Die Trusted-Computing-Interview-Lawine

Mein Jahresprojekt ist vollbracht. Schon seit Monaten arbeite ich daran, die Größen in der Debatte um TC zu interviewen. Jetzt stehen die Ergebnisse in der aktuellen c't (Ausgabe 1/2004, S. 76ff) und auf Heise Security.

Die TCG sieht in den Bedürfnissen der DRM-Industrie keinen primären Antrieb. [...]Insgesamt ist die Kontrolle durch den Besitzer ein grundsätzliches Prinzip der TCG. Die Spezifikation muss dem Besitzer Gewissheit darüber geben, dass er die endgültige Kontrolle über die Funktion des TCG-Subsystems hat. -- Jim Ward
In der Vergangenheit hat es sich für Microsoft nie wirtschaftlich gelohnt, sich Sorgen um Sicherheit zu machen. [...] Jetzt müssen sie eine gesicherte Version von Windows an hundert Millionen Leute verkaufen, sonst verdienen sie damit kein Geld. -- Ross Anderson

Viele Elemente der Debatte gründen auf einem schlechten Informationsstand. Die meisten Artikel und Meinungsäußerungen interpretieren finstre Dinge in unklare und oft veraltete Aussagen; ich wollte es besser machen. Weitere Motivation verschafften mir zahlreiche Leserzuschriften. Oft dachte ich mir "Da müsste man eigentlich mal die TCG/Microsoft direkt dazu fragen" -- gedacht, getan. Die fiesesten Fragen kamen also direkt aus dem Mail-Folder.

Jetzt steht es alles online: transkribiert, zusammenredigiert, auf Länge gebracht und gewissenhaft übersetzt.

Die Print- und Online-Versionen der Interviews unterscheiden sich primär darin, dass die gedruckte Fassung aus Platzgründen stark gestrafft wurde. Die wesentlichen Argumente blieben dabei erhalten. Die Online-Fassungen enthalten zusätzliche Detailinformationen, mehr Beispiele und Rückfragen.

Verfasst am 29.12.2003 um 18:33
Zuletzt geändert am 19.01.2004 um 22:09

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