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Trends & News | Web-Tipps

http://maps.google.de
www.bing.com/maps
www.stepmap.de

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Um eine Route zu planen, eine zurückgelegte Strecke zu dokumentieren oder um einen Standort zu beschreiben, eignen sich etablierte Kartendienste wie Google Maps oder Microsofts Bing Maps hervorragend. Will man dagegen auf Basis einer Karte eine aussagekräftige Grafik erarbeiten, die zum Beispiel die Geburtenrate europäischer Länder visualisiert, dann ist StepMap die bessere Wahl.

In dem kostenlosen Dienst wählt der Benutzer zunächst die Region aus, die dargestellt werden soll. Dafür stehen Kontinente, mehrere Länder umfassende Gebiete (Südostasien, Mittelmeer) und Länder zur Wahl, in Deutschland auch die Bundesländer. StepMap stellt sowohl politische als auch topografische Karten zur Verfügung, die sich vielseitig gestalten lassen. So kann der Dienst die Landesflaggen einzeichnen oder die ausgewählte Region farblich von den Nachbarn abheben. Gewässer, Grenzen und größere Städte blendet StepMap je nach Bedarf ein oder aus oder färbt sie nach den Vorstellungen des Benutzers ein.

In einem weiteren Schritt fügt der Kartennutzer Orte hinzu. Dazu greift StepMap auf eine Ortsdatenbank zurück, die in Deutschland auch kleinere Städte enthält. Orte lassen sich auch von Hand setzen, eine geografisch exakte Positionierung, etwa über GPS-Koordinaten, fehlt aber. Um die Orte zu markieren hält StepMap einen großen Fundus an Icons bereit. Mehrere Punkte lassen sich mit Linien versehen, etwa für eine Wegbeschreibung. Dateien, etwa Bilder oder Videos, ergänzen die Karten.

Im letzten Bearbeitungsschritt veröffentlicht der Benutzer sein Elaborat. Karten lassen sich entweder als privat oder als öffentlich deklarieren. Öffentliche Karten kann der Benutzer auf seinen Websites einbetten. Ein kleines Banner informiert über die Herkunft, ansonsten sind die Karten werbefrei. (jo)

http://browserspy.dk
http://yyqq.de

Henrik Gemal hat seinen BrowserSpy ursprünglich entwickelt, um Surfern vorzuführen, welche persönlichen Informationen über sie beim Besuch einer Website anfallen. Es ist schon recht beeindruckend, was BrowserSpy so alles ausgibt, angefangen von der IP-Adresse über das Betriebssystem, den Browser bis hin zur Bildschirmauflösung des PC und in der Vergangenheit besuchte Sites. Mit zahlreichen Tests, etwa über unterstützte JavaScript-Versionen oder Plug-ins, eignet sich die Site mittlerweile auch, um die Fertigkeiten eines Browsers auszuloten.

Dem Test insbesondere von mobilen Browsern dient die c’t-Mobil-Testsuite. Neben vielen anderen Informationen, die auch andere Online-Tests ausgeben, listet sie auch das UAProf-Datenblatt des Browsers auf. Das enthält sehr detaillierte Informationen, die die Hersteller von Mobil-Browsern über ihre Programme hinterlegen, um Entwicklern die Arbeit zu erleichtern. (jo)

www.heimwerkertricks.net
www.bosch-do-it.de/heimwerker/heimwerkerwissen/tippsundtricks
www.selbst.de
www.baumarkt.de
www.praktiker.de
www.heimwerker-webverzeichnis.de
http://die-heimwerkerseite.de
www.hausgemacht.tv/28,haus-garten,heimwerken.php
http://de.sevenload.com/suche/heimwerken/kanaele

Wer ohne Weiteres einen Linux-Kernel kompilieren, ein JavaScript-Programm entwanzen oder ein RAID konfigurieren kann, tut sich mitunter beim Abschleifen des Fußbodens, beim Verputzen oder auch nur beim Dübeln schwer. Zumindest gegen Schwächen in der Theorie hält das Netz viel Material bereit.

Unter Heimwerkertricks.net zum Beispiel findet sich ein Grundkurs für einige wesentliche Arbeiten im Haus, angefangen vom Verputzen bis zum Fliesenverlegen. Die Bosch-Homepage wartet mit kurzen Artikeln zur Materialkunde auf. Bei einschlägigen Portalen wie selbst.de oder baumarkt.de oder den Homepages von Baumärkten wie Praktiker findet der Bastler neben vielen Basisinformationen Baupläne en masse – Anregungen für eigene Projekte. Das Heimwerker-Webverzeichnis versammelt mehr als 2000 Verweise auf Anleitungen und Informationen rund ums Bauen und Heimwerken.

Gerade für Heimwerk-Novizen kann es ungemein hilfreich sein zu sehen, wie eine Arbeit ausgeführt werden muss. Nachhilfe im Bewegtbild geben zum Beispiel die Heimwerkerseite und der Videoratgeber hausgemacht.tv. Das Videoportal sevenload widmet dem Thema eine eigene Übersichtsseite. (jo)

www.youtube.com/warp_speed

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Der Warp-Player des Videoportals Youtube eröffnet eine grafische Navigation im Video-Fundus. Er repräsentiert eine Gruppe von acht verwandten Videos in Form von kreisrunden Icons. Bleibt der Mauszeiger eine Sekunde lang über einem angezeigten Video stehen, erscheinen zunächst Kurzinformationen und anschließend ringsherum bis zu acht mit diesem verwandte Videos mit einem Thumbnail.

Abspielen lassen sich alle derart angezeigten Videos per einfachem Mausklick, ein Doppelklick öffnet das Video in einem neuen Fenster. Auf der Homepage des Warp-Players steht nur eine vorgegebene Vorauswahl von Videos bereit. Um die Navigation mit einem beliebigen Video zu starten, ruft man es auf und ersetzt in der Adresse „watch“ durch „warp.swf“. Die abgespielten Videos werden miteinander verbunden, sodass man in der schnell unübersichtlichen Video-Wolke nach Art eines Ariadne-Fadens zurückfinden kann.

Zusammengehörende Videos erhalten einen gleichfarbigen Rahmen. Das eröffnet eine alternative Navigation entlang der History. Längere Zeit nicht besuchte Gruppen schließen sich wieder. Dennoch wird die Darstellung recht schnell unübersichtlich. Ein Restart ist derzeit offenbar nur manuell möglich, indem man ein Video per Doppelklick öffnet und dann die Adresse wiederum manuell editiert. (uma)

www.ct.de/0924216


Die Websites aus c't 23/2009

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