Großer Artikel, kein Ausfall
So, es ist vollbracht. Der seit einem Jahr überfällige große Web-Editoren-Vergleich ist geschafft, acht Seiten Prosa. Im Rückblick gesehen, hätte es eigentlich kein großes Drama sein dürfen: Fünf Software-Pakete auf dem Prüfstand, das müsste doch eigentlich ein Klacks sein. Ist es nicht.
Die fünf Web-Editoren mussten sich in jeweils fünf Kategorien bewähren:
- WYSIWYG-Modus: Was entsteht eigentlich für HTML, wenn man in der grafischen Ansicht eines Web-Editors eine Seite zusammenklickt?
- Quelltext-Modus: Wie weit kommt der Editor einem entgegen? Wenn schon kostenlose HTML-Texteditoren wie Ulli Meybohms
HTML-Editor Phase 5 die Syntax automatisch vervollständigen und bei angefangenen Tags eine Drop-Down-Liste mit möglichen Parametern anzeigen, müsste das doch ein 555 € teurer Luxus-Editor auch können. - CSS und XHTML: XHTML soll HTML ablösen. Kommen einem die Editoren dabei entgegen oder blocken sie Umstellungsversuche eher ab? Wie gut funktioniert die Unterstützung von Cascading Style Sheets?
- Site-Management: Ist der Editor den wachsenden Ansprüchen gewachsen, wenn die Site zu wuchern beginnt?
- Datenbankeinbindung: Die modernen Web-Editoren prahlen so gern damit, wie gut sich damit dynamische Webseiten gestalten ließen. Stimmt es? Wo ist Schluß mit Klickibunti, ab wann muss man SQL-Syntax beherrschen?
Kurz gesagt: Es war ein irrer Aufwand und er ist vorbei. Gleich auf der ersten Seite steht ein wüster Redigierfehler, aber sonst scheint der Artikel gut gelungen zu sein. In Abonnenten-Briefkästen ab Freitag/Samstag, am Kiosk ab Montag, dem 23. Februar 2004. Seite 143ff.
Wie bei vergangenen Tests zum Thema will ich auch diesmal die direkten Ergebnisse nicht vorenthalten. Alle Editoren mussten dieselbe Seite erzeugen. Diese Testseiten gehen in den nächsten Tagen online. Am Montag nochmal eine Zusammenfassung, was der Artikel alles abdeckt.
Zuletzt geändert am 19.02.2004 um 19:43
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