Aberglauben bei c't-Lesern
Dinge, die Leser scheinbar glauben:
Allgemeines
- Redakteure leisten Kaufberatung. (Bonus: Redakteure können in Rechtsfragen beraten.)
- c't-Redakteure haben nichts anderes zu tun, als Artikel zu schreiben und Leseranfragen zu beantworten.
- c't-Redakteure haben die Zeit, komplexe individuelle Problemfälle nachzustellen.
- c't-Redakteure leisten Support für die Produkte, die sie rezensieren.
- c't-Redakteure leisten Support für Produkte, die sie noch nicht rezensiert haben.
- Wenn ich ein Problem mit einem Hersteller, Ebay-Verkäufer oder Händler habe, kann mir ein c't-Redakteur weiterhelfen ("c't kämpft für Sie").
- Der Schreiber des letzten Editorials ist zwingend der Chefredakteur.
Schriftliche Anfragen
- Wenn ich am Anfang meiner Anfrage schreibe, ich sei Abonnent, werde ich bevorzugt behandelt. (Bonus: Angabe der Postanschrift und Abonnementskennziffer)
- Wenn ich dieselbe Mail möglichst vielen Redakteuren schicke, wachsen meine Chancen für eine schnelle Beantwortung. (Bonus: Mail geht per Kopie an mehrere Redaktionen)
- Wenn sich Redakteur XY mit Thema A auskennt, wird er sich wohl auch mit Thema C auskennen, also schicke ich ihm eine Anfrage zu Thema C, weil er mir schon mal eine Anfrage zu Thema A beantwortet hat.
- Wenn ich eine Anfrage an Redakteur QR schicke und der mir keine Antwort schickt, hilft eine Mail an Redakteur XY mit der Bitte, Redakteur QR zur Beantwortung meiner Anfrage zu bewegen.
Telefonische Anfragen
- Wenn mir Redakteur XY eine Frage zu Thema A beantworten kann, kann ich ihm noch Fragen zu den Themen B, C und F stellen. Kann er diese nicht beantworten, ist er doof.
- Wenn mir Redakteur XY Fragen zu den Themen A, B und C beantworten konnte, werde ich ihn auch bei Fragen zu den Themen D, E und F immer wieder anrufen, denn da wandelt offenbar ein Gott unter Menschen.
Alles schon vorgekommen. Mehrfach.
(Siehe auch: Aberglauben bei PR-Leuten)
Zuletzt geändert am 24.07.2005 um 14:17
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