Nachdem jetzt nach Jahren endlich wieder Subnotebooks mit zeitgemäßer Rechenleistung im Handel sind (c't 16/03, S. 110), geht es Schlag auf Schlag. Kaum ein Hersteller verzichtet darauf, handliche Geräte mit Pentium M auf den Markt zu bringen. Kein Wunder, denn Subnotebooks verkaufen sich eher in Firmen als bei Privatkunden und Geld wird vorwiegend im lukrativen Business-Markt verdient.
Leider zu spät für unseren Test in der c't 16/03 haben jetzt Dell und Samsung ihre neuen Subnotebooks Latitude X300 und Q20 vorgestellt. Beide wiegen nur 1,3 kg, haben ein 12-Zoll-TFT-Display (XGA-Auflösung) und den Low-Voltage-Prozessor Pentium M. Der Li-Ion-Akku fasst nur 28 Wh, was für zwei bis drei Stunden Laufzeit reichen dürfte.
Die Gemeinsamkeiten sind kein Zufall, denn wenn man sich die Port-Designs und das Gehäuse genauer anschaut, dann stellt man schnell fest, dass Dell dieses Notebook bei Samsung fertigen lässt. Beide haben übrigens einen sechspoligen FireWire-Anschluss, der das angeschlossene Gerät also mit Strom versorgen kann - eine Seltenheit in der Notebook-Welt. Trotzdem sind die beiden nicht identisch. Das Samsung Q20 zum Beispiel hat noch einen SPDIF-Ausgang.
Das Q20 gibt es nur als Komplettpaket mit einer unterschnallbaren Docking Station, die die üblichen Ports und ein DVD/CD-RW-Laufwerk enthält. Ein 58-Wh-Akku, der nach hinten rausragt und vier Stunden Laufzeit verspricht, gehört mit zum Lieferumfang für 3300 Euro. Die Festplatte fasst 60 GByte. Das Latitude X300 kostet in der Basisversion nur 1506 Euro (256 MByte, externes DVD-Laufwerk, 30-GByte-Festplatte). In vergleichbarer Ausstattung mit Docking Station und Zweitakku kostet das X300 rund 2500 Euro. (jr)
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Notebooks von der Stange sind längst passé, seit viele Hersteller und Distributoren einem die Wahl lassen, welche Komponenten man möchte, oder zumindest zahlreiche Modellkonfigurationen bieten. Neuerdings darf man sich sein Notebook sogar selbst zusammenschrauben. Elitegroup war mit dem DeskNote A980 der Vorreiter, jetzt hat Alternate mit dem AOpen ein weiteres Barebone-Notebook vorgestellt.
Den AOpen-Baukasten gibt es in drei Grundversionen mit Sockel 478 für einen Pentium 4, für einen Mobile Pentium 4 sowie für den Pentium M. Das Barebone hat ein 15-Zoll-TFT-Display mit XGA-Auflösung, LAN- und Modem-Anschluss, eine üp-pige Port-Ausstattung (PS/2, 3 x USB 2.0, FireWire, VGA, TV Out, PC-Card-Slot, SPDIF-Ausgang) und verdaut MemorySticks und SD-Cards. Festplatte, Hauptspeicher, optisches Laufwerk und Netzteil muss man sich dazukaufen, ein 70-Wh-Li-Ion-Akku gehört aber zum Lieferumfang.
Alternate bietet ein Grundset aus Handbuch, Modemkabel und Netzteil sowie Tastatur in verschiedenen Sprachkonfigurationen für 49 Euro an. Das Barebone kostet je nach Grundversion zwischen 799 und 849 Euro. Stellt man sich ein Pentium-M-Notebook mit 1,4-GHz-CPU, DVD/CD-RW-Laufwerk und 40-GByte-Platte inklusive 512 MByte Hauptspeicher zusammen, dann kostet das fertige Notebook etwa 1800 Euro. Das ist wesentlich teurer als einige vergleichbar ausgestattete Centrino-Notebooks. Das Acer TravelMate 661LCi zum Beispiel kostet mit dieser Konfiguration bei Alternate nur 1409 Euro und hat zudem noch WLAN. Ein bestücktes AOpen-Notebook mit Pentium 4 kostet 1730 Euro (2,6-GHz-CPU, DVD/CD-RW-LW, 40-GByte-Festplatte, 512 MByte RAM).
Zum Baukastenpreis kommen noch eventuell die Kosten für ein Betriebssystem dazu. Geld spart man also nicht und trägt dann auch noch das Risiko des Zusammenbaus. Sinnvoll ist das AOpen-Bastelset also nur für diejenigen, die die nötigen Komponenten eh schon haben oder diese weit unter Neupreis bekommen. (jr)
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Immer noch sind Port-Erweiterungen mit USB-2.0-Anschluss rar gesät. Anubis vergrößert jetzt das Angebot mit der Typhoon USB 2.0 7in1 Docking Station. Anders als der Name suggeriert, handelt es sich um einen Port Replicator in Form eines kleinen Kästchens, das über ein Kabel an den USB-2.0-Port eines Notebooks oder PC passt.
Das Kästchen beschert dem Anwender zwei PS/2-Ports, zwei USB-Ports, einen Parallel-Port sowie RS-232 und 10/100 Ethernet LAN. Ein Netzteil gehört zum Lieferumfang. Die Typhoon-Erweiterung hat gegenüber den Port Replikatoren der Notebook-Hersteller, die nur an bestimmte Modelle passen, den Vorteil, dass sie universell einsetzbar ist. Und billiger ist sie auch noch, denn das Gerät kostet nur 69 Euro (www.anubisline.com). (jr)
Alternate hat den Notebook-Baukasten von AOpen im Programm. Voll bestückt kostet ein AOpen-Notebook jedoch mehr als einige vergleichbar ausgestattete Komplettgeräte.
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