Tinkercad – die Online-Fräse

Test & Kaufberatung | Kurztest

Der Gratis-Webdienst Tinkercad bietet nur einen minimalen Werkzeugsatz, um simuliertes Material zu 3D-Modellen hinzuzufügen oder es abzutragen. Doch damit kommt man erstaunlich weit.

Auf der grünen "Add"-Palette stehen sechs Formen zur Wahl. Davon wählt man eine, gibt Maße vor und schiebt sie auf der Bauebene an den gewünschten Ort. Ein Mausklick füllt die Form mit simuliertem Holz, mit Drag & Drop verlängert man Form und Füllung in eine Richtung.

Die "Sub"-Palette enthält dieselben parametrisierbaren Formen in Rot, allerdings tragen diese Material ab. So kann man eine Fase fräsen, indem man einen Kegelstumpf an der Werkstückkante entlang zieht. Der Quader schneidet Falze und ein langer Zylinder bohrt Löcher.

Add- und Sub-Formwerkzeuge bewegt man nur in zwei Dimensionen, denn sie haften fest auf der Arbeitsebene. Diese selbst ist aber nicht fix, sondern lässt sich über eine weitere Palette auf beliebige Flächen des Modells setzen, in Schritten von halben Millimetern verschieben und gradweise um alle Raumachsen rotieren. (pek)

Den vollständigen Artikel finden Sie in der c't-Ausgabe 24/11, S. 65.

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