Interaktiv simulieren mit SystemModeler
14.07.2012 - 08:00Den SystemModeler benutzt man nach dem Programmstart zunächst wie ein Zeichenprogramm für Diagramme und schematische Darstellungen: Aus thematisch sortierten Paletten zieht man Symbole auf ein kariertes Papier, skaliert sie mit der Maus und dreht sie übers Kontextmenü in die gewünschte Richtung. Die einzelnen Komponenten verschaltet man auf der Zeichenfläche per Drag & Drop.
Ist das System gebaut, wechselt man per Mausklick zum Simulation Center. Hinter den Kulissen integriert das Programm die Bewegungs- und sonstigen Differenzialgleichungen numerisch und leitet daraus die Zustandsänderungen während der gewünschten Simulationsdauer ab. Anschließend kann man Werte aus einer Drop-down-Liste wählen, deren Verläufe als Graphen dargestellt werden sollen. Falls im Modell definiert, lässt sich das Experiment auch dreidimensional animiert verfolgen. Parameter wie Federkonstanten kann man für jede Komponente direkt im Simulation Center ändern und anschließend das Experiment wiederholen.
(pek)
Den vollständigen Artikel finden Sie in der c't-Ausgabe 16/12, S. 138.








