1/89, S. 280
  • Restrisiko c't 3/89, S. 312
  • Beschwerde c't 4/89, S. 286
  • Zeile 42880414 c't 4/89, S. 284
  • ADA_ULTIMA c't 6/89, S. 264
  • Ein Vorfall c't 9/89, S. 282
  • pragma SUPPRESS c't 11/89, S. 390
  • pragma INTERFACE c't 1/90, S. 344
  • Ein Wintermärchen c't 8/91, S. 220
  • Der neue Horla c't 9/92, S. 248
  • Das Lied von der Lore c't 8/93, S. 220
  • Running Fortress c't 8/94, S. 264
  • Rotvogel c't 10/94, S. 310
  • Wetterstation c't 1/95, S. 292
  • Strato-Scope c't 4/95, S. 426
  • Navigation c't 11/97, S. 382

Beobachter

Peter Schattschneider


Fast ebenso aktiv war Peter Schattschneider, dessen Schreibfluss wohl durch eine Professur an der Technischen Universität Wien gehemmt wird. Die Zwischenräume zwischen den Veröffentlichungen werden jedenfalls größer. Zwei seiner in c't veröffentlichten Storys erhielten den Kurt-Laßwitz-Preis: "Pflegeleicht" (1991) und "Brief aus dem Jenseits" (1994).

Vita: geb. 1950 in Wien, Ass.-Prof. am Institut für Festkörperhysik der Technischen Universität Wien, Professeur associé an der Ecole Centrale Paris. Schreibt seit 1978 Science Fiction - Erzählungen und Romane sowie Aufsätze zu pysikalischen Themen und zur Science Fiction.
Bücher (Auswahl): Rechtsbrecher, in: H.W. Franke (Hrsg.), SF-Story Reader 10, Heyne 1978; Zeitstopp, SF-Erzählungen, Suhrkamp 1982; Singularitäten, SF-Roman, Suhrkamp 1984; Fundmentals of Inelastic Electron Scattering, Springer 1986.

Mehr auf seiner Homepage

  • SAM c't 6/88, S. 214
  • GIPS Unlimited, c't 2/89, S. 266
  • Das Rätsel des Marterpfahls, c't 7/89, S. 262
  • Selbstgespräch mit Protoplasma, c't 12/89, S. 392
  • Emulitis, c't 3/92, S. 276
  • Pflegeleicht, c't 6/92, S. 238 (Kurd-Laßwitz-Preis 1991)
  • Hausmacht, c't 2/93, S. 222
  • Brief aus dem Jenseits, c't 1/94, S. 240 (Kurd-Laßwitz-Preis 199)
  • Superzyte, c't 9/94, S. 276
  • Das reduzierte Ich, c't 2/95, S. 276
  • Exit to?, c't 4/96, S. 416
  • Zwiedenker c't 7/97, S. 342
  • TinkerBell, c't 2/02, S. 208 und c't 3/02, S. 210
  • Die Lösung des Vielkörperproblems, c't 3/08, S. 204

Bernd Kreimeier

Zu den Profis darf man den über die c't-Story hinaus bekannten Bernd Kreimeier zählen. In der SF-Szene wird man sich an seine Kurzgeschichten in den "Sternenanthologien" erinnern, und an die "Seterra"-Trilogie, aus der die in c't 10/88 erschienene Story "Introspektion" entstand. Seterra erhielt 1986 den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar.
Neben Storys und Essays finden sich auch mal Fachartikel von Kreimeier in der c't, wie zum Beispiel ein Plädoyer gegen das E-Book ("bestseller.doc" in c't 6/99, S. 200), das sich nicht gegen das neue Medium an sich wendet, sondern gegen dessen konkrete Realisierung mit einer Überbetonung der sicheren Verschlüsselung.
Jenseits von c't treibt er sich in Irland, nun in USA herum und beschäftigt sich mit Linuxportierungen von Spielen (Lokigames), was nach eigenem Bekunden ziemlich die Literaturproduktion lähmt.

  • Wohnmaschine und Simulierte Intelligenz, Essay, c't 8/88, S. 66
  • Introspektion, c't 10/88, S. 262
  • Feed/Back, c't 11/98, S. 230 und c't 12/98, S. 242
  • Toren-Test, c't 21/98, S. 322
  • Borgen, c't 25/98, S. 280 und c't 26/98, S. 202
  • Willkommen im Augment, Essay, c't 6/99, S. 374
  • Tag eines Handlungsreisenden, c't 8/99, S. 240

All-Time-Tours

Uwe Hermann

Ein ebenfalls noch sehr aktiver, aber glücklicherweise noch nicht unter zu vielen Projekten verschütteter Autor, von dem wir für die c't-Story daher noch weitere, mindestens genau so witzige Storys erwarten dürfen wie die bisher erschienenen. In 1999 erschien im Verlag Institut Drachenhaus "Die Abteilung für unvorhersehbare Vorhersehbarkeiten", eine Sammlung von Uwe Hermanns Geschichten, die von zwei Texten abgesehen noch nicht in c't standen (ISBN 3-932207-07-6). Mehr zur Vita und weitere Geschichten finden Sie auf seiner Homepage.

  • Wohngemeinschaft, c't 13/97, S. 318
  • Telefonterror, c't 7/98, S. 220
  • Nichts als Ärger mit dem Tod, c't 17/98, S. 224
  • All-Time-Tours, c't 20/99, S. 264
  • Nicht kompatibel, c't 1/00, S. 168 und c't 2/00, S. 210
  • Laterna Magica, c't 10/00, S. 266
  • Der Umkehr-Virus, c't 19/01, S. 252
  • Eine schöne Bescherung, c't 26/01, S. 240
  • Lichtsammler, c't 10/02, S. 238
  • Summe der Erinnerungen, c't 20/02, S. 244 (nominiert für DSFP 2002)
  • Der Feind im Haus, c't 22/04, S. 254
  • Der Liebhaberautomat, c't 25/06, S. 246

Winfried Czech

Mit ihm fing es an. Nachdem die Idee für eine ständige Rubrik c't-Story geboren war (so geschehen im hannöverschen Szenelokal Tabac), schrieb uns der in der SF-Szene aktive Hannoveraner Czech die erste Geschichte sozusagen auf den Leib:

  • Ein menschliches System c't 11/87, S. 266

Herbert W. Franke

Der theoretische Physiker ist ein Wanderer zwischen den Welten und hat mehrere Lebensläufe anzubieten - je nachdem, worum es geht: So war er in der Höhlen- und Karstforschung an mehreren Entdeckungen im österreichischen Hochgebirge beteiligt. Auf dem Gebiet der Computergrafik und Computerkunst experimentiert H.W. Franke seit den 50er Jahren mit fotografischen, analogen und digitalen Methoden der Bilderzeugung. An der Akademie für bildende Künste und an der Universität München hat er Lehraufträge zum Thema.

Und schließlich die Utopie: H.W. Franke war Mitarbeiter mehrerer Projekte zum Fragenkreis der Zukunftsforschung und ist als renommierter deutschsprachiger Science-Fiction-Autor bekannt. Nun lebt der gebürtige Wiener als freiberuflicher Publizist im Süden von München. Er hat Artikel, Essays, Hörspiele, Filmdrehbücher und über 40 Bücher geschrieben. Seine letzten Veröffentlichungen aus den jeweiligen Fachgebieten - "In den Höhlen dieser Erde", Hoffmann und Campe; "Spiegel der Gedanken", Suhrkamp; "Computergrafik - Computerkunst", Julius Springer. Weitere Infos auf Frankes Homepage.

In den Archiven der c't finden sich auch noch alte Fachbeiträge zu Computergrafik von Franke. Einige der neueren Texte sind auch online auf Telepolis verfügbar und entsprechend verlinkt.


aus Virtueller Tod

Uwe Post

Nachdem Ex-Kollege Uwe Post die c't-Redaktion verlassen hatte, flossen ihm auch wieder Geschichten aus der Feder. Neben seinem Broterwerb in der Softwareentwicklung betreut er die Website des Funtasy Club Thunderbolt 1979 n.e.V. und seines Fanzines SPECTATOR. Der Club befasst sich mit Funtasy, Science Fiction, Wissenschaft und Satire. Die Mitglieder schreiben Storys, drehen Videos und sehen alles irgendwie nicht so ernst.

  • Explosion einer Espressomaschine, c't 1/99, S. 172
  • Inselhochzeit, c't 3/99, S. 220
  • Abschlussfeuerwerk, c't 8/00, S. 256
  • Danichhin, c't 3/01, S. 220
  • Spiel Gott, c't 18/03, S. 220
  • Pizza Cipolla, c't 19/05, S. 226
  • param_set#75, c't 7/07, S. 248
  • Der SoftWin-Crash, c't 24/07, S. 228
  • eBody.com, c't 14/10, S. 200
  • Outage, c't 25/10, S. 212 und 26/10, S. 210 (als Gemeinschaftsprojekt zusammen mit Thorsten Küper und Frank Hebben)
  • Petware, c't 18/11, S. 200
  • Rest in Bits, c't 25/12, S. 206
  • Tiefer Riss, c't 20/13, S. 210
  • Unverschlüsselt, c't 21/14, S. 184
  • Xmas Biohack, c't 1/15, S. 180

Thorsten Küper

Der Spezi von Uwe Post und ebenfalls Thunderbolt-Mitglied ist im realen Leben Diplom-Physiker und Mathematik-Student. Einer, der noch Zeit zum Schreiben findet, wie man auf seiner Homepage feststellen kann. Hier finden sich auch Galerien von SF/Fantasy-Künstlern. Zwei längere Erzählungen von Küper sind beim G. Meyer's Taschenbuchverlag erschienen: "Sinzigs Arche/Ein ganz normaler Tag im Leben eines Gottes". Von den beiden Thunderbolden wird sicher noch die eine oder andere Story das Lektorat passieren.

  • Der Literat, c't 7/00, S. 254
  • Biomasse, c't 20/00, S. 268 und 21/00, S. 256
  • Der Tank, c't 8/01, S. 268 und 9/01, S. 238
  • Neum..., c't 5/02, S. 236 und 6/02, S. 278 (3. Platz beim DSFP 2002)
  • Radio Orbit, c't 5/03, S. 228 und 6/03, S. 282 (nominiert für Kurd-Laßwitz-Preis 2003)
  • Parasiten, c't 16/04, S. 206 und 17/04, S. 204
  • DebuggingYou, c't 13/10, S. 198
  • Outage, c't 25/10, S. 212 und 26/10, S. 210 (als Gemeinschaftsprojekt zusammen mit Uwe Post und Frank Hebben)

Marcus Hammerschmitt

Bislang hatten wir nur die Essay-Reihe Kaltstart von Marcus Hammerschmitt in der c't-Story-Rubrik, doch könnte sich das ändern. Er schreibt nämlich durchaus auch Kurzgeschichten, darunter auch SF-Storys. Sein Kurzroman "Troubadoure" hat den "Kurd Laßwitz-Preis" in der Sparte "Kurzgeschichte" gewonnen. Beim "Deutschen Science Fiction Preis" landete er auf Platz zwei.

Hammerschmitt ist Schriftsteller und wohnt in Tübingen. Wer mehr über die Person Hammerschmitt wissen möchte, sollte seine in "Kaltstart" aufgezeichneten Erinnerungen lesen (siehe unten). Mehr zur Gegenwart, zu seinen aktuellen Arbeiten findet sich auf seiner Homepage. Die wohnt hier auf www.sf-buch.de. Letzte SF-Buchveröffentlichungen: "Der Opal" und "Der Zensor", beide im Argument Verlag Hamburg. Aktuelle Veröffentlichung: "Das geflügelte Rad -- über die Vernichtung der Eisenbahnen" beim Oktober Verlag in Münster. In das Buch sind Texte aus dem Projekt "Kopfbahnhöfe" eingeflossen.

  • Kaltstart, c't 7/01, S. 256
  • Kaltstart, c't 13/01, S. 232
  • Kaltstart, c't 18/01, S. 214
  • Kaltstart, c't 20/01, S. 242

Helmuth W. Mommers

Die Geschichten von Helmuth W. Mommers sind ein echtes Comeback. Mommers hatte sich in den 60er Jahren in der SF-Szene einen Namen gemacht. Danach war er in einen Beruf zum Broterwerb abgetaucht. Auf seiner Homepage bezeichnet er sich selbst als Heimkehrer (in die SF-Szene).

Seit seiner Rückkehr hat er schon zwei Bücher und einige Kurzgeschichten veröffentlicht (siehe Homepage). Und die bisher bei uns veröffentlichten Storys werden nicht seine letzten in der c't-Story bleiben, soviel ist schon abzusehen.

  • Speck für die Maus, c't 7/03, S. 242
  • Cogito ergo sum, c't 9/03, S. 248 -- Vorabdruck aus dem Erzählband "Sex, Love, Cyberspace"
  • Download, c't 4/04, S. 228
  • Ein Programm zum Verlieben, c't 9/04, S. 230
  • Ruhe in Frieden, c't 12/04, S. 228
  • Stimme des Gewissens, c't 15/04, S. 230
  • Ein Hund und sein bester Freund, c't 12/05, S. 232

Vamp aus Wahre Liebe

 Lea Spark

 Ihre erste Geschichte erschien in den 80er Jahren in der Schülerzeitung ihrer Schule, was denn auch die einzige Veröffentlichung in diesem Genre blieb bis zu den c't-Storys. Auch diese Autorin mit einem ganz eigenständigen Stil sozusagen eine c't-Entdeckung. Im bürgerlichen Leben ist Lea Spark Naturwissenschaftlerin, verdient ihren Lebensunterhalt mit Computertechnik und veröffentlicht unter anderem Namen ab und an Sachtexte in anderen Sparten.

  • Nanos, c't 4/02, S. 228
  • Lebensgift, c't 18/02, S. 224
  • Alice, c't 2/03, S. 200
  • Morathos, c't 5/06, S. 258 und c't 4/06, S. 250
  • Paul und wie er Petit lieben lernt, c't 9/08, S. 216

Pia Biundo

Die Antiquarin und Folk-Sängerin ist eine weitere Entdeckung für die c't-Story. Ihre Geschichte "Alle Zeit der Welt" ist eine nach unseren Wünschen komprimierte Version ihres gleichnamigen Romans, für den die Autorin noch einen Verleger sucht. Diese c't-Story war immerhin für den Deutschen Science Fiction Preis 2002 nominiert.

  • Alle Zeit der Welt, c't 23/02, S. 232 und 24/02, S. 248 (nominiert für DSFP 2002)
  • Pannenservice, c't 15/03, S. 222

Frank G. Gerigk

Als Technischer Redakteur und PR-Manager schreibt Gerigk viele Sachtexte. Zum Ausgleich dichtet er seit 1982 Kurzgeschichten in den Genres Fantasy und SF. Als gestandener Kurzgeschichtenschreiber und auf Grund einer beträchtlichen Anzahl Geschichten in der c't-Story fehlte Frank G. Gerigk eigentlich längst in dieser Liste.

  • Vormittags, c't 11/95, S. 426
  • Shareware, c't 5/96, S. 360
  • Taxifahrt, c't 8/96, S. 294
  • Als ich in der Fernsehwelt war, c't 12/96, S. 394 (nominiert für DSFP 1996)
  • Das Buch, c't 12/99, S. 262
  • Dérangement auf Sonntagmorgen, c't 7/02, S. 232
  • Adaptive Progression, 16/02, S. 198
  • Frohlockenderweise, c't 21/03, S. 234
  • Teufel, Messias, Zombie, c't 23/04, S. 260
  • Räumer und Gendarm, c't 3/05, S. 220 und 4/05, S. 228
  • Der irre Alte, der das Einhorn schändete, c't 6/05, S. 282
  • Das Geheimnis der Titan-Droiden, c't 26/06, S. 246
  • Fugen, c't 17/07, S. 208
  • Nan-King Park, c't 19/09, S. 196
  • Hygiene, c't 8/11, S. 208

aus Alle Zeit der Welt

Andrea Stevens

Was so klingt wie ein Pseudonym ist ganz einfach der Geburtsname. Wenn man jedoch so einen Namen geschenkt bekommt, stellt sich der Berufswunsch Schriftstellerin vielleicht automatisch ein. Beginnt ein solcher Mensch sich dann für Computertechnik zu interessieren und wird zur c't-Leserin, kann es bis zur ersten c't-Story nicht mehr lange dauern. Schließlich war es dann doch erst 2002 so weit.

Außer c't liest Andrea Stevens überhaupt viel, hat immer viel gelesen und auch schon früh zu schreiben begonnen. Die ersten Honorare als Schriftstellerin bekam sie jedoch erst von c't. Zur Zeit schreibt sie an einem Fantasy-Roman, und plant außerdem weitere Geschichten für c't. Auf diese warten wir schon gespannt, beim Roman drücken wir die Daumen, dass sich ein Verleger findet.

Wer mehr wissen will, findet das auf Frau Stevens' Homepage.

  • Die Türmer, c't 26/02, S. 242
  • Rendezvous mit dem Backup, c't 12/03, S. 242
  • Spielzeug, c't 8/04, S. 248
  • Das Prinzip Lüge, c't 10/04, S. 232
  • Menschsein, c't 18/04, S. 210 und c't 19/04, S. 218
  • Robbie-Doggie, c't 7/05, S. 218
  • Grenzüberschreitung, c't 18/05, S. 208
  • Katharsis, c't 22/05, S. 268
  • Der Koffer, c't 2/06, S. 218
  • Sproing-di-Boing, c't 11/06, S. 232
  • Der Einsammler, c't 22/06, S. 260
  • Gleichklang, c't 14/07, S. 226
  • Die zehnte Generation, c't 25/07, S. 238
  • Soulstar V.3, c't 02/08, S. 190
  • Der Feind in mir, c't 05/08, S. 230
  • Adrian, c't 16/10, S. 188

Desirée und Frank Hoese

Die Hoeses sind eine schreibende Familie. Das Ehe- und Autorenpaar kann auf zahlreiche Veröffentlichungen zurückblicken, die sie sowohl gemeinsam als auch solo schufen. In 2004 verstärkte dann die damals 9-jährige Tochter Luisah das Autorenduo zum Trio, indem sie mit ihrer Mutter die Vampirgeschichte "Essen vom Nachbarn" schuf. Mehr dazu in den Hoesewelten.

Unter den Hoese-Geschichten in c't bilden die mit "Outskirt" bezeichneten Geschichten eine Reihe in lockerer Folge. Sie spielen in einem Universum mit denselben Protagonisten. In einer sehr zukünftigen Welt, in der die richtigen Implantate über Erfolg oder Niederlage entscheiden, versucht das Ermittlerteam Wren und Instant, ein Ex-Polizist und eine talentierte Hackerin, zwischen Staats/Konzern-Macht und Bandenchefs (in den sogenannten Outskirts) ihren Schnitt zu machen. In der letzten und abschließenden Geschichte Zyanid-Connection kommt es zum Showdown zwischen ihnen und ihrem mächtigen ehemaligen Arbeitgeber.
Inzwischen hat das Autorenpaar die Geschichten zu einem Roman verwoben ("Die Zyanid-Connection", Wurdack Verlag), der sich auch noch spannend liest, wenn man die einzelnen Geschichten in c't gelesen hatte.

  • Das Pacman Projekt (Outskirt 1), c't 3/03, S. 210 und c't 4/03, S. 212
  • In vivo, c't 11/03, S. 228
  • Der Wetware-Job (Outskirt 2), c't 14/03, S. 230
  • Die Prometheus-Falle (Outskirt 3), c't 1/04, S. 204 und c't 2/04, S. 216
  • Ein Hellhound für Ernesto (Outskirt 4), c't 14/04, S. 226
  • Kammerjäger, c't 24/05, S. 236 und c't 25/05, S. 244
  • Die Zyanid-Connection (Outskirt 5), c't 19/06, S. 238 und c't 20/06, S. 234
  • Eine Studie in Null und Eins, c't 6/08, S. 246 und c't 7/08, S. 216
  • Load, c't 6/09, S. 228 und c't 7/09, S. 200
  • FSK Law, c't 26/09, S. 210
  • Badeurlaub, c't 23/11, S. 198 und c't 24/11, S. 204

Niklas Peinecke

Der Nachwuchs- und Gelegenheitsautor hat Mathematik, Informatik und Soziologie studiert. Er schreibt hauptsächlich Science-Fiction, seltener Geschichten in anderen Genres. Eine seiner ersten SF-Geschichten und die erste gegen Honorar erschien in c't 23/05. Außer bei c't hat er noch bei Nova und im Wurdack-Verlag veröffentlicht.

  • Countdown zu Ihrer Sicherheit, c't 23/05, S. 238
  • Die bunten Splitter der Seele, c't 1/07, S. 208
  • Öl, c't 5/07, S. 224
  • Retrozone, c't 21/07, S. 240
  • Im Garten eines Kraken, c't 12/08, S. 210
  • Erinnerungsfoto, c't 4/10, S. 202 und 5/10, S. 204
  • Filtersyndrom, c't 26/11, S. 206 und c't 1/12, S. 186

aus Dialog der Schwestern

Frank Hebben

Bei der ersten Veröffentlichung einer Story in c't war Frank Hebben kein Novize mehr. Seine erste Geschichte erschien 1998 und er war in der SF-Szene recht rührig: U.a. als SF-Moderator bei kg.de und Online-Redakteur für NOVA. Einzelheiten und sämtliche Veröffentlichungen hat er auf seiner Homepage aufgelistet.

  • Omega, c't 5/05, S. 230
  • Memories, c't 8/05, S. 206
  • Brause, c't 17/05, S. 212
  • Off, c't 26/05, S. 258
  • Schwarz-weiß, c't 24/06, S. 262
  • Marionettentheater, c't 26/07, S. 228 und c't 1/08, S. 200
  • Gelée Royale, c't 8/08, S. 204
  • Côte Noir, c't 26/08, S. 220 und c't 1/09, S. 204
  • Krematorium, c't 14/09, S. 200
  • Outage, c't 25/10, S. 212 und 26/10, S. 210 (als Gemeinschaftsprojekt zusammen mit Uwe Post und Thorsten Küper)
  • Cyst, c't 17/11, S. 190

Jörg Isenberg

Kind war Jörg Isenberg in den 70ern, Teenager in den 80ern, Rockmusiker in den 90ern. Der Drang zum Schreiben war jedoch immer schon da. Er veröffentlichte vor der ersten c't-Story schon seit den 80er Jahren zahlreiche Kurzgeschichten. Eine Liste ist auf seiner Homepage zu finden.

  • Menschenjahre, c't 19/02, S. 224
  • Der göttliche Schalter, c't 10/03, S. 230
  • Sanitäter!, c't 7/04, S. 232
  • Data Killer, c't 13/05, S. 236
  • Neptuns Fluch, c't 9/06,S. 252 und c't 10/06, S. 256
  • Retro Ego, c't 14/06, S. 240 und c't 15/06, S. 234
  • Kausalität irreparabel, c't 3/07, S. 228 und c't 4/07, S. 218
  • Leviathan, c't 8/07, S. 212
  • Weltenbrand, c't 13/08, S. 234 und c't 14/08, S. 218
  • Re-Devolution, c't 19/08, S. 246 und c't 20/08, S. 214
  • Der Geschmack von elektrischen Zwiebeln, c't 21/11, S. 212 und c't 22/11, S. 200
  • Psyborg, c't 12/12, S. 202
  • Projekt Sodom, c't 21/12, S. 192 und c't 22/12, S. 206
  • Neo, c't 25/13, S. 206 und c't 26/13, S. 210

Arno Endler

Erst relativ kurz gehört dieser Freizeit-Teilzeit-Schriftsteller zum Stamm der c't-Story-Autoren, war aber seitdem umso produktiver. Seit 2008 sind nun schon 12 Geschichten in c't erschienen. Fast die Hälfte davon spielt in ein und derselben utopischen Szenerie und dreht sich um den Ermittler John Mayer. Ähnlich wie die Hoeses schafft er ein konsistentes Szenario, in dem jedoch eher ruhige Detektiv-Ermittlungen stattfinden als Jump&Run-Action wie bei jenen. Neben seinem Beruf und anderen Hobbys ist Arno Endler seine Schriftstellertätigkeit wie mit einem Masterplan angegangen. Die Veröffentlichungen in c't spielten darin eine wichtige Rolle, da sie richtig honoriert wurden. Mehr Informationen auf seiner Homepage.

  • Gefangen, c't 18/08, S. 202
  • African Dream, c't 2/09, S. 196
  • Überraschung, c't 11/09, S. 202
  • OLIVR, c't 1/10, S. 190 und 2/10, S. 188
  • Virtu-Animal-Inc, c't 7/10, S. 210
  • Absolute Kontrolle, c't 20/10, S. 194
  • Letzter Ausweg, c't 22/10, S. 206
  • Eine moderne Version, c't 24/10, S. 206
  • Vorstellungsgespräch, c't 3/11, S. 190
  • Im Fegefeuer, c't 4/11, S. 202 und 5/11, S. 198
  • Tod eines Champions, c't 9/11, S. 202
  • Kritische Masse, c't 14/11, S. 196 und 15/11, S. 196
  • Erwachen, c't 20/11, S. 198
  • Der Deal, c't 25/11, S. 206
  • Feldversuch, c't 3/12, S. 178
  • Wo Gehirne leise summen, c't 7/12, S. 204 und 8/12, S. 198
  • Jenseits der Grenzen, c't 9/12, S. 204
  • Fehleinschätzung, c't 14/12, S. 192
  • Der O-Shop-of-dreams, c't 19/12, S. 184
  • Unter Puppen, c't 24/12, S. 212
  • Perfect Tool, c't 3/13, S. 190
  • Von Geisterhand, c't 8/13, S. 196 und 9/13, S. 196
  • Mem-Shots deluxe oder Jeder erinnert sich in Rick's Bar, c't 11/13, S. 202 und 12/13, S. 202
  • Unter allen Wipfeln, c't 1/14, S. 192 und 2/14, S. 194
  • Direkt vor aller Augen, c't 7/14, S. 210
  • Was ich hörte und was ich sah, c't 11/14, S. 208
  • Wie der Sohn, so der Sohn, c't 16/14, S. 184 und 17/14, S. 176
  • Im grünen Licht des vollen Mondes, c't 19/14, S. 182 und 20/14, S. 192
  • Bienenhüter, c't 24/14, S. 226


Alle Illustrationen auf diesen Seiten stammen von Susanne Wustmann und Michael Thiele.

Bernd Behr, Dezember 2014





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