04.07.2009
c't 15/09
Kino-3D ist schön und gut. Richtig spannend wird's aber, wenn man selbst mit plastischen Bildern, Filmen und Spielen experimentiert. Was Sie zum Betrachten brauchen, ist die Brille, die der c't-Ausgabe 15/09 beiliegt. So können Sie mit Hilfe eines kleinen Treibers aktuelle Spiele und andere Direct3D-Progamme, auch beispielsweise Google Earth, räumlich genießen. Besitzer von Nvidia-Grafikkarten sind sogar ohne Zusatzsoftware bereits startklar: Seit Version 186.18 des GeForce-Grafikkarten-Basistreibers sind die Stereofunktionen mit an Bord. Auf dieser Seite finden Sie 3D-Videos, Tipps und Links zu unserer 3D-Titelstrecke in c't 15/09.
Für den Fall, dass Sie den 3D-Effekt mit der c't-Brille nicht oder nur undeutlich wahrnehmen, finden Sie hier weitere Informationen.
Mountainbiking räumlich: Der Amerikaner Nat Bartholomew präsentiert hier den Trailer zu seinem technisch erstaunlichen "Truth and Beauty". Die Verfolger-Sequenzen hat er mit einem selbstgebauten Kameragestell realisiert. Der komplette Film ist auf der Spinteck-Films-Website erhältlich.
Anaglyphen-Version (WMV, 1280 × 720 Pixel, 340 Mbyte), mit Rechtsklick herunterladen, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Over-Under-Version (WMV, 1280 × 1440 Pixel, 174 Mbyte), mit Rechtsklick herunterladen, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Lichtgestalten räumlich: Dieses 3D-Video von Katsuhiko Inoue entstand auf einer bunt illuminierten Parade in den Universal-Studios im japanischen Osaka. Mehr Informationen auf Inoues Website.
Anaglyphen-Version (WMV, 1280 × 720 Pixel, 399 Mbyte), mit Rechtsklick herunterladen, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Over-Under-Version (WMV, 1280 × 1440 Pixel, 660 Mbyte), mit Rechtsklick herunterladen, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Orchideen räumlich: Dieses 3D-Video von Katsuhiko Inoue zeigt beeindruckend, was man mit einem selbstgebauten 3D-Makro-Rig und einer Stereobasis von nur 20 mm so alles anstellen kann. Auf seiner Website erklärt Inoue, wie die Aufnahmen entstanden sind, und präsentiert sein Equipment.
Anaglyphen-Version (WMV, 1280 × 720 Pixel, 399 Mbyte), mit Rechtsklick herunterladen, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Over-Under-Version (WMV, 1280 × 1440 Pixel, 660 Mbyte), mit Rechtsklick herunterladen, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Welterbe räumlich: Der 3D-Film zum Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal wurde an 14 Drehtagen von einem Helikopter aus gedreht, der mit einer kreiselstabilisierten Kamerahalterung ausgestattet ist. Zu sehen gibt es die Produktion im Besucherzentrum an der Loreley. Wir haben den Trailer des Films zur Verfügung gestellt bekommen. Mehr Infos auf der Website der Produzenten.
Over-Under-Version (WMV, 1920 × 1080 Pixel, 78 Mbyte), mit Rechtsklick herunterladen, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Flaschengeist räumlich: Der Animationsfilm "Mr. G" war erstmals auf dem Dance-Festival "Nature One" zu sehen. Produziert wurde "Mr. G" mit Maya, Digital Fusion und Adobe Premiere Pro. Der Trailer wurde uns von 3Dsession.com zur Verfügung gestellt.
Over-Under-Version (WMV, 1280 × 720 Pixel, 62 Mbyte), mit Rechtsklick herunterladen, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Peitschen räumlich: Die James-Bond-Parodie "Delusion 3D" gehört zu den ersten deutschen 3D-Kinofilmen. Die Macher – Virtual Experience aus München – haben uns einen Trailer zur Verfügung gestellt. (Aus lizenzrechtlichen Gründen fehlt leider die Tonspur.)
Side-By-Side-Version (MPEG2, 2560 × 720 Pixel, 114 Mbyte inkl. Stereoscopic-Player-Metadatei), mit Rechtsklick herunterladen, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Edelweiß räumlich: Der Kurzfilm "Cyberheidi 3D" von 2002 (Prädikat "wertvoll") lief zusammen mit "Delusion 3D" (siehe oben) als Double-Feature in etlichen 3D-Kinos. Die Macher – Virtual Experience aus München – haben uns einen Trailer zur Verfügung gestellt. (Aus lizenzrechtlichen Gründen fehlt leider die Tonspur.)
Side-By-Side-Version (MPEG2, 2560 × 720 Pixel, 164 Mbyte inkl. Stereoscopic-Player-Metadatei), mit Rechtsklick herunterladen, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Außerirdische räumlich: Der Kurzfilm "2107" dreht sich um Aliens, die ihren Heimatplaneten verwüstet haben. Auf der Erde suchen sie nach Auswegen aus Ihrer Misere. Die Macher – Virtual Experience aus München – haben uns einen Trailer zur Verfügung gestellt. (Aus lizenzrechtlichen Gründen fehlt leider die Tonspur.)
Side-By-Side-Version (MPEG2, 2560 × 720 Pixel, 146 Mbyte inkl. Stereoscopic-Player-Metadatei), mit Rechtsklick herunterladen, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Weitere 3D-Videos gibt es hier:
Die Anglyphen-Versionen lassen sich mit konventionellen Videoplayern abspielen. Für die – qualitativ besseren – Over-Under- oder Side-by-Side-Versionen benötigt man Zusatzsoftware.
Die Software des Österreichers Peter Wimmer hat sich zur Standard-Applikation für Stereo-Videos gemausert. Das Programm kann alle gebräuchlichen Stereoformate in Echtzeit in verschiedenen Ausgabeformaten anzeigen. So lässt sich beispielsweise ein Over-Under-kodiertes Video zur Ansicht mit der c't-Anaglyphenbrille auf gewöhnlichen Monitoren in Anaglyphen-Darstellung wiedergeben. Neben der Anagylphen-Ausgabe unterstützt das Programm auch die 3D-Monitore von Hyundai und Zalman sowie die Nvidia-Shutterbrille. In der Betaphase befindet sich noch die Unterstützung des iZ3D-Monitors.
Die Vollversion des Stereoscopic Player kostet für private Anwender 39 Euro. Die Testversion ist auf eine Spieldauer von fünf Minuten begrenzt. Für c't-Leser hat Peter Wimmer eine Spezialversion zur Verfügung gestellt, die mit Anaglyphen-Ausgabe unbegrenzt läuft – allerdings nur bei Dateien, die von Festplatte abgespielt werden. DVDs und gestreamte Videos sind auch mit dieser Version nur zeitlich begrenzt abspielbar, das Zeitlimit wurde aber von 5 auf 15 Minuten angehoben.
Stereoscopic Player 1.5.6 (Spezialversion für c't-Leser, 4,6 MByte), Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09 und c't 6/10)
Download und Kauf der offiziellen Version des Stereoscopic Players
Für unsere Leser mit Apple-Rechner hat der Münchner Stereograph Alaric Hamacher einen rudimentären Player für Side-by-Side-Videos auf Quarz-Basis programmiert. Das Programm stellt Side-by-Side-Videos als Anaglyphen dar. Der Player läuft derzeit nur im Fenster. Hamacher hat auch den Quellcode seines Programms zur Verfügung gestellt. Dieser kann – solange sein Name genannt wird – frei verwendet werden.
Side-by-Side-Player, 76 KB, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Side-by-Side-Player, Quellcode, 1,8 MByte, Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Dieser ungemein vielseitige Stereobild-Editor und -betrachter bildet den De-facto-Standard in der Szene der 3D-Fotoenthusiasten: Der StereoPhoto Maker des japanischen Programmierers Masuji Suto ist extrem ausgereift und leistungsfähig – und sogar kostenlos. Unter Linux lässt sich das Windows-Programm mit Wine starten. Für Mac OS ist offenbar eine Portierung geplant.
StereoPhoto Maker (deutsche Version), Link führt auf offizielle Website
Einige experimentierfreudige Stereofotografen schwören auf AnaBuilder. Das Java-Programm läuft auf allen aktuellen Betriebssystemen. Installation und Bedienung sind nicht ganz einfach, dafür wird man mit überbordender Funktionsvielfalt belohnt.
AnaBuilder, Link führt auf offizielle Website
Linuxer, die vorhandene JPS-Bildpaare mit unserer Rot/Cyan-Brille oder mit der guten alten Elsa-Revelator-Shutterbrille räumlich sehen möchten, können zu SIV greifen. Dieser Stereobild-Viewer unterstützt Anaglyphenverfahren, HMDs und die besagten Shutterbrillen (letztere in Verbindung mit Nvidia-Grafikkarten mit analogem VGA-Ausgang und Röhrenmonitoren). Das Projekt hat derzeit noch eher rudimentären Charakter; zusätzliche Funktionen werden aber wohl noch hinzukommen. Immerhin liegt das Programm in einer stabilen 1.0-Version vor.
SIV 1.0, Link führt auf Projektseite bei MyGNU
Manchmal tun es auch einfache Werkzeuge: Plascolin ist ein relativ simpler Stereo-Viewer mit Anaglyphen-Darstellung für Linux; zusätzlich kann das Programm die Teilbilder für linkes und rechtes Auge einzeln an getrennte Displays ausgeben.
Plascolin, Link führt auf Entwicklerseite
Eine Art Software-Stereoskop ist Stereopteryx – ein kostenloser Bildpaarbetrachter, der systemübergreifend auf Java-Grundlage läuft. Dazu gehört eine lesenswerte Anleitung zur Herstellung von Stereo-Bildpaaren auf vielerlei Weise, die sich ebenso an Neulinge wie an erfahrene Grafikbastler wendet.
Stereopteryx, Link führt auf Entwicklerseite
Der 3D Maker ist schon seit einigen Jahren auf dem Markt. Das klassische Vielzweck-3D-Programm erzeugt Anaglyphenbilder, lässt sich aber auch zum Herstellen von Autostereogrammen nutzen. Es ist als Shareware in Versionen für Windows, Mac OS 9 und Mac OS X zum Preis von knapp 10 US-Dollar erhältlich.
3D Maker, Link führt auf Entwicklerseite
Zum Einstieg in die Arbeit mit Anaglyphenbildern bietet der Anaglyph Workshop für Windows und Mac OS X einen didaktischen Ansatz. Man lernt hier unter anderem, plastische Bilder aus gewöhnlichem 2D-Ausgangsmaterial zu erzeugen, indem man durch Konstruktion von Tiefenstrukturen künstlich Räumlichkeit hinzufügt (Pseudo-Stereobilder). Das Shareware-Programm kostet knapp 10 US-Dollar.
Anaglyph Workshop, Link führt auf Entwicklerseite
Das unter Stereo-Fotofreunden sehr beliebte kostenlose Java-Applet von Andreas Petersik liefert einen plattformunabhängigen Viewer für JPS-Stereofotos, den man auf diese Weise leicht in eigene Webseiten einbauen kann. Der Viewer erzeugt wahlweise eine Anaglyphen- oder Schielbilddarstellung.
Stereoscope Java Applet 2.2, Link führt auf Entwicklerseite
Alle Treiber laufen mit den meisten Direct3D-Programmen zusammen. OpenGL wird lediglich rudimentär unterstützt, TriDef beschränkt sich ganz auf Direct3D.
Läuft mit: allen halbwegs aktuellen Grafikkarten von ATI/AMD und Nvidia unter Windows XP und Vista (32- und 64-Bit).
iZ3D-Treiber 2.00a - Spezialversion für c't-Leser (nur mit Anaglyphen-Unterstützung, kompakter und aktueller als die offizielle Version), Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Deutsche Sprachdatei für iZ3D-Treiber (c't-Version) (XML-Datei in /Dokumente und Einstellungen/+Username+/Anwendungsdaten/iZ3D Driver/language kopieren), Download von heise.de, Login/Passwort erforderlich (steht in c't 15/09)
Download der offiziellen Version des iZ3D-Treibers (unterstützt neben Anaglyphen auch Spezial-3D-Hardware)
Seit Version 186.18 in GeForce-Grafikkarten-Basistreiber integriert – hier wird der Zusatztreiber nicht mehr benötigt.
Läuft mit: GeForce-Grafikkarten der Serien 8, 9 und GTX200 von Nvidia unter Windows Vista (32- und 64-Bit). Mögliche 3D-Ausgabeformate: anaglyph (kompatibel mit c't-Brille), Nvidia 3D Vision (Shutterbrille), für den 3D-Monitor von Zalman wird ein Zusatz-Treiber mit der aktuellen Codebasis gepflegt.
Die Legacy-Version des Nvidia-Stereotreibers (seit Juni 2006 nicht mehr gepflegt), funktioniert nur mit Nvidia-Grafikkarten bis einschließlich Serie 7 und läuft auch unter Windows XP. Diese alte Version unterstützt die Anaglyphen-Ausgabe, den Zalman-Monitor, die Elsa-Revelator-Brillen sowie Head-Up-Displays wie eMagin Z800 3DVisor.
Nvidias Download-Seite für aktuelle GeForce-Grafiktreiber (Stereo-Funktion integriert!) Legacy-Versionen des Nvidia-Stereotreiber von 2006 sowie aktualisierte Version für Zalman-Monitore
Läuft mit: allen halbwegs aktuellen ATI/AMD- und Nvidia-Grafikkarten, Windows XP, Vista (32- und 64-Bit). Unterstützt neben der Anaglyphen-Ausgabe auch spezielle 3D-Hardware (unter anderem Hyundai W220S und Zalman ZM-M220W).
Das Paket mit Medienplayer inklusive 2D-zu-3D-Konvertierung kostet 50 US-Dollar, die kostenlose Testversion ist 14 Tage lang lauffähig.
Sonstiges
Haben Sie Probleme mit den Bildern, Videos, den Treibern oder der Hardware? Möchten sie über 3D allgemein diskutieren? Der "Kommentieren"-Button unten führt ins Forum zum Thema.
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