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Open Source macht Entwicklungsländer unabhängiger

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Auch für Entwicklungsländer gibt es keinen Bonus, wenn sie Software zumeist von amerikanischen Unternehmen teuer einkaufen müssen. Mit dem Einsatz von Open-Source-Ware wie dem Betriebssystem Linux könnten sich die armen Länder ein Stück aus der Abhängigkeit von der westlichen IT-Industrie befreien, und das nicht nur in finanzieller Hinsicht.

Aufmacher

Manchmal bedarf es nur einer mutigen Entscheidung, um den Erfordernissen vor Ort gerecht zu werden. Weil die Stadtverwaltung von Mexiko-City bis 2003 ihre Rechner von Windows auf das Betriebssystem Linux umstellt, ‘spart das Millionen von Dollar, die meiner Meinung nach völlig unnötigerweise für Software ausgegeben werden’. Der technische Direktor von Mexiko-City, José Barberán, sagt das nicht ohne Stolz, denn die mexikanische Metropole wird die erste Stadt dieser Größe sein, die ihre 18 Millionen Einwohner komplett mit Open-Source-Software verwaltet.

Man braucht kein Rechenkünstler zu sein, um herauszufinden, dass sich solche innovativen Umstellungen in ärmeren Ländern nicht nur für die öffentliche Verwaltung, sondern auch für andere Einsätze rechnen, denn Linux dürfte in vielerlei Hinsicht günstiger sein als die kommerzielle Konkurrenz.

Beispielsweise macht das bereits 1998 von der mexikanischen Regierung gestartete Scholar.Net-Programm die Vorteile von Linux deutlich: Bis 2003 will man auf 140 000 Computern der öffentlichen Grund- und Mittelschulen Linux installiert haben, und dann sollen mexikanische Schüler auf diesen Geräten per E-Mail kommunizieren und im Internet surfen, aber auch mit Standardprogrammen wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation vertraut gemacht werden. ‘Wir haben uns für die Ausstattung mit Linux entschieden, da anderenfalls die Ausstattung einfach zu teuer geworden wäre’, erläutert Projektleiter Arturo Espinosa Aldama. Für jeden Computer hätte die Installation von Windows 98, Microsoft Office und einem Schulserver, der unter Windows NT läuft, jeweils 885 US-Dollar gekostet. Stattdessen entschied sich Aldama für ein Softwarepaket von Red Hat, das ihn pro Satz nur 50 US-Dollar für die Installations-CDs sowie Handbuch kostet und ohne weitere Lizenzkosten beliebig oft weiterkopiert werden darf.

Auch die geringen Hardwareanforderungen von Linux erweisen sich als starkes Argument: denn Hochleistungs-Hardwarekomponenten braucht das alternative Betriebssystem nicht. ‘Bei Linux kann man auch mit alter Schrumpelhardware noch einiges reißen’, formuliert es Firmensprecher Christian Egle vom deutschen Linux-Distributor Suse. Daher kann Linux auf den meisten bereits vorhandenen Computern installiert werden. ‘Wir haben kein großes Budget und wollen nicht jede Menge an Hardware upgraden’, erklärt Aldama die Vorteile für das Scholar.Net.

Nicht viel anders, obwohl noch um einiges ärmer, sieht es in Afrika aus. ‘Das Modell der freien Software macht Sinn für Afrika’, argumentiert Githogori wa Nyangara-Murage, ehemaliger Softwarewissenschaftler im Xerox Research Center und strenger Linux-Verfechter, ‘da es Afrika und dem Rest der Welt gleiche Chancen einräumt’. Dies sei der einzige Weg für Afrika, mehrere Entwicklungsstufen zu überspringen und sich aus der Rolle eines unterentwickelten Kontinents heraus zu bewegen. Lizenzierte Software mache es den afrikanischen Staaten unmöglich, ihre Vorstellungen zu verwirklichen, da sie das Geld für die Software nicht aufbringen können.

‘Mit der Zugänglichkeit des Quellcodes aber wird der Nutzer eines Programms gleichzeitig zum Mitentwickler’, erläutert Nazir Peroz von der Fachgruppe ‘Informatik und Dritte Welt’ der Gesellschaft für Informatik (GI). ‘Die Folgen sind ein schnellerer Entwicklungsprozess, beschleunigte Fehlerbehebung, bessere und stabilere Programme, Förderung der Kreativität und eine wachsende Konkurrenz zu Monopolmächten wie Microsoft.’ Hinzu kommt noch ein Effekt, der zu mehr kultureller Gleichberechtigung im Internet und im Softwaremarkt führen dürfte, denn durch die Möglichkeit, den Quellcode auf eigene Bedürfnisse anzupassen, steht einer Adaption in die eigene Landessprache und damit einer besseren Verständlichkeit der Technik nichts mehr im Wege.

In Kenia kostet das Betriebssystem Windows mit Lizenz und Dokumentation rund 100 US-Dollar, für Microsoft Office fallen weitere 800 US-Dollar an. Zum Vergleich: In Afrika liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen bei 250 US-Dollar, sodass sich nur Firmen und öffentliche Verwaltungen die lizenzierte Software leisten können. Die meisten anderen nutzen Windows als ‘Open Source’, was nichts anderes heißt, als dass es schwarz weiterkopiert wird. Nach Angaben von Microsoft liegt in Ostafrika die Softwarepiraterie-Rate bei 80 Prozent. ‘In den Entwicklungsländern wird nicht nach dem Copyright geschaut’, sagt Afrika-Kenner Ulf Afemann vom Rechenzentrum der Universität Osnabrück. ‘Linux bietet daher eine gute Möglichkeit, die bedenkliche rechtliche Seite zu entschärfen.’ Das Betriebssystem Linux kostet im Prinzip nichts, und Linux-Anwendungsprogramme für kleine und mittlere Industriebetriebe bietet Githogoris Firma Silicon Bazaar jeweils für erschwingliche 6,50 US-Dollar zum Verkauf an.

Inzwischen schätzen einheimische Experten, dass die IT-Szene in Afrika, vor allem in Südafrika und Nigeria, sich intensiv für Linux zu interessieren beginnt. Das Linux User Project (www.linux.ie) reiht Südafrika - gemessen an der Anzahl der Linux-Anwender - bereits auf Platz 24 in der Welt ein, gleich dahinter folgen Kenia, Algerien, Ägypten und Botswana. Trotzdem: ‘Wir haben hier in Afrika nicht die technischen Erfahrungen für die Entwicklung, Unterstützung und das Trainieren einer Linux-Plattform’, argumentiert Louise Otieno, Managerin bei Microsoft für den Bereich Ostafrika, und sie glaubt, dass es Linux gegen das breite Softwareangebot und den Support von Microsoft sehr schwer haben wird, sich durchzusetzen. ‘Schließlich geht der Preis der Software über das eigentliche Programmpaket hinaus, denn man erwirbt damit auch den Anspruch auf Support.’ Den gibt es für Linux derzeit nur über das Internet, was gewerbliche Kunden abschreckt.

Richtig ist, dass die meisten großen Firmen in Afrika mit Windows NT arbeiten; Linux ist für sie einfach noch zu neu. Wahr ist aber auch, dass ‘in den aufstrebenden Ländern, besonders in Indien und Mittelamerika, ein großes Interesse an Linux besteht’, sagt Adam Jollans, Linux-Experte bei IBM, ‘und zwar im Wesentlichen auf dem Server-Markt.’ Und habe die Wirtschaft die Vorteile eines Linux-Servers erst einmal für sich entdeckt und Vertrauen gefasst, wie das in den westlichen Industrienationen zurzeit der Fall sei, dann ‘wird sich die Linux-Plattform wie ein Buschfeuer verbreiten’, vermutet Sam Nganga, Kolumnist bei der Zeitung East African Standard. Anfänge gibt es schon: Neben Internet-Providern wollen auch namhafte Großunternehmen wie die staatliche kenianische Fluggesellschaft oder die kenianische Stromgesellschaft Power & Lighting künftig auf Linux setzen. ‘In einigen afrikanischen Ländern wird Linux bereits angewendet, weniger weil es eine Open-Source-Software, sondern weil es ein robustes Betriebssystem ist’, so Peroz. Nicht zu unterschätzen ist vor allem die Verbreitung von Linux an den Universitäten, die dazu beitragen, dass ‘Linux gerade als Desktop-System ein großes Potenzial besitzt’, meint Egle von Suse.

Noch ist es ein weiter Weg, um Afrika zum Linux-Kontinent zu machen, denn dafür muss erst einmal weiteres Vertrauen gewonnen und um Akzeptanz geworben werden. ‘Die Popularität von Linux in Afrika ist, genauso wie in anderen Teilen der Welt, derzeit auf eine kleine Schar von Technikfreaks begrenzt, die sich von Linux angezogen fühlen und gegen Produkte von Microsoft sind’, konstatiert James Mbuthia, Webmaster beim kenianischen Internet-Provider Interconnect. Auch die jüngsten Gerichtsurteile gegen Softwarepiraterie in Kenia, die Microsoft rigoros durchgedrückt und gewonnen hat, dürften dem US-Softwarekonzern nicht gerade neue Kunden in Afrika zugetrieben haben.

Wichtig ist, dass Linux seinen exklusiven Charakter verliert. Wie das geht, zeigt Mexiko mit seinem Scholar.Net: über die Schulen. Die Ausbildung am System weist den Weg zu einer leistungsfähigen und von den westlichen Softwaregiganten unabhängigen Softwareindustrie im eigenen Land. So könnte Open-Source-Software vielen Entwicklungs- und Schwellenländern helfen, nicht zu den ‘Microsoft client states’ zu gehören, indem sie ihre eigenen Anwendungen programmieren und so am weltweiten Aufschwung von Linux partizipieren, meint Gary Chapman, Direktor des 21st-Century-Projektes (www.utexas.edu/lbj/21cp) an der Universität von Texas, Austin. ‘Das spart nicht nur Geld, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, einen eigenen Softwaremarkt im Land aufzubauen, und nicht ständig das Geld für teure Programme in die USA zu überweisen.’

Die Windows-Front bröckelt, aber nicht nur in Afrika. ‘Dadurch, dass im Unterschied zu lizenzierter Software à la Microsoft kein Distributorensystem für die Verbreitung von Linux nötig ist, sondern selbst kopiert werden darf, bilden sich starke, lokale Marken in einzelnen Ländern heraus’, weiß Egle aus eigener Erfahrung. So hat das Pekinger Softwarehaus Redflag - eine Gründung der chinesischen Akademie der Wissenschaften - das auf Linux basierende Betriebssystem ‘Chinese 2000’ entwickelt. Es will dieses als kostengünstige Alternative zu Microsofts Windows vermarkten, das für die meisten Computerbenutzer in China unerschwinglich ist. Die chinesische Regierung sieht darin einen ersten Schritt, um das Monopol von Microsoft in der Volksrepublik zu brechen. In Brasilien hat sich mit Conectiva (www.conectiva.com.br/) eine lateinamerikanische Parallele gebildet.

Auch wenn inzwischen jedes afrikanische Land einen Internet-Zugang besitzt, dürfte Linux nicht allein dazu beitragen, Informationstechnik und Internet bis in alle ländlichen Gegenden zu transportieren oder für jeden erschwinglich zu machen. Nur in den Großstädten besitzt IT einen hohen Stellenwert, und die Städte werden es auch in Zukunft sein, die vorangehen, denn das Hinterland ist politisch und wirtschaftlich nicht sehr attraktiv. In den armen und entlegenen Gegenden werden zunächst einmal solarbetriebene Telefonzellen den letzten Stand der Technik symbolisieren. Zugriff auf die Technik von morgen werden dann lokale ‘Info-Broker’ haben, die Informationen über das Wetter, Marktpreise von Vieh oder Gemüse an die örtlichen Bauern oder Händler verkaufen - basierend auf ‘freier’ Software. (ae)

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Afrika 3,11 Millionen
Asien/Pazifik 104,88 Millionen
Europa 113,14 Millionen
Mittlerer Osten 2,40 Millionen
Kanada/USA 167,12 Millionen
Lateinamerika 16,45 Millionen
Stand: November 2000

Quelle: www.nua.com

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c't sprach mit Dr. Nazir Peroz, Sprecher der Fachgruppe ‘Informatik und Dritte Welt’ der Gesellschaft für Informatik (GI) und Dozent für den Bereich Informatik und Entwicklungsländer an der TU Berlin am Fachbereich Informatik.

c't: Herr Peroz, Open Source ist zweifelsohne mit attraktiven wirtschaftlichen Vorteilen für die Entwicklungsländer verbunden. Wo sehen Sie die gesellschaftlichen Chancen?

Peroz: Open-Source-Software wie Linux ist eine große Chance, die Bildung in den Entwicklungsländern zu verbessern. Da in diesen Ländern ohnehin kein Geld vorhanden ist und Länder in Afrika kaum oder gar nicht in Bildung investieren, kann diese lizenzfreie und in Bezug auf die Hardware recht genügsame Software entsprechend mit wenig Mitteln mehr Menschen erreichen, wie das Beispiel Scholar.Net in Mexiko eindrucksvoll beweist. Diese Schüler lernen jetzt in der Schule Linux zu beherrschen und möglicherweise auch zu programmieren und besitzen später so eine gute Qualifikation.

c't: Aber besteht dann nicht die Gefahr der Abwanderung solcher Spitzenkräfte in westliche, besser bezahlende Länder?

Peroz: Damit dies nicht passiert, muss eine nationale Konzeption entwickelt werden. In den Tigerstaaten und auch in Indien hat die Regierung ganz klare Vorstellungen, wie sie Open-Source-Software in ihren Ländern nutzen will und behält so die qualifizierten Fachkräfte im Land. Afrika dagegen besitzt keine technische Infrastruktur, keine finanziellen Möglichkeiten und es existiert derzeit noch kein politischer Wille.

c't: Besitzt Open Source nicht auch einen kulturellen Charakter?

Peroz: Ja, denn das Prinzip des Open Source bringt die einzelnen Kulturen besser und schneller zusammen. Schließlich basiert das Programmieren von Software nicht nur auf rein mathematischen Erkenntnissen, sondern ist auch kulturell geprägt. Ein Austausch im Rahmen von Open Source zwischen den verschiedenen Erdteilen ist daher auch ein Austausch zwischen den Kulturen.

c't: Woran aber liegt es dann, dass sich Open Source nicht schneller in den Entwicklungsländern durchsetzt?

Peroz: Natürlich können Sie die Menschen in den Entwicklungsländern nicht alleine mit dem Argument überzeugen, dass Open-Source-Software lizenzfrei und damit umsonst ist. Schon deswegen nicht, weil in Entwicklungsländern im Prinzip quasi fast alles als Open Source angesehen wird, nur an öffentlichen Verwaltungen werden Sie lizenzierte Software finden, an den Universitäten hört das dann auch schon wieder auf.

Das grundsätzliche Problem ist, wie man mit moderner Technik umgehen kann, und das betrifft nicht nur Open Source, sondern die Einführung von Informationstechniken in Entwicklungsländern allgemein, da es dort einen sehr großen Mangel an qualifiziertem Personal gibt. WHO-Mitarbeiter in Simbabwe oder Dozenten in Mosambik beklagen fundamentale Probleme und Defizite in der Lehre und Ausbildung im Bereich der Informatik oder mit Programminstallationen, Vernetzungen, Herstellung von HTML-Seiten und so weiter. Dies macht deutlich, dass die Technik und das Angebot von Open Source allein von geringem Nutzen ist, ohne das nötige Wissen, wie mit der Technik umzugehen, wie sie zu warten oder an die lokalen Umstände anzupassen ist. Solange diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, macht auch die breite Einführung von Linux keinen großen Sinn, denn man braucht auch oder gerade für den Umgang mit Open Source ein entsprechendes Wissen. Ich glaube, auch hier lässt sich wieder das Beispiel Mexiko heranziehen, dass der große Durchbruch von Linux nicht zu machen ist, wenn nicht Politik und Wirtschaft mitziehen.

Außerdem hat Linux noch mehr als in westlichen Industriestaaten ein Imageproblem, was die Bedienbarkeit und die Software angeht. Kollegen aus Äthiopien, Simbabwe und Mosambik erzählen, dass 95 Prozent der öffentlichen Verwaltungen mit Microsoft-Produkten arbeiten, einfach aus dem Grund, weil diese Software für sie recht einfach zu bedienen ist.

c't: Müsste man sich da nicht überlegen, ob Open Source nicht künftig im Rahmen der technischen Entwicklungshilfe stärker propagiert werden sollte?

Peroz: Richtig, das wäre notwendig. Zwar haben die Menschen in den Entwicklungsländern meist eine Vorstellung, was sie technisch umsetzen wollen, aber ihnen fehlt das erforderliche Hintergrundwissen, was wir uns im Laufe der technischen Entwicklung aneignen konnten. Außerdem fehlen ihnen die Mittel, und sie haben noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen wie Hungersnot oder Wasserknappheit. Wir haben hier in Deutschland 160 000 ausländische Studierende, und ich sehe diese Menschen als Teil unserer Entwicklungspolitik. In ihnen sehe ich ein mögliches Potenzial zur Verbesserung des Wissensniveaus in Entwicklungsländern, indem sie hier ausgebildet werden und dann wieder in ihr Heimatland zurückkehren. Sie haben hier in einem Technologieland die Möglichkeit, Open-Source-Software so zu entwickeln, dass es in ihrem Heimatland konkurrenzfähig ist - zu Produkten beispielsweise von Microsoft.

Um kurzfristig bei technischen Problemen und einfachen Fragen zu helfen, wollen wir in Kürze ein Informationssystem einrichten, in dem in Deutschland Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität und Mitglieder der Fachgruppe ‘Informatik und Dritte Welt’ ihren afrikanischen Kommilitonen per Internet online ganz konkret technikbezogene Fragen beantworten. Solche Aktivitäten sind letztendlich preiswert und effektiv für beide Seiten, das Industrieland und das Entwicklungsland. Viele solcher kleinen Projekte hätten sicherlich mehr Effizienz als teure Fortbildungsveranstaltungen im Ausland, die oft den Kern der Probleme und Fragen außer Acht lassen, denn das Gastgeberland weiß viel zu wenig über die Wissensdefizite der eingeladenen Gäste, was solche Veranstaltungen immer auf einer hohen theoretischen Ebene stattfinden und so leider an den Problemen oftmals vorbeigehen lässt.

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