Die Web-Design-Trends 2005
Neben den ganzen Rückblicken auf 2004 (Januar: Deutschland jammert..., Februar: Deutschland jammert...) bringt der Jahreswechsel auch zahllose dubiose Vorhersagen mit sich. Besonders lustig fand ich die von
Forty Media, einer Agentur, die es für nötig hält, Überschriften in Flash-Filme zu verkapseln.
Ausgewählte "Highlights"
aus den Prognosen:
- Minimalismus ist out, detaillierte Layouts sind wieder in.
- Retro-Look ist out, "gealtert" ist in.
- Fünf-Komponenten-Layouts (Seitenkopf, Menü, Seitenspalte, Inhalt, Seitenfuß) sind out, Variationen sind in.
- Verdana ist hässlich und out, Georgia wird nur noch für Überschriften verwendet. Statt dessen: Arial (laute Schreie der Panik).
- Tabellenbasierte Web-Designs gelten als "untere Kaste", tabellenfreie Designs werden die Norm
- Flash-Elemente werden allgemein eingesetzt, Flash-Sites sind weiterhin out.
- Bei den Content-Management-Systemen wird Movable Type verdrängt (keine Angabe von Gründen).
Besonders arrogante Prognosen:
- Amateur-Websites sind out.
- Braun ist die Farbe des Jahres (gewiss nicht in diesem Breitengrad hier), Blau und 100-prozentiges Rot sind out; ABER:
- Mutige Farben sind in, die 216-Farben-Palette ("Web Safe Palette") ist out.
- Überschriften mit Serifen sind in (schreibt eine Site, die in seinem Flash-Überschriften einen serifenlosen Font benutzt)
Die atemberaubende Schlussfolgerung des Autors der Prognose, James Archer:
Overall, 2005 is shaping up to be a great year for web design. This is good news both for designers (who will get to flex their muscles a bit more than usual) and for their clients (who will benefit from the many technological improvements).
http://www.fortymedia.com/2005-web-design-forecast.fhtml
Übersetzung: Bla bla bla. Aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben.
Zuletzt geändert am 03.01.2005 um 17:17
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