Wiedergekäutes aus dem Web.

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Zuletzt aktualisiert am: 05.06.2009

Eine legale Parodie.

EFF-Vorsitzender Brad Templeton wollte eine Szene aus dem Spielfilm "Der Untergang" extrahieren, um mit kreativen Untertiteln die Methoden zu karikieren, nach denen Filmfirmen YouTube-Videos von der Site kicken. Das wollte er legal machen, also ohne dazu eine Kopiersperre zu umgehen.

Kurze Zusammenfassung seiner Bemühungen: Erst musste er eine DVD aus Region 2 importieren (Templeton ist US-Bürger), dann den Regional-Code eines PC-DVD-Laufwerks umstellen. Dann hat er das analoge Ausgangssignal der Grafikkarte in einen Linux-Rechner eingespeist, um es dort über eine Video-Capture-Karte aufzuzeichnen.

Nochmal Herr Templetons Vorgehensweise in Listenform:

  • DVD aus Europa bestellen (da die US-DVD fest ins Bild eingebrannte Untertitel hat), mindestens 7 Tage warten
  • Windows-PC mit DVD-Software-Player finden, dessen Region noch nicht fixiert war. Region auf 2 umstellen (RPC-2).
  • Windows-PC in Reichweite eines Linux-PC mit Capture-Karte schleppen.
  • Analogen Videoausgang des Windows-PC per Kabel mit analogem Eingang der Capture-Karte verbinden.
  • 4 Minuten Video und Ton aufzeichnen.
  • Untertitel erstellen, Timing abgleichen und mit dem Video zusammen für den Upload exportieren.
  • Video auf YouTube hochladen und warten, bis sich Constantin Film darüber aufregt.
    http://ideas.4brad.com/hitler-tries-dmca-takedown

Wie haben die Anderen, die ähnliche Parodien auf YouTube veröffentlicht haben, das durchgezogen? Mutmaßlich nicht auf dem von Brad Templeton durchgezogenen legalen, aber fürchterlich umständlichen Weg.

Klar geht es viel einfacher – wie, muss ich allerdings verschweigen. Das 2002 deformierte Urheberrecht verbietet nämlich nicht nur die Umgehung von Kopiersperren, sondern auch die Beschreibung des Vorgangs.

P.S.: Für Deutschsprechende sind die Untergangs-Clips auf YouTube schon deshalb eher anstrengend, weil man geistig den Ton ausblenden muss, um den intendierten Gag zu verarbeiten. Ganz davon abgesehen, dass am Dritten Reich absolut nichts lustig ist ...

Linkwiese

05.06.2009: Eine legale Parodie
(zuletzt aktualisiert am 05.06.2009)

CyberLink PowerDVD 9.0.

Aktuell: PowerDVD 9 Standard, Deluxe, Ultra (Versionsvergleich)
Demo: neues FensterDemo-Download nur gegen Mail-Adresse (oder hier direkt)
Hersteller: neues FensterCyberLink
In c't: Heise Kiosk nach PowerDVD 9 durchsuchen

Anmerkungen

Alle erwerblichen Online-Versionen verlangen eine Aktivierung der Software per Internet.

CyberLink kontert die in WinDVD enthaltenen Bildverbesserer All2HD und Trimension DNM durch TrueTheater HD (Upscaling) und TrueTheater Motion (Frame-Interpolation).

Unterschiede zwischen Versionen

Alle Versionen: TrueTheater HD, TrueTheater Motion, Cinema-Modus

Ab PowerDVD Deluxe:

  • Formate: H.264, DivX Pro, CPRM, Dolby Pro Logic IIx, Dolby Virtual Speaker, Dolby Headphone

Ab PowerDVD Ultra:

  • Blu-Ray-Wiedergabe, AVCREC & AVCHD, BD-R 1.1, BD-RE 2.1, BD Profile 1.1 & 2.0, VC-1, DTS-HD & DTS (5.1), Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD

Weiterführende Links

27.12.2004: CyberLink PowerDVD 9.0
(zuletzt aktualisiert am 05.06.2009)

Corel WinDVD 9.

Aktuell: WinDVD 9 neues FensterStandard, Plus, Plus Blu-ray (Versionsvergleich nur mit JavaScript).
Demo: neues FensterDemo-Download nur mit Corel-"Konto"
Hersteller: neues FensterCorel (zuvor Ulead †, ursprünglich InterVideo †)
In c't: Heise Kiosk nach WinDVD 9 durchsuchen

Anmerkungen

Unterschiede zwischen Versionen

Alle Versionen: Trimension DNM (Digital Natural Motion), s.u.

Ab WinDVD Plus:

  • Funktionen: Upscaling ("All2HD" von NXP), Hardware-Beschleunigung (Nvidia PureVideo bzw. ATI Avivo)
  • Formate: AVCHD, H.264, VC1, 96KHz-/24-Bit-Audio, Dolby Digital EX, Dolby Pro Logic IIx

Ab WinDVD Plus Blu-ray:

  • Blu-ray-Wiedergabe, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, DTS HD, DTS NEO:6

Blu-ray AACS-Schlüssel

Besitzer von WinDVD Plus Blu-ray müssen alle 18 Monate einen neuen AACS-Schlüssel von Corel beziehen. Dazu wird ein Kundenkonto benötigt.

Trimension Digital Natural Motion (DNM)

Trimension DNM ist ein Algorithmus zur Kompensation der unterschiedlichen Bildwiederholraten von DVD-Inhalten und PC-Monitoren.

Vereinfachte Beschreibung von Trimension DNM: Ein PAL-Film läuft mit 25 Bildern pro Sekunde, ein LC-Display zeigt 60 Bilder pro Sekunde. Damit die Wiedergabe nicht ruckelt, weil der Player die Bilder unterschiedlich oft wiederholt, errechnet Trimension DNM die "fehlenden" Frames anhand eines Verfahrens von NXP Software (ehemals Philips).

Trimension und ALL2HD stehen nur bei der DVD-Wiedergabe zur Verfügung.

Weiterführende Links

Bevor jemand fragt: Ich konnte weder auf Corels FTP-Server noch sonstwo zuverlässige Links für Updates von WinDVD 7 oder Vorversionen finden. Leserhilfe willkommen.

08.06.2004: Corel WinDVD 9
(zuletzt aktualisiert am 02.06.2009)

Benutzerkontensteuerung in Windows 7.

Die Kollegen von Computerworld haben viel Spaß mit der Benutzerkontensteuerung von Windows 7. Natürlich nicht nur die, aber dort wurde deutlich mehr polemisiert und zitiert als auf Heise Online. Zwei aufmerksame Benutzern der Beta gelang es, mit einem neues Fenstereinfachen VB-Skript die Benutzerkontensteuerung (a.k.a. User Account Control, UAC) auszuschalten, ganz ohne Rückfrage.

Das ist eigentlich recht offensichtlich als Sicherheitslücke zu sehen – wenn überhaupt, sollte zumindest beim Ausschalten der UAC eine UAC-Warnung erscheinen oder eine zwingende Rückfrage. Sonst kann ja jeder dahergelaufene Virus still und leise das ganze Sicherheitskonzept aushebeln.

Microsoft sah das jedoch anders – neues Fensterit's not a bug, it's a feature. Jetzt haben die Entwickler umgeschwenkt: Ja, ist eine potenzielle Sicherheitslücke, neues Fensterwir ändern das Verhalten für den RC1. Wenn ich es richtig entziffere, hat Microsoft aber nicht bedingungslos kapituliert: Sicherheitsexperten hatten gefordert, UAC müsse in Windows 7 genauso nerven rigide und "sicher" voreingestellt sein wie Vista. Wird es nicht; künftig werden die UAC-Einstellungen aber durch eine UAC-Rückfrage geschützt. So, wie es eigentlich von Anfang an hätte sein dürfen.

Disclaimer: Als auf meinem Arbeitsrechner noch Vista lief, hatte ich UAC nach einer Weile komplett abgeschaltet. Der Nervfaktor war zu hoch; vor allem wusste ich nie so recht, wozu ich gerade zustimme. Ich kann also durchaus verstehen, dass das Entwicklungs-Team von Windows 7 ein netteres UAC entwickeln wollten. (Über ein Jahr lang habe ich Vista ausgehalten, dann habe ich ein Downgrade gemacht. Seitdem mag ich Microsoft wieder; wenn man erstmal ein neues Fensterordentliches Theme dafür gefunden hat, ist XP ein feines Betriebssystem.)

Mehr zum Thema

06.02.2009: Benutzerkontensteuerung in Windows 7
(zuletzt aktualisiert am 06.02.2009)

Ebert kann nicht sprechen.

In den USA ist neues FensterRoger Ebert der wohl bekannteste Filmkritiker. Die Lektüre seiner Rezensionen lohnt selbst dann, wenn man seinen Geschmack nicht teilt: Meist ist durchaus nachvollziehbar, wie er zu seiner Beurteilung gelangte. Er schreibt nie kategorisch, ein Film sei gut oder schlecht, sondern warum er ihm gefallen hat – oder auch nicht. So bleibt einem immer noch die Möglichkeit zur Abwägung, ob man persönlich doch am rezensierten Film Gefallen finden würde.

Vor zwei Jahren verlor er nach Komplikationen bei einer Krebsoperation die Fähigkeit, zu sprechen. Er verbrachte fast ein Jahr im Spital, tauchte dann wieder auf und schrieb plötzlich mit mehr Energie als zuvor. Ohne Sprechstimme ist die Tastatur für ihn der beste Weg zur Kommunikation. Mittlerweile führt er sogar eine Art neues FensterOnline-Tagebuch, in dem er sich über Filme, Politik und die Welt auslässt.

Darüber hinaus stellt seine Website älteres Material aus den Archiven online, darunter die Motivation für diesen Eintrag (der erste seit August 2008): ein pragmatisches neues FensterFilmglossar von 1985. Da werden keine Brennweiten erklärt oder Dolly Shots (bei denen übrigens keine Schafe dran glauben müssen), sondern richtig interessante Sachen, z.B. wie das Ding heißt, mit dem Regisseure so tun, als ob der Filmstar in der Nahaufnahme grad in einen strahlenden Gegenstand gucken: einen Topf voll Gold, einen Eimer mit Diamanten, ein Feuerbecken, eine Piratenkarten oder... radioaktive Nieren.

Selten so gelacht... Auszüge:

Dead Teenager Movie: Generic term for any movie primarily concerned with killing teenagers, without regard for logic, plot, performance, humor, etc. Often imitated; never worse than the “Friday the 13th” sequels.

Idiot Plot: Any plot containing problems that would be solved instantly if all of the characters were not idiots.

Seeing-Eye Man: Function performed by most men in Hollywood feature films. Involves a series of shots in which (1) the man sees something, (2) he points it out to the woman, and (3) she then sees it, too, often nodding in agreement, gratitude, amusement or relief.

Sequel: A filmed deal.
neues Fensterhttp://rogerebert.suntimes.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/19850623/COMMENTARY/901269998

Einige dieser Definitionen sind tatsächlich in den Sprachgebrauch anderer Filmkritiker übergegangen, insbesondere "Dead Teenager Movie". (Anm.: Ein Seeing-Eye Dog ist ein Blindenhund.)

Weiterführende Links

30.01.2009: Ebert kann nicht sprechen
(zuletzt aktualisiert am 30.01.2009)

Jochen Bölsche: Herr der GEZeiten.

Faszinierender Mehrteiler über die GEZ (GebührenEinzugsZentrale) von Jochen Bölsche auf Spiegel Online, mit der herrlichen Dachzeile "Datenkrake GEZ" [ Teil 1, Teil 2, Teil 3  ]. Im ersten Teil wirbt der Autor absatzweise für Verständnis mit den armen Rundfunkanstalten:

Die GEZ-Gebühreneintreiber haben sich längst daran gewöhnt, dass ihr Ruf ähnlich grottenschlecht ist wie der von Drückern und von Politessen. [...] Schon vor vier Jahren schockierte eine vertrauliche Studie die Gebühreneintreiber, nach der fast 40 Prozent der Menschen unter 35 Jahren nicht daran dächten, ihre Geräte anzumelden. [...] Ursachen seien, so analysierte die Gebührenzentrale, die "schlechte wirtschaftliche Lage" und die "gesellschaftliche Individualisierung" - soll heißen: Schmarotzer- und Ellbogenmentalität verdrängen solidarisches Denken. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,273563,00.html

Im zweiten wird der Ton dann schärfer und der Autor schlägt sich verständnisvoll auf die Seite der Fernsehverweigerer:

Beliebt sind Fangfragen wie: "Darf ich Ihnen eine Fernsehzeitschrift schenken?" In einer rechtlichen Grauzone bewegen sich Gebührendetektive, wenn sie den Eindruck erwecken, sie arbeiteten für die Marktforschung. Dann heißt es schon mal: "Wie fanden sie gestern 'Wetten, dass?'" Oder, nicht minder hinterhältig: "Guten Abend, störe ich gerade bei der Tagesschau?"
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,273697,00.html

Der dritte Teil stellt dann die zur Diskussion stehenden Alternativen vor, darunter eine Pauschalsteuer für jeden Volljährigen oder zumindest eine "Bürgerabgabe". Das würde dann eine eidesstattliche Erklärung von Nicht-Fernsehinhabern mit sich ziehen. Ebenfalls gebührenpflichtig würden dann Mobiltelefone und ans Internet angeschlossene Computer. Damit das funktioniert, müsste die GEZ von den Meldebehörden Daten über alle in Deutschland gemeldeten Personen bekommen, die über 16 Jahre alt sind. Und das bei einer Organisation, die sich nicht einmal an allgemeine Datenschutzrichtlinien hält.

Bisher schon haben sie sich einer umfassenden unabhängigen Datenschutzkontrolle (außer in Berlin, Brandenburg, Bremen und Hessen) entziehen können - "mit einem Trick", so Thilo Weichert von der Deutschen Vereinigung für Datenschutz (DVD). [...] Die Gebühreneintreiber behaupten allen Ernstes, für sich das Medienprivileg in Anspruch nehmen zu können, das der grundgesetzlich verbürgten Pressefreiheit entspringt.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,273827,00.html

In meinem Briefkasten habe ich letzte Woche schon wieder ein Schreiben von der GEZ gefunden. Wir haben keinen Fernseher, wir wollen auch keinen Fernseher. Obwohl ich den KiKa grundsätzlich finanzieren würde, allein wegen des grummeligen Brotes.

Links zu den Artikeln:

(Herzlichen Dank an Jochen Bölsche für den Link zum dritten Teil, den ich nicht ohne seine Hilfe gefunden hatte.)

13.11.2003: Jochen Bölsche: Herr der GEZeiten
(zuletzt aktualisiert am 30.01.2009)

Die Matrix im Zahlensumpf.

Nicht schlimm genug damit, dass der Film eine Enttäuschung ist. Jetzt macht sich auch noch Forbes.com über die Matrix-Sequels her.

The Matrix Regurgitated (Die Matrix, erbrochen): Dan Ackman schimpft über die Marketing-Welle von The Matrix und dass beide Sequels einen steilen Abfall der Einnahmen nach der ersten Woche hatten bzw. haben werden. Wohingegen der erste Matrix-Film ein lahmes erstes Wochenende hatte und dann ein Langzeitbrenner wurde. Viele interessante Zahlen in einem schlecht geschriebenen Text.

The Matrix is a classic example of a product that is getting worse and worse, but whose marketing is getting better and better. [...] Within a month, [...] [Matrix Reloaded] was averaging $2,848 per theater--which means that the average showing was watched by roughly 30 lonely souls.
http://www.forbes.com/home/2003/11/07/cx_da_1107topnews.html

Ackman hatte wohl schon im Mai mal gegen Matrix Reloaded gewettert, mit einer ähnlichen Argumentationsschiene ("How The Matrix Ruined Movies"):

Reloaded opened with huge fanfare [... ] The marketing budget is reportedly $50 million. Fans can buy the sunglasses. In another sign of the times, the film is showing on two screens at Angelika Film Centers in Houston and New York, venues normally devoted to low-budget and non-U.S. releases.
http://www.forbes.com/2003/05/19/cx_da_0519topnews.html
10.11.2003: Die Matrix im Zahlensumpf
(zuletzt aktualisiert am 30.01.2009)

DVD-FAQ aktualisiert.

Nach langer Zeit habe ich die DVD-Video-FAQ überarbeitet – allerdings vor allem in einem Punkt.

Mein geschätzter Kollege Jörg Wirtgen hat zu meinem tiefen Bedauern seine Redakteurs-Seiten aufgelöst. Freundlicherweise hat er mir jetzt seine Tipps zur Feststellung und Aktivierung des DMA-Modus überlassen. Vormals verwies meine FAQ für diesen Zweck auf seine FAQ. Jetzt ist dieser Inhalt hier zuhause.

Mittelfristig werde ich wohl die Liste der mit DVD-Movie-Protect geschützten DVDs ebenfalls in die FAQ auslagern.

05.08.2008: DVD-FAQ aktualisiert
(zuletzt aktualisiert am 05.08.2008)

Blogger anziehen und abschrecken.

Cory Doctorow ist der Mitgründer des Metablogs "Boing Boing" (die haben auch ohne meinen Link genug Page Hits) und schreibt u.a. als Kolumnist für Information Week. Dort hat er eine neues FensterListe mit 17 Tipps veröffentlicht, die beachten möge, wer von Bloggern verlinkt werden möchte.

Mir sei ein kurzer, dezent kommentierter Überblick gestattet:

  1. Bieten Sie eine URL an, auf den Blogger verlinken können. (Leider nicht selbstverständlich.)
  2. Der Link sollte von Dauer sein (Permalink), also nicht einfach auf die Hauptseite führen, wo kommende Woche wieder was ganz Anderes steht.
  3. Bieten Sie für jeden Informationshappen einen eigenen Link an. Also keine Seite mit Inhaltsdiarrhö anbieten, auf der etliches draufsteht, und irgendwo zwischendrin die aktuell relevante Information.
  4. Bieten Sie echte Links an, keine server-generierten Ungetüme mit irren Zahlensträngen und Session-IDs.
  5. Bieten Sie Links an, die auch wirklich wohin führen. Kein JavaScript-Unsinn.
  6. Keine komplett in Flash gebauten Sites. (Das bedarf hoffentlich keiner Erklärung mehr.)
  7. Keine PDF-Links. Es ist eine irre Plackerei, da Zitate herauszukopieren. Abtippen ist fehleranfällig. So schwer ist HTML nicht.
  8. Keine Streams. Man sollte Audio und Video stets herunterladen können.
  9. Versehen Sie Ihre Bilder mit dezenten URL-Wasserzeichen. So findet ein Interessierter auch dann den Weg zu Ihnen, wenn das Bild irgendwo in einem ganz anderen Kontext wieder auftaucht.
  10. Verzichten Sie auf alberne Hyperlink-Regeln und Nutzungsbestimmungen.
  11. Machen Sie sich keine Sorge um "Bandbreiten-Diebe". Wenn Sie wirklich ein Problem mit dem zusätzlichen Traffic haben, dann suchen Sie sich einen anderen Host.
  12. Bieten Sie hochauflösende Bilder an. Lassen Sie dem Blogger die Möglichkeit, Details herauszupicken.
  13. Vergessen Sie JavaScript-Schutzmechanismen für Ihre Bilder. Wenn jemand Ihre Bilder wirklich will, macht er notfalls einen Screenshot. In Flash-Dateien eingebettete Bilder sind noch einen Grad schlimmer.
  14. Beschränken Sie rechtliche Hinweise auf das Allernötigste und seien Sie dabei vernünftig.
  15. Lassen Sie Blogger wissen, in welcher Form sie auf Sie verweisen sollen. Also z.B. "Text von Cory Doctorow, www.craphound.com"
  16. Stellen Sie möglichst viel Inhalte unter einer Creative-Commons-Lizenz zur Verfügung. (Das ist ein Lieblingsthema von Herrn Doctorow, das ich nicht uneingeschränkt teile.)
  17. Nehmen Sie mit Bloggern auf deren bevorzugtem Weg Kontakt auf. Wenn das Blog dazu ein Formular bereitstellt, nutzen Sie es.
    neues Fensterhttp://www.informationweek.com/news/showArticle.jhtml?articleID=206903066

Zusammengefasst:

  • Links anbieten, die direkt und ohne Firlefanz zu den für Blogger relevanten Informationen führen
  • keine Flash-Sites, keine PDF-Links, keine Streaming-Inhalte
  • Bilder in hoher Auflösung anbieten, mit dezenten Wasserzeichen versehen, Hot-Linking dulden
  • keine pompösen juristischen Drohgebährden (seitenlange Nutzungsbedingungen, Link-Richtlinien usw.)
  • klarstellen, wie man am besten auf Sie verweist
  • keine JavaScript-Mätzchen, um das Browser-Fenster zu beeinflussen oder Rechtsklicks abzufangen
  • Blogger nicht sinnlos zuspammen, sondern Kontakt über deren bevorzugten Weg aufnehmen

Falls jetzt irgendein PR-Mensch Hoffnung schöpft: Auf meine Seiten verhilft Ihnen das alles nicht. Dies ist nämlich kein Blog. (Pause) Aber die Regeln gelten natürlich weitgehend auch für jeden, der mal in einem positiven Kontext auf heise online erwähnt werden will.

12.03.2008: Blogger anziehen und abschrecken
(zuletzt aktualisiert am 12.03.2008)

Labels und DVDs, die DVD-Movie-Protect nutzen.

Update 28.1.2008: Bestätigung von Leser-Meldung, neuer Titel "Fearless". Neue Titel mit DVD-Movie-Protect unterscheiden sich in mehrererlei Hinsicht von der erstmals im Mai 2007 aufgetauchten Kopiersperre. Ein umfassendes Update folgt in Kürze.

Update 11.1.2008: Leserzuschriften zufolge sind auch mit DVD-Movie-Protect geschützt: "Das Bourne Ultimatum" von Universal, "Die Wilden Hühne und die Liebe" sowie "Schwere Jungs" von Constantin, "Hogfather" von EuroVideo.

Und die mysteriöse Kopiersperre heißt... DVD-Movie-Protect! Oder genauer: neues FensterDVD-Movie-PROTECT, von der Münchner Firma X-Protect, pardon, neues FensterX-PROTECT. X-Protect beschäftigt sich eigenen Angaben zufolge seit 2000 mit Kopiersperren, mittlerweile sowohl für Filme und Software als auch Konsolen.

Meinem aktuellen Wissensstand nach setzen die folgenden Studios DVD-Movie-Protect ein:

Meinem aktuellen Wissensstand nach wird DVD-Movie-Protect bei folgenden Titeln DVDs eingesetzt (Stand 11.1.2008):

  • 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug (Universal)
  • Das Bourne Ultimatum (Universal) -  neue Revision von DVD-Movie-Protect (Details in Bälde)
  • Das kleine Arschloch und der alte Sack (EuroVideo)
  • Das Parfum (Constantin)
  • Der Fluch – The Grudge 2 (Constantin)
  • Die wilden Hühner und die Liebe (Constantin) - noch unbestätigt
  • Fearless (Constantin)
  • Hogfather – Schweinsgalopp (EuroVideo) - noch unbestätigt
  • Schwere Jungs [2007] (Constantin) - noch unbestätigt
  • Silent Hill (Concorde)
  • TKKG: Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine (Constantin)
  • Wer früher stirbt, ist länger tot (EuroVideo)

Wer weitere Titel kennt oder zu kennen meint, möge mir bitte eine Mail schicken.

Woran erkennt man DVD-Movie-Protect?

Eine 15,2 GByte große DVD?

Update 28.1.2008: Bitte beachten Sie, dass die folgende Beschreibung für die neuesten Scheiben mit DVD-Movie-Protect nicht mehr gilt! Kurz zu den Änderungen: keine IFO-Dateien mit 0 KByte Länge mehr, Kapazität jetzt am Maximum des Erlaubten (8,71 GByte), weiterhin ungültige Verweise auf nicht vorhandene Dateien in den Inhaltsverzeichnissen. Mehr in Bälde.

Windows XP und Windows Vista zeigen für das Medium im Explorer eine Kapazität von 15,2 GByte oder einen ähnlich abnormen Wert an (siehe Bild). Im Ordner VIDEO_TS befindet sich mindestens eine IFO-Datei mit einer Größe von nur 0 KByte. Wer ein Programm wie IsoBuster Pro besitzt, kann darin sehen, wie sich die Inhaltsverzeichnisse des ISO-Dateisystems und des UDF-Dateisystems voneinander unterscheiden. Im IFO-Verzeichnis findet IsoBuster zudem Dateien, die nicht auf dem Medium gespeichert sind.

Nochmal als Liste:

  • Windows meldet eine irre Kapazität für das Medium, meist 15,2 GByte (nicht mehr aktuell).
  • Windows zeigt im Ordner VIDEO_TS für mindestens eine IFO-Datei eine Größe von 0 KByte an (nicht mehr aktuell).
  • IsoBuster Pro zeigt in den Ästen ISO und UDF unterschiedliche Informationen und fehlerhafte Referenzen. (weiterhin aktuell)
  • IsoBuster Pro zeigt im IFO-Ast mindestens 8000 Dateien, die sich gar nicht auf dem Medium finden (nicht mehr aktuell).

Weiterführende Links

04.05.2007: Labels und DVDs, die DVD-Movie-Protect nutzen
(zuletzt aktualisiert am 28.01.2008)

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