Die Linux-Version des Teamdrive-Servers installieren Sie, indem Sie zunächst das Archiv entpacken. Der Server und alle von ihm benötigten Dateien landen dabei im Verzeichnis tdpsd. Ihren Lizenzschlüssel tragen Sie in die Datei tdps.config in die mit "license-key=" beginnende Zeile ein. Außerdem müssen Sie noch Ihr MD5-verschlüsseltes Serverpassort in der Konfigurationsdatei hinterlegen, das Sie beispielsweise mit dem Skript tdps-md5pwd erzeugen können. Der Aufruf sollte so aussehen:
./tdps-md5pwd geheim
wobei Sie geheim durch das geünschte Passwort ersetzen. Tragen Sie nun noch den Hostnamen oder die IP-Adresse des Servers ein. Das kann beispielsweise die Adresse des Rechners im Heimnetz sein. Soll der Teamdrive-Server auch von außen erreichbar sein, müssen Sie, wenn Ihr Provider Ihnen bei jeder Einwahl eine neue IP-Adresse zuweist, einen Dienst wie DynDNS nutzen.
Ist das erledigt, können Sie den Server mit dem Befehl ./tdpsd starten, das Skript stop-tdpsd fährt den Server herunter.
Achtung: Bei dem Teamdrive-Server handelt es sich um ein 32-Bit-Programm, dass auf einer 64-Bit-Distribution nur läuft, wenn dort die 32-Bit-Kompatibilitätsbibliotheken installiert sind, die Sie gegebenenfalls über die Paketverwaltung nachinstallieren müssen.
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