Billiger als andere Notebooks, kleiner als Subnotebooks: Die Netbooks haben sich als neue Geräteklasse etabliert. Mittlerweile hat fast jeder Hersteller welche im Angebot, neue Modelle erscheinen gefühlt wöchentlich. Doch was geht wirklich mit den Kleinen, und für welche Aufgaben eignen sich andere Mobilgeräte besser?
Was vielleicht mit der Idee des 100-Dollar-Laptops angefangen hat, entpuppt sich einerseits als Desaster für Marketingstrategen, die jahrelang offensichtlich die Kaufkraft ihrer Zielgruppe hoffnungslos überschätzt oder andersrum den Bedarf nach günstigen Notebooks unterschätzt haben. Andererseits entstehen neue Märkte, die einige geschickte Anbieter durchaus erfolgreich nutzen – einen Test von 15 aktuellen Netbooks bringt der folgende Artikel ab Seite 90 in c't 3/09.
So spielen in diesem Segment, das sich möglicherweise bei einem Volumen von 15 Prozent des Notebook-Marktes einpendeln könnte, andere Hersteller die Hauptrollen. Acer, bei Notebooks die Nummer drei weltweit, verkauft derzeit die meisten Netbooks und hat dank zügigem Start sogar den raffinierten Pionier Asus nach Stückzahlen überholt – und das hocheffizient mit lediglich einem Modell, das in nur wenigen Varianten erhältlich ist. Asus, bislang knapp in den Notebook-Top-10 vertreten, etabliert sich bei Netbooks als zweitstärkste Kraft, fährt dazu aber eine unübersichtliche Produktvielfalt auf.
Auf Platz drei landet MSI, in den Notebook-Top-10 nicht einmal vertreten, aber mit geschickten Deals auch über Medion und LG im Geschäft. Einen erstaunlich guten Start legt Samsung hin: Als einer der letzten Hersteller überhaupt erst bei Netbooks eingestiegen, liegt das NC10 dank exzellent an die Bedürfnisse angepasster Eigenschaften nun ganz oben auf der Wunschliste, wie auch unsere Leserumfrage (siehe S. 74 in c't 3/09) zeigt und unser Test untermauert.
Außer Acer reagieren die großen Hersteller jedoch ungelenk auf die neuen Kundenwünsche. Fujitsu Siemens, Lenovo und Toshiba steigen schwerfällig spät ein, HP beerdigt sein missglücktes (aber gar nicht so schlecht verkauftes) erstes Modell stillschweigend und Apple scheint von Notebook-Preisen unterhalb 1000 Euro eher irritiert als angespornt zu sein. Dell startete ebenfalls spät, bringt nun aber überraschenderweise eine der interessantesten Variationen, ein lüfterloses 12-Zoll-Netbook, das allerdings bei der Laufzeit enttäuscht. Sony geht mit dem Vaio P (siehe S. 52 in c't 3/09) einen aufregenden Schritt weiter, der preislich aber aus Netbook-Gefilden herausführt.
Warum der Boom gerade letztes Jahr so stark zündete, lässt sich kaum beantworten. Das Getrommel des Prozessorherstellers VIA für ähnliche Billig-Plattformen verhallt seit Jahren ungehört, und selbst Intel scheint vom Erfolg der nun in fast allen Netbooks eingesetzten Diamondville-Plattform überrascht zu sein, die anfangs nur als Nebenprodukt der eigentlichen Prestigeentwicklung irgendwie in die Channels rutschen sollte: Unter dem Namen Atom wollte Intel die Menlow-Plattform mit Silverthorn-Prozessor für kleine und leichte – und nicht allzu billige – Überall-Internet-Geräte vermarkten. Doch von diesen MIDs (Mobile Internet Devices) war letztes Jahr außer Ankündigungen und Vorseriengeräten gar nichts zu sehen, was nicht zuletzt auch daran liegt, dass keine wirklich praktikable Bedienoberfläche existiert.
Lustigerweise nutzen inzwischen einige Hersteller Silverthorn, aber nicht für (besonders kleine) MIDs, sondern für Netbooks mit besonders großem Display und flachem Gehäuse, darunter der erwähnte 12-Zöller von Dell und ein auf der CES gezeigter 13,4-Zöller von MSI (siehe S. 22 in c't 3/09). Sie wären noch vor zwei Jahren als zu leistungsarme Billig-Subnotebooks ausgepfiffen worden, doch nun bekommen sie als eine Art hochwertige Netbooks die verdiente Aufmerksamkeit.
Offensichtlich interessieren sich drei Anwendergruppen für Netbooks: Die erste sieht sie als Alternative zum Subnotebook oder als zusätzlichen PC. Die zweite nutzt Computer so selten und mit so anspruchsloser Software, dass das Billigste am Markt reicht. Und die dritte Gruppe sucht eine Möglichkeit, auch unterwegs an Internet-Aktivitäten wie eBay, E-Mails, Chat, Blog oder Online-Shopping teilzunehmen.
Das Versprechen, ein besonders guter mobiler Begleiter zu sein, lösen die Netbooks nur zum Teil ein. Sie sind zwar klein und leicht, aber dann doch wieder zu groß, um sie selbst in geräumigen Jacken zu verstauen. Nur wenige haben UMTS oder alltagstaugliche Laufzeiten, Touchscreens gibt es nur bei einzelnen Modellen. Zudem fehlt speziell an den Mobilbetrieb angepasste Software, beispielsweise ein Browser, der Seiten komprimiert darstellen könnte oder ein Synchronisationsdienst zum Abgleich der Daten mit dem Desktop-PC. Die Anwender bekommen eine Windows-Standardinstallation oder ein mehr oder weniger gut angepasstes Linux vorgesetzt, fertig.
Bessere Hardware lässt sich im Preisrahmen der Netbooks aber nicht realisieren. Die kleinere und schickere Variante sind die MIDs, die eher zwischen 600 und 1000 Euro kosten dürfen – allzu viele sind eh noch nicht auf dem Markt (siehe S. 52 in c't 3/09). Auch sie kommen aber mit einem Standard-Windows, was aber schlichtweg daran liegt, dass keine bessere Oberfläche verfügbar ist. Problematisch ist auch, dass die Geräte weder konsequent als Mobilgerät (Synchronisation zum Desktop-PC fehlt) noch als Desktop-PC-Ersatz (Docking-Station und digitaler Monitoranschluss fehlen) ausgelegt sind.
Wie es besser geht, zeigt Apples iPhone. Das Display reagiert zuverlässig auf Fingerbedienung und erkennt Mehrfingergesten, alle Anwendungen sind an dieses Bedienkonzept und die Displaygröße angepasst, der Datenabgleich mit dem Hauptrechner geschieht automatisch, auf Wunsch auch ohne direkten Anschluss an einen PC per Internet, wenn auch kostenpflichtig. Als Nachteil bleibt, dass für den Desktop-PC entwickelte Software anders als bei Netbooks und MIDs nicht einmal eingeschränkt lauffähig ist, sondern schlichtweg gar nicht funktioniert. Nur speziell für das iPhone entwickelte Anwendungen laufen.
Mit ähnlichen Vor- und Nachteilen warten die anderen Smartphones auf, die mit Windows Mobile, Symbian, Blackberry, Android oder dem neuen Palm WebOS (siehe S. 28 in c't 3/09) laufen: proprietäre Software ja, Standardanwendungen nein, Synchronisierung mal besser, mal schlechter, Bedienbarkeit zunehmend besser, aber auch über einem Jahr nach der iPhone-Markteinführung nicht so gut wie dieses.
Weil man mit den MIDs und Netbooks nicht telefonieren kann, muss der Anwender sich sowieso entscheiden, ob er ein oder zwei Geräte mitnehmen will. Eine interessante Mischform könnte Googles Android-Betriebssystem darstellen, das auch auf x86- und damit MID-Geräten laufen soll. Doch noch liegen Standby- und Laufzeiten von MIDs weit von dem entfernt, was Handynutzer erwarten.
Zwischen Smartphone und MID/Netbook gibt es einige interessante Ideen. Webpads wie das Nokia N810 kombinieren eine Smartphone-ähnliche Technik – meist allerdings ohne UTMS und Telefonie – mit größeren Displays. Sie eignen sich damit gut zum Surfen, für E-Mails oder Chat, sofern ein WLAN-Hotspot in der Nähe ist. Weil das gerade in Deutschland allerdings nicht so häufig der Fall ist, dürften sie nur selten außerhalb der Wohnung oder Arbeitsstelle Einsatz finden.
Klassische Subnotebooks unter 1,5 Kilogramm Gewicht sind teurer als normale Notebooks, unter 1500 Euro gibt es nur wenige Modelle. Auf den ersten Blick scheinen sie kaum mehr zu können als die nur einen Viertel so teuren Netbooks, ihre Vorzüge liegen allenfalls in der Summe der Details.
Subnotebooks haben eine höhere Displayauflösung von mindestens 1280 x 800 Punkten, was für Anwendungen jenseits Internet-Browser und E-Mail-Programm von großem Nutzen ist. Einige haben den bei Zehnfingerschreibern beliebten Trackpoint. Tastatur und Touchpad liegen mindestens auf dem Niveau der besseren Netbooks. Nur wenige Subnotebooks erscheinen ohne DVD-Brenner. UMTS ist bei fast allen optional, bei vielen sogar serienmäßig eingebaut. Manche haben FireWire oder einen CardBus- oder ExpressCard-Einschub. Oft findet man Sicherheitsfeatures wie Fingerabdruckleser und TPM-Chip.
Laufzeiten von über vier Stunden sind üblich, und gar nicht mal so wenige Subnotebooks erreichen sechs, mit stärkeren Akkus auch acht oder zehn Stunden. Die Hersteller führen sie meist in ihren Business-Serien mit besseren und erweiterbaren Garantieleistungen, verlängerter Ersatzteilverfügbarkeit und ähnlichem.
Anschlüsse für ein Digitaldisplay findet man immerhin bei einigen Subnotebooks. Viele aber unterstützen eine Docking-Station, die am Schreibtisch den komfortablen Anschluss an die gesamte Peripherie ermöglicht und dann meist auch DVI oder HDMI hat. Doch als Desktop-Ersatz eignen sich die Subnotebooks auch nur eingeschränkt, weil Prozessor, Grafik und Festplatte nicht so leistungsfähig wie die von stärkeren Notebooks oder Desktop-PCs sind.
Die Festplatten-Performance vieler Subnotebooks fällt sogar hinter die der Netbooks zurück, weil 1,8- statt 2,5-Zoll-Festplatten zum Einsatz kommen, die eine niedrigere Transferrate bieten. Für die meisten Subnotebooks sind immerhin gegen Aufpreis schnelle SSD erhältlich. Zudem erreichen die 1,8-Zoll-Platten nur maximal 160 GByte – die Netbooks werden zwar ebenfalls mit bestenfalls 160 GByte Plattenplatz ausgeliefert, aber Platten mit derzeit bis zu 500 GByte lassen sich einbauen.
Davon abgesehen bieten die Subnotebooks die höhere Geschwindigkeit: Sie haben mindestens Zweikernprozessoren aus Intels Core-2-Duo-Reihe um 1,2 GHz Taktrate, die trotz nominell niedrigerem Takt schneller rechnen als die Netbook-Prozessoren. Der Hauptspeicher beträgt zwei oder mehr Gigabyte. Die Subnotebook-Grafikkerne arbeiten etwas, aber nicht wesentlich schneller als die der Atom-Plattform. Wer mehr Performance (2,5-Zoll-Platten, CPUs um 2 GHz) möchte, findet einzelne 12-Zöller; ab 13,3 Zoll mit dann aber zwei Kilogramm wird die Auswahl größer, vereinzelt sogar mit 3D-Grafikchip.
Als Antwort auf die Frage nach einem möglichst günstigen PC müssen Netbooks sich gegen zwei andere Lösungen behaupten: Billig-Notebooks herkömmlicher Bauart und Desktop-PCs.
Unter 500 Euro bekommt man viele Billig-Notebooks mit 15,4-Zoll-Display und Windows Vista. Sogar unter 450 Euro sind einige Modelle zu bekommen, einzelne auch unter 400 Euro, doch den meisten der ganz günstigen fehlt ein Betriebssystem oder ihnen liegt nur ein Alibi-FreeDOS oder eine kaum angepasste Linux-Distribution bei. Die Billigklasse hat sich im vorigen Test gut geschlagen [1].
In puncto Mobilität unterliegen die 15,4-Zöller den Netbooks, sie wiegen 2,5 bis drei Kilogramm und haben das doppelte bis vierfache Volumen. UMTS-Modems fehlen in dieser Preisklasse. Besser schneiden diesbezüglich erst 13,3-Zoll-Notebooks ab, doch gibt es nur wenige günstige wie das Dell Vostro 1310 ab 480 Euro oder das Lenovo SL300 mit UMTS ab 670 Euro. Die Laufzeit ist wiederum wie bei den Netbooks verteilt: Die meisten halten keine drei Stunden durch, aber einzelne Langläufer findet man.
In anderen Aspekten sind die 15,4er den Netbooks überlegen: Tastatur, Bildschirm und Touchpad erlauben auch längeres ermüdungsfreies Arbeiten, DVD-Brenner gehören zum Standard, die Prozessoren rechnen schneller, der Hauptspeicher ist größer. Festplatten mit mehr als den bei Netbooks maximal üblichen 160 GByte findet man unter 500 Euro aber nur vereinzelt. Spieler kommen mit ihnen ebenfalls keinen entscheidenden Schritt weiter und sind auf ältere oder actionarme Spiele angewiesen – Notebooks mit halbwegs 3D-tauglichem Grafikchip gibt es kaum unter 700 Euro. Wer sein Notebook nur selten trägt, findet übrigens schon unter 600 Euro einige 17-Zöller.
Noch mehr Ergonomie bieten die Desktop-PCs, wenn die Mobilität überhaupt keine Rolle spielt. Günstige Komplettsysteme kosten 250 bis 300 Euro, geschickte Bastler stellen sparsame Systeme mit Details wie DVI-Ausgang für weniger als 200 Euro zusammen. Dazu kommen Maus und Tastatur (ab 10 Euro) sowie ein Display – 19-Zöller sind unter 100 Euro erhältlich, ab etwa 150 Euro gibt’s 22 Zoll Diagonale. Die Rechenleistung dieser PCs liegt etwa auf dem Niveau der Billig-Notebooks, wobei das bedarfsgerechte Aufstocken von Platte, Prozessor oder 3D-Grafikchip oft gegen geringen Aufpreis und mit weitaus weniger Problemen als beim Notebook möglich ist.
Die Nettops auf Atom-Basis kombinieren die Langsamkeit und karge Ausstattung der Netbook-Hardware mit einem etwas geringeren Platzbedarf als klassische Desktop-PCs, ohne einen deutlichen Kostenvorteil zu bieten. Sie sind daher nur in Spezialfällen eine Alternative.
Beim Blick auf die Leistungsaufnahme liegen die Mobilplattformen zwar vorne, aber um einen geringen Betrag, der selbst bei langer Betriebsdauer kaum ins Gewicht fällt. Im Standby-Betrieb ziehen Net- und Notebooks um zwei, Desktops etwa drei und Displays meist unter zwei Watt, wobei ein Standby-Watt pro Jahr etwa zwei Euro kostet. Ein Netbook benötigt bei wenig Rechenlast etwa 10 Watt, ein Billig-Notebook unter 20 – inklusive Display. Nettops liegen ebenfalls unter 20 Watt, die Displays bei 20 bis 25 Watt. Desktop-PCs ziehen etwa 50 Watt, deutlich sparsamere sind für diesen Preis kaum realisierbar.
Damit beträgt der Unterschied im Betrieb maximal 60 Watt, was bei einer Nutzung von wöchentlich 20 Stunden sich auf 62 kWh und somit weniger als 15 Euro im Jahr summiert. Ein an Werktagen acht Stunden laufender Arbeitsplatz käme auf eine Differenz von ungefähr 20 Euro im Jahr, doch so lange sollte man sowieso nicht vor Notebook- oder gar Netbook-Displays verbringen, sondern besser ein externes Display anschließen. Die günstigen Displays bekommt ein Netbook trotz fehlendem Digitalausgang per VGA in praktikabler Qualität angesteuert, für alles ab etwa 24 Zoll sollte man allerdings DVI oder HDMI nutzen. Zum Einsatz von Netbooks als NAS siehe [2].
Gebrauchte PCs oder Notebooks können eine Alternative zu den Netbooks sein, doch nur mit viel Sachverstand lassen sich die alten Geräte mit Neuware vergleichen. Beispielsweise vertragen ältere Notebooks nur Festplatten bis 120 oder sogar 60 GByte; über die Jahre verlieren Displaybeleuchtung und Akku an Kraft; ältere Grafikchips können weniger als moderne Grafikchipsätze. Nicht zuletzt sind meist Garantie- und Gewährleistungsfristen abgelaufen.
Als Ersatz für ein Subnotebook machen die Netbooks die beste Figur. Subnotebooks haben ihre Vorteile, die für einige Anwender auch unverzichtbar sind. Doch vielen dürfte reichen, was die Netbooks bieten. Kein Wunder, dass Intel und Microsoft die Parameter wie Display- und Hauptspeichergröße künstlich beschränken und dass Subnotebook-Spezialisten wie Sony keine Netbooks anbieten: Zu groß ist die Gefahr, dass potenzielle Subnotebook-Käufer zum billigeren Netbook wechseln.
Will man ein möglichst günstiges System, muss man hingegen genau rechnen, seine Schrauberfähigkeiten berücksichtigen und seine Wünsche nach ergonomischem Arbeiten aufstellen. Für eine allgemeine Empfehlung liegen Netbooks, billige Notebooks und Billig-PCs zu dicht beieinander.
Die größte Entwicklung dürfte beim mobilen Internet stattfinden. Hier sind die Netbooks nur ein Kompromiss, aber auch MIDs und Subnotebooks haben noch Verbesserungspotenzial – vor allem fehlt ein brauchbares Bedienkonzept. Vielleicht bringt schon die Multitouch-Unterstützung von Windows 7 (siehe S.18 in c't 3/09) zukünftige MIDs und Netbooks einen wichtigen Schritt nach vorne. Unklar ist, wie die Bedürfnisse der mobilen Anwender aussehen: Reicht ihnen E-Mail, welche Seiten surfen sie an, wie muss ein Gerät ausgelegt sein, damit sie es zusätzlich zum Handy mitnehmen? Vielleicht können sich auch spezialisierte Geräte durchsetzen, die beispielsweise einen besonders übersichtlichen Zugang zu eBay-Auktionen oder bestimmten Social- oder Blogging-Diensten haben. Wenn mehr Anwendungen mit einer Weboberfläche ausgestattet ins Internet verlagert werden, fällt eine Einschränkung der Smartphones und Webpads weg [3]. Falls Wimax oder WLAN-Hotspots mehr Verbreitung finden und dadurch der Zwang zu UMTS entfällt, werden die Überall-Internet-Geräte kleiner, leichter, billiger, langläufiger – und die Provider-Kosten entfallen.
Doch wie auch immer: Die Netbooks werden nicht mehr vom Markt verschwinden, denn auch wenn sie nicht alle Erwartungen erfüllen, so macht ihr niedriger Preis doch den einen oder anderen Kompromiss erträglich.
(jow)
[1] Florian Müssig, Will ich billig?, Acht 15,4-Zoll-Notebooks unter 450 Euro, c't 16/08, S. 84
[2] Boi Feddern, Christof Windeck, Datenpumpe, Tipps zum Bau eines schnellen Netzwerkspeichers, c't 26/08, S. 196
[3] André Kramer, Peter König, Nie wieder installieren, Web-Anwendungen konkurrieren mit lokalen Programmen, c't 23/08, S. 118
| "Die neuen Netbooks" | |
| Artikel zum Thema "Die neuen Netbooks" finden Sie in der c't 03/2009: | |
| Was Netbooks von anderen Geräteklassen unterscheidet | S.86 |
| Die dritte Netbook-Generation im Test | S. 90 |
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