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366 Tage coden lernen
Mit Codeyear kann man Schritt für Schritt JavaScript und andere Websprachen lernen – ein ganzes Jahr lang. Seit Anfang 2012 gibt es Woche für Woche eine neue Aufgabe. Neue Hausaufgaben kündigt die Site per E-Mail an. Dann meldet man sich mit oder ohne Facebook-Account bei Codeyear an, und fängt gleich mit dem Kurs an. Links im Browserfenster steht die Aufgabe auf Englisch, rechts ist der Code-Editor eingebettet. Nach dem Lösen jeder Aufgabe kommt der angehende Programmierer automatisch weiter – und sammelt Punkte und Auszeichnungen. Steckt er bei einer Aufgabe fest, bekommt er beim dritten Versuch den Link zum jeweiligen Forum mit Hinweisen zur Lösung. So lernt man spielerisch, indem man sich durch die Levels hangelt. Programmierprojekte sollen helfen, das Gelernte jeweils an einem Beispiel anzuwenden und zu wiederholen. Nach JavaScript folgen HTML und CSS, weitere Kurse sind angekündigt.
(rzl)
Amsel, Drossel, Fink und Seriema
http://birdlife.org
http://avibase.bsc-eoc.org/avibase.jsp?lang=DE
http://xeno-canto.org
http://vogelstimmen.de
http://natureserve.org
http://wikiaves.com.br
www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederwintervoegel
www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel
Der aus über 100 Länderorganisationen bestehende Vogelschutz-Verbund BirdLife International gibt nicht nur hübsche Bildbände heraus, sondern pflegt auch eine umfangreiche Datenbank mit annähernd zehntausend Spezies. Dort findet man etwa im Handumdrehen heraus, welche Vogelarten in Deutschland bedroht sind. Eine andere Suche spürt Arten auf, die ausschließlich in begrenzten Gebieten eines Landes ihre Heimat haben. Avibase integriert unter anderem die BirdLife-Daten und führt Taxonomien für den weltweiten Vogelbestand. Wo vorhanden, illustrieren Flickr-Bildchen des jeweiligen Vogels die tabellarische Darstellung, die übrigens auch den Namen in zahlreichen Sprachen enthält.
Audio-Links führen zu xeno-canto, wo man die Vogelstimmen abspielen kann. Für die audiologische Begutachtung des deutschen Raums eignet sich auch vogelstimmen.de, wenngleich die Einträge dort wieder von Drittseiten stammen und auch nicht in allen Fällen konsequent gepflegt sind – ein Buntspecht kann nicht nur klopfen! Besonders interessant für Freunde amerikanischer Vögel sind die Daten von NatureServe und WikiAves. Die letztgenannte Seite verzeichnet, allerdings nur für Brasilien und hauptsächlich in portugiesischer Sprache, auch von Mitgliedern gemeldete „Sichtungen“, Fotos und Gesangsaufnahmen sowie weitere Daten wie die Gefährdungsstufe. Wer bei der Sichtung des heimischen Bestands mitmachen will, sollte sich an den Aktionen des Naturschutzbundes beteiligen. (Tobias Engler/ad)
Die Welt, 3D und in Farbe
http://wiki.openwebglobe.org
http://swiss3d.openwebglobe.org
https://developers.google.com/chrome/chrome-frame/?hl=de-DE
http://iewebgl.com
Mit dem freien OpenWebGlobe-SDK stellt das Institut Vermessung und Geoinformation der Fachhochschule Nordwestschweiz auch einen 3D-Geo-Viewer zur Verfügung, der in aktuellen Web-Browsern dank WebGL auch von Hardware-Beschleunigung durch den Grafikchip profitiert. Eindrucksvoll demonstriert die Demo Switzerland 3D die Möglichkeiten: Da erheben sich schneeweiße Gebirgszüge und große Seen liegen tief zwischen Bergen inmitten grüner Landschaften. Weitere 3D-Modelle zeigen, was mit dem OpenWebGlobe möglich ist. Bis Sie Ihr Ziel gefunden haben, sollten Sie es bei der Qualitätseinstellung „Low“ belassen. Einmal angekommen, kann man dann auf mehr Details umschalten. In Safari muss WebGL übrigens über das Entwickler-Menü, das seinerseits in den Voreinstellungen aktiviert wird, freigeschaltet werden. Im Internet Explorer läuft WebGL nur mithilfe von Plug-ins wie Chrome Frame oder IEWebGL. (Tobias Engler) /
(rzl)
Comics selbst gemacht
Nicht jeder hat ein Zeichentablett zur Hand und die nötigen feinmotorischen Fähigkeiten, um Webcomics zu zeichnen. Mit dem Comic-Editor Pixton aber kann jeder Comics basteln. Nach der Anmeldung für die kostenlose Basis-Mitgliedschaft mit E-Mail-Adresse, Passwort und Geburtsdatum kann man gleich den ersten ein- oder mehrzeiligen Comic erstellen.
Bild für Bild bestimmt der Nutzer mit den Schaltflächen im Editor Hintergrund, Akteure und Sprechblasen. Farben sowie Positionen und Größen von Gegenständen, Charakteren und Hintergrund lassen sich anpassen. Den Charakteren weist der Comiczeichner außerdem einen passenden Gesichtsausdruck zu, mit der Körperhaltung beschreibt er die Situation näher. Der im Screenshot gezeigte Comic entstand innerhalb von drei Minuten. Die wesentlichen Teile der Seite sind ins Deutsche übersetzt, manche Texte sind nur auf Englisch vorhanden.
(rzl)
Wege zur Kunst
http://artwiki.org
http://artnews.org
www.publicartwiki.org
http://kunsttexte.de
Frisch von der siebten Biennale in Berlin ins Netz gewandert ist ArtWiki. Das als dauerhafte Einrichtung vorgesehene Projekt sieht sich als ein Verzeichnis für Künstler jeglicher Couleur. Die Einträge zeigen neben einem exemplarischen Werk des Künstlers auch einen Link auf seine Webseite. Heraus kommt ein interessantes Potpourri an Genres, Stilrichtungen und politischen Einstellungen, das bislang gut 1700 Künstler aus aller Welt vereint. ArtNews bietet mit seinen ArtCards eine ähnliche Plattform, Kernstück sind aber die virtuellen Galerien der von Kuratoren ausgewählten Künstler. Hier findet man auch bekannte Namen wie zum Beispiel Georg Baselitz. Nützlich ist zudem die Übersicht über aktuelle Ausstellungen sowie Galerien in zahlreichen Kunststätten.
Das PublicArtWiki führt ausführliche Beschreibungen zu einigen hundert öffentlichen Installationen in Deutschland. Wissenschaftliche Diskussionen über Kunst macht kunsttexte.de zugänglich. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte E-Journal beleuchtet diverse Aspekte, unter anderem solche der politischen Ikonographie. (Tobias Engler) /
(rzl)
Die Websites aus c't 11/2012



