Wenn die DVD-Wiedergabe hakt, probieren Sie bitte folgende Punkte
aus.
Symptom: DVD läuft nicht.
- DVD auf anderem Rechner und/oder Standalone-Player abspielen. Funktioniert
sie dort?
- Funktionieren andere DVDs unter den selben Bedingungen?
- Anfrage bei Hersteller: Eventuell ist das Problem bekannt. Fox, Kinowelt
und MGM hatten schon entsprechende Fälle, wo Standalone-Geräte
gespielt haben, aber DVD-ROM-Laufwerke versagten (siehe
Tickermeldung).
- Ansonsten: Mail an mich, bitte.
Symptom: DVD-Spieler meldet
einen obskuren Fehler und verweigert die Wiedergabe.
- Kann die Grafikkarte ein Overlay erzeugen?
-
OverlayScaleTest.exe auf betroffenem Rechner ausführen.
Wenn ein skalierbares Schachbrettmuster erscheint, funktioniert das Overlay.
-
Wenn nicht, fehlt möglicherweise DirectX bzw. die Installation ist beschädigt
(Minimum meistens 6.0a). Nachinstallieren oder Neuinstallieren hilft oft.
-
Auch mal das mit installierte DirectX-Diagnosetool ausprobieren (dxdiag.exe,
per Start/Ausführen aufrufen).
-
Ansonsten RealPlayer, Windows Media Player u.ä. Videosoftware schließen,
deaktivieren oder deinstallieren, bis das Testprogramm ein Overlay erzeugen
kann.
-
Eventuell ist die Grafikkarte zu alt, um ein Overlay zu erzeugen.
- Betreiben Sie eine auf einem NVidia-Chipsatz (TNT, TNT2, GeForce) aufbauende
Grafikkarte mit den Detonator-Referenztreibern?
-
Versuchen Sie's mit den Treibern des Kartenherstellers; meistens handelt
es sich um ein Problem mit der Macrovision-Implementierung.
- Ist eine Soundkarte samt DirectX-kompatiblen Treibern installiert?
-
Andernfalls Soundkarte bzw. kompatible -ntreiber nachinstallieren.
- DVD-Laufwerk ansonsten ansprechbar?
Symptom: Ruckler bei der
Wiedergabe.
- Vorab: Sind die Grafikkartentreiber aktuell? Ist der Soundkartentreiber
auf dem neuesten Stand? Gibt es ein Update für den DVD-Player?
- Wenn Sie eine frühe GeForce-Grafikkarte besitzen und PowerDVD bzw. WinDVD benutzen:
-
Schalten Sie probeweise die Hardware-Beschleunigungsfunktionen im Einstellungsmenü der
Software aus
- (auch Hardware-Bewegungskompensierung / Motion Compensation
o.ä.).
- Ist der DMA-Modus des Laufwerks aktiviert? Ist das Kabel
evtl. zu lang?
- Fahren Sie eine tolerierbare Bildschirmauflösung?
- Für anamorphe
DVDs (Widescreen) ist 1024x768 bei 16 Bit Farbtiefe ideal, für 4:3-DVDs
(oder Letterbox-Format) eignet sich am Besten 800x600 bei 16 Bit Farbtiefe.
- Höhere Auflösungen und Farbtiefen überbeanspruchen bestenfalls
Ihre Hardware, bringen aber keinerlei Qualitätsgewinn.
- Benutzen Sie eine kompatible Bildwiederholrate?
-
Schlecht: 60/70/72 Hz.
- Mittel: 75/ungerade Hz.
- Gut: 85/100 Hz.
- Die Bildwiederholrate
sollte nicht mit der Framerate der DVD (NTSC: 60 fps; PAL: 50 fps) kollidieren.
- Ist der Rechner schnell genug?
- Mit weniger als einem PII-400 kann man DVD
am PC nur mit einem Hardware-Decoder flüssig sehen.
- Bei einem PII-400
benötigt man eine Grafikkarte mit DVD-Beschleunigungsfunktion (siehe c't-Tests).
- Ab einem PIII-700 schafft der Decoder die Wiedergabe komplett
ohne Hardware-Unterstützung.
- Moderne DVD-Software-Player können auch auf einem Pentium 4 mit 1,8 GHz ruckeln, wenn Post-Processing-Filter aktiv sind (Farbfilter usw.)
- Tritt der Ruckler immer exakt an der selben Stelle auf?
- Möglicherweise
liegt der Ruckler im Quellmaterial.
- An anderem Rechner oder mit einem Standalone-Player
ausprobieren.
Allgemeine Tipps zum strukturierten Troubleshooting finden Sie hier.