Smartphone-Tuning

Eine Sammlung nützlicher iPhone- und Android-Apps

iPhones und Android-Telefone sind Werkzeugkoffer für die Kommunikation und den Informationsabruf, die der Benutzer selber mit den passenden Werkzeugen bestücken kann, wann immer er sie benötigt.

iPhones und Android-Telefone sind Werkzeugkoffer für die Kommunikation und den Informationsabruf, die der Benutzer selber mit den passenden Werkzeugen bestücken kann, wann immer er sie benötigt. Dafür stehen Zehntausende Apps auf Abruf – man muss nur die richtigen finden. Eine Auslese.

Erst Apps machen aus einem ohnehin schon leistungsfähigen Smartphone ein auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenes Kommunikations-, Orientierungs- und Informationsmedium. Die Tabelle auf der letzten Seite dieses Artikels gibt einen Überblick über die Vielfalt von Aufgaben, die sich mit iPhones und Android-Geräten erledigen lassen. Für fast sämtliche Aufgabenstellungen, die sich nicht mit Bordmitteln erledigen lassen, haben wir Apps gefunden. Nur für sehr wenige Anwendungsfälle ließen sich überhaupt keine, keine brauchbaren oder keine Apps mit angemessenen Preisen auftreiben. Dann haben wir die Adressen von Webdiensten angegeben, die einspringen können.

Wie vielseitig und nützlich die Smartphones der neuesten Generation sind, zeigt sich besonders beeindruckend, wenn die Ortung mit im Spiel ist. Mit den eingebauten GPS-Empfängern oder der Positionsbestimmung über WLANs und Funknetze in der Nähe kann sich das Handy fast auf den Meter genau lokalisieren und diese Information auch mit anderen Anwendungen teilen.

Mit dem DB Navigator etwa, der App der Deutschen Bahn AG. Dort gibt der Benutzer für die Berechnung einer Route nur das Ziel ein, als Startpunkt reicht der kostenlosen App die Angabe „Aktuelle Position“. Als Zielpunkt akzeptiert die App nicht nur Bahnhöfe, sondern beliebige Adressen in Deutschland: Die Bahn berücksichtigt bei der Reiseplanung nicht nur die eigenen Verbindungen, sondern bezieht auch den Nahverkehr und sogar die Fußwege von Haustür zu Haustür in die Berechnung mit ein.

Hat sich der Reisende für eine Verbindung entschieden, kann er sie bis zu zehn Minuten vor Fahrtantritt aus der App heraus buchen und sich Sitzplätze reservieren. Die Bahn schickt ihm das Ticket in Form eines Barcodes per MMS auf das Handy. Unterwegs informiert ihn die App fast auf die Minute aktuell über Störungen und Verspätungen, sodass er immer sieht, ob er den Anschlusszug erwischt. Natürlich kann er sich auch ganz altmodisch den Fahrplan eines Bahnhofs anzeigen lassen. Den DB Navigator gibt es seit kurzen nicht mehr nur für das iPhone, sondern auch für Android; die Bahn-Homepage für Mobilgeräte bietet aber fast denselben Komfort.

Vergrößern Routing-Apps machen Smartphones zu ausgewachsenen Navis.

Vielseitige Reisehelfer gibt es für alle Verkehrsmittel, seien es das Auto, das Fahrrad, das Flugzeug oder die eigenen Füße. Die Auto-Navigatoren von Navigon und TomTom bieten fast den gleichen Funktionsumfang wie ausgewachsene Navigationsgeräte und speichern die Karten auf dem Gerät, sodass im Ausland keine Roaming-Gebühren anfallen. So kann man sich mit dem Smartphone und einer Halterung den Kauf eines eigenen Navis sparen.

Auf die Ortsinformationen greifen auch Branchenverzeichnisse und Reiseführer zu. Die Apps von DasÖrtliche und Co. weisen den Weg zum nächstgelegenen Geldautomaten und Pizzabäcker; sie kennen die touristischen Highlights sowie die Programme der Kinos in der Nähe und zeigen auf einer Umgebungskarte den Weg dorthin an. Wer es mit der Orientierung nach dem Stadtplan nicht so hat, der lässt sich per sogenannter Augmented Reality den Weg weisen: Dabei blenden die Anwendungen die Points of Interest live in das Bild der Handy-Kamera ein – und zwar abhängig von der aktuellen Position des Nutzers und der Himmelsrichtung, in die das Handy weist. Der Benutzer sieht also immer, in welche Richtung er sich orientieren muss: Einfacher geht es nicht.

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