Zu bunt getrieben

Farbstarke Monitore und Notebooks unter Windows bändigen

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Monitore und Notebook-Displays mit Wide-Gamut-Technik oder RGB-LED-Hintergrundbeleuchtung lassen Rot- und Grüntöne in Fotos unangenehm überzeichnet wirken. Für eine natürliche Farbwiedergabe kommt man um ein Farbmanagement nicht herum.

Aufmacher

Jetzt hat man sich endlich einen Monitor gekauft, der passend zur AdobeRGB-fähigen Spiegelreflexkamera einen großen Farbraum zeigt, doch darauf sehen alle eigenen Bilder und auch die von Foto-Communities im Internet nach einer Bonbonwelt aus: Gesichter haben Sonnenbrand, bei Autos leuchten die Bremslichter, die herbstliche Wiese strahlt in giftigem Grün. Andersrum wirken Fotos, die man in seiner Bildbearbeitung von Hand auf natürliche Farben reduziert, auf anderen Monitoren fade.

Schuld ist die fehlende Kalibrierung, denn ohne sie erscheinen alle Fotos in Farben, die in natura nie so ausgesehen haben. Um das in den Griff zu bekommen, benötigt man ein Monitorprofil, das Windows den gewaltigen Farbraum des Monitors beibringt, und Anwendungen, die mit den Farbprofilen von Monitor und Bildern umgehen können.

Fürs Bändigen farbstarker Monitore muss man wissen, dass die Farbwerte für Rot, Grün und Blau (meist von 0 bis 255) in Bildern keine absoluten Angaben sind, sondern als Prozentzahlen zu interpretieren sind: Sie ergeben erst dann einen Sinn, wenn man weiß, auf welchen Farbraum sich die 100 Prozent beziehen. Da jeder Monitor unterschiedliche Bereiche des Farbspektrums anzeigt und jede Kamera unterschiedliche erfasst, variieren diese 100 Prozent von Gerät zu Gerät. Steht in einer JPG-Datei der Farbwert 255/0/0, schickt ein ohne Kalibrierung arbeitendes System das unverändert an den Monitor, der sein bestes Rot ausgibt. Beim Wide-Gamut-Monitor ist das ein kräftiges Rot, während es auf herkömmlichen LCDs matter und leicht orange aussieht.

Das kostenlose ExifTool zeigt die Profile einzelner Fotos detailliert  an und erstellt eine Liste der Profile sämtlicher Fotos eines Ordners.
Vergrößern Das kostenlose ExifTool zeigt die Profile einzelner Fotos detailliert an und erstellt eine Liste der Profile sämtlicher Fotos eines Ordners.

Deshalb muss jede Grafikanwendung – inklusive Bildbetrachter und Browser – für eine verbindliche Farbdarstellung wissen, welcher Farbton den 100 Prozent des Monitors entspricht. Hier kommen Profile ins Spiel: Die ICC-Profile (ICC = International Color Consortium) definieren den spezifischen Farbraum (Gamut) eines Gerätes innerhalb eines übergeordneten Normfarbraums. Letzterer ist üblicherweise der normierte Lab-Farbraum der Helligkeitsachse L und den Farbkoordinatenachsen a* und b* [1].

In der Praxis erkennt die Software anhand der Profile, auf welchen Farbton des Monitors die RGB-Werte des Bildes zu transformieren sind. Hat beispielsweise die JPG-Datei das Farbprofil sRGB eingebettet und ist ein Monitor mit RGB-LED-Backlight angeschlossen, rechnet die Anwendung das reine Rot 255/0/0 in ungefähr 210/55/20 um und gibt das aus. Für ein Farbmanagement braucht man also immer zwei Profile: erstens das in das Bild eingebettete, das den Farbraum des Fotos beschreibt, und zweitens das des Monitors, das dessen darstellbare Farben beschreibt. Das Einbetten von Profilen erlauben fast alle Grafik-Dateiformate, entweder als Flag in den EXIF-Daten oder lieber als komplettes ICC-Profil. Wenn es fehlt, sollte man sRGB annehmen, den ungefähren Farbraum der meisten herkömmlichen Monitore und Kameras.

Diese Anforderungen müssen die Anwendungen erfüllen: Farbprofile überhaupt auswerten, sie korrekt in den Monitorfarbraum transformieren und profillose Fotos als sRGB interpretieren. Schon das Auslesen der Profile beherrschen nur wenige Programme, das korrekte Umrechnen kaum eines. Das ist zwar insofern kein Wunder, weil viele Entwickler auf normalen Monitoren das Problem im wahrsten Sinn des Wortes gar nicht sehen, aber für den Anwender fällt die Auswahl an guter Software erschreckend klein aus.

So gibt es nur einen einzigen Browser, der richtig arbeitet: Firefox ab Version 3 – und selbst der nur mit Nachhilfe: Auf dessen Einstellungsseite about:config sucht man den Parameter gfx.color_management.enabled und setzt ihn auf true. Bei der Beta von Firefox 3.1 ist dieser Wert eine Zahl, die standardmäßig auf 2 steht. Damit erscheinen profilierte Bilder richtig, solche ohne Profil aber zu kräftig. Besser trägt man dort eine 1 ein.

Safari 3 und 4 zeigen Fotos mit Profilen ebenfalls richtig an, allerdings werden die Bilder ohne Profil überzeichnet, also nicht als sRGB interpretiert. Keine Spur von Profilfähigkeit findet man beim Internet Explorer (inklusive Version 8), Opera und Google Chrome – für Besitzer farbstarker Displays eigenen sie sich somit nicht zum Besuch von Foto-Communities und anderen Seiten mit vielen Bildern.

Microsofts normale Bild- und Faxanzeige unter XP, Vista und den Vorabversionen von Windows 7 arbeitet hingegen nahezu perfekt und zeigt sogar beim Verschieben des Fensters zwischen zwei Monitoren die Farben auf jedem Display korrekt an. Bei der Diashow leistet sie sich aber einen blöden Patzer und vergisst die Umrechnung aufs Monitorprofil.

Die meisten anderen Bildbetrachter werten nicht einmal die eingebetteten Bild-/Kameraprofile richtig aus. Das beherrschen nur einige wie IrfanView (mit dem Plug-in LCMS), FastStone Viewer oder XnView, sie berücksichtigen aber das Monitorprofil nicht. Wir haben nur zwei Viewer gefunden, die alles richtig machen: ExifPro und FastPictureViewer, und selbst bei ihnen muss man das Farbmanagement erst aktivieren.

Der Acrobat Reader erkennt Profile, zeigt aber profillose PDFs im Monitorfarbraum – genauso macht es die kostenlose Alternative FoxIt. Besser arbeitet der ebenfalls kostenlose PDF-XChange Viewer, in dessen Einstellungsmenü man zusätzlich verschiedene Monitorprofile auswählen kann. Keine Spur von Profilen bei Sumatra PDF. In Texte eingebundene Fotos zeigen auch Microsoft Office 2003 und Open Office 3 nicht farbtreu an – eine korrekt arbeitende Textverarbeitung haben wir nicht gefunden.

Beim Export von Fotos, die auf möglichst vielen Displays gut aussehen sollen, führt an sRGB kaum ein Weg vorbei, weil man davon ausgehen muss, dass fast alle Anwender ohne Farbprofile arbeiten. Für die Besitzer farbstarker Bildschirme kann man vielleicht zusätzlich eine AdobeRGB- oder ProPhotoRGB-Version der Bilder bereitstellen, aber sie sehen auf unprofilierten Systemen oder mit der falschen Software flau aus.

Wer stets das passende Profil parat haben möchte, sollte die Originalbilder in maximaler Farbe behalten und daraus unterschiedliche Varianten wie eine sRGB-Variante für die Foto-Community erzeugen. Bei sehr großen Farbräumen wie ProPhotoRGB sind die 256 möglichen Abstufungen (8 Bit) eine Einschränkung; besser nutzt man dann Grafikformate mit 16 Bit pro Farbe wie TIFF oder Adobes PSD. Seinen Fotoapparat sollte man (wenn möglich) auf den AdobeRGB-Farbraum umstellen und nur noch im Raw-Format fotografieren.

Von den auf Seite 120 getesteten Verwaltungsprogrammen werten ACDSee 2.5 Pro, Expression Media 2, Fotostation Pro 6, IDImager 4.2 Pro, IMatch 3.6 und StudioLine PhotoClassic 3 die eingebetteten Farbprofile für die Bildanzeige richtig aus. ACDSee und IDImager muss man jedoch den korrekten Umgang mit Farbprofilen vorab mit einigen Mausklicks beibringen – in der Default-Einstellung ist die Farbverwaltung deaktiviert. Bis auf StudioLine können alle genannten Programme auch mit PSD-Dateien samt eingebetteter Farbprofile umgehen.

Die Bildbearbeitungsprogramme müssen nicht nur die Profile der Bilder auslesen können, sondern müssen auch Profile in Bilder einbetten und Fotos in andere Farbräume umrechnen können. Außerdem sollten sie den Anwender darüber in Kenntnis setzen, wenn beim Export in einen kleineren Farbraum – beispielsweise von AdobeRGB nach sRGB – Farben verloren gehen, was meist unter den Stichworten Soft-Proof oder Gamut Warning zu finden und an sich für die meist deutlich kleineren Druckerfarbräume gedacht ist. Photoshop, Paint Shop Pro (ab Version 12) und auch die freie Bildbearbeitung Gimp können das. Photoshop Elements geht mit den importierten Farbräumen korrekt um, kann selbst aber nur Bildprofile sRGB und AdobeRGB erzeugen – das reicht für die meisten Fälle. Ein Soft-Proof fehlt allerdings.

Lightroom behandelt Profile beim Import korrekt und kann beim Export in beliebige Farbräume umrechnen – soweit alles gut. Doch nirgends zeigt das Programm an, welchen Farbraum ein Bild hat, und beim Export bekommt der Anwender nicht den geringsten Hinweis, wenn Farben abgeschnitten werden. Beim Export der Diashow als PDF wird kein Profil ins PDF geschrieben. Stattdessen werden die Farben auf den Farbraum des Monitors transformiert. Auf allen anderen Systemen erscheinen die Farben der PDF-Datei falsch – mal zu kräftig, mal zu flau.

Stellt man seinen Workflow auf profilfähige Software um, keimt schnell der Wunsch auf, die Profile der über die Jahre gewachsenen Bildersammlung zu überprüfen. Besonders gut klappt das mit dem Kommandozeilenprogramm ExifTool und dessen Windows-Oberfläche ExifTool GUI. Klickt man im Datei-Browser von ExifTool einzelne Bilder an, verrät es Details zum eingebetteten Farbprofil. Will man die Profile einer großen Sammlung überprüfen, muss man glücklicherweise nicht hunderte von Bildern einzeln anklicken: Auf Wunsch zeigt ExifTool mit dem Parameter -T -FileName -EXIF:ColorSpace -ICC_Profile:ProfileDescription [Ordner], alternativ ergänzt um -r zum rekursiven Durchsuchen aller Unterverzeichnisse, die ICC-Profile sämtlicher Dateien eines Ordners an. Praktisch: ExifTool GUI kann über eine Import-Funktion in alle markierten Bilder in einem Rutsch zum Beispiel das Standardprofil sRGB einbetten.

Das Umsteigen auf profilfähige Software bringt natürlich nichts, so lange der Bildschirm beim Farbmanagement aus der Reihe tanzt. Monitore mit großem Farbraum lassen sich meist per Knopfdruck am Gerät auf sRGB oder AdobeRGB beschränken. Dann braucht man sich um das ganze Farbmanagement zwar nicht mehr zu kümmern, hat aber auch nichts von den tollen, satten Farben – keine gute Lösung also. Die meisten Notebooks mit farbstarken Displays haben diesen Schalter sowieso nicht.

Viele Monitorhersteller bieten Profile im von Windows benötigten ICC-Format zum Download an, manchmal findet Windows sie auch von selbst, wenn man die Treibersuche im Gerätemanager bemüht. Allerdings helfen solche Profile nicht immer weiter. So gibt beispielsweise das Profil, das wir bei Samsung für den XL20 gefunden haben, die tolle Farbkraft des Displays nicht mal ansatzweise wieder.

Bei Zweifeln, ob das Profil vom Hersteller etwas taugt, kann man es beispielsweise mit dem ICC Profile Inspector untersuchen: Das Tool zeichnet die Ecken des im Profil beschriebenen Farbraums im Normfarbraum ein und gibt die XYZ-Farbwerte an, sodass man sie mit denen gängiger Farbräume wie sRGB vergleichen kann. Eine Übersicht der Koordinaten gebräuchlicher Farbräume lässt sich im Internet schnell zu Tage bringen (siehe Link am Ende des Artikels).

Hat man im Internet oder auf der mitgelieferten CD ein passendes ICC-Monitorprofil mit der Dateiendung ICM (Image Color Management) gefunden, lässt es sich mit wenigen Mausklicks einbinden: Unter XP bis einschließlich Windows 7 installiert man die Dateien einfach per Doppelklick; Windows kopiert sie dann ins Verzeichnis %windir%\system32\spool\drivers\color – unter den 64-Bit-Versionen findet sie dort allerdings nicht jedes 32-Bit-Programm.

Anschließend muss man Windows noch mitteilen, fortan das neue Profil für den Monitor zu verwenden. Dafür klickt man sich von den Anzeige-Eigenschaften über „Einstellungen“ und „Erweitert“ durch bis zur „Farbverwaltung“. Dort lassen sich die installieren Profile dem Monitor zuordnen und eines als Standard festlegen.

Unter Vista hat Microsoft mit der Einführung des „Windows Color System“ (WCS) das Farbmanagement gehörig umgekrempelt und diverse Einstellungsoptionen unter dem Dach eines Menüs vereint. Am schnellsten erreicht man Vistas Farbverwaltung über die Systemsteuerung. Auf der Seite „Alle Profile“ kann man Profile installieren und löschen, auf „Geräte“ sie den Monitoren zuordnen. Mit dem WCS haben sich auch die Farbprofilformate geändert – doch bislang liefert kaum ein Hersteller WCS-Profile im XML-Format. Glücklicherweise unterstützt Vista zusätzlich auch die altgedienten ICC-Profile. Damit ist die Arbeit aber noch nicht ganz erledigt: Unter dem Reiter „Erweitert“ muss man zusätzlich die Brücke zwischen dem alten ICC- und dem neuen WCS-Modell schlagen – andernfalls weiß Vista nicht, wie es vom Farbprofil des Fotos auf das Monitorprofil umrechnen soll. Zur Auswahl stehen eine absolut farbmetrische Umrechnung, bei der nicht darstellbare Farben des Fotos auf den Rand des kleineren Zielfarbraums verschoben werden. Die relativ farbmetrische Umrechnung korrigiert zusätzlich noch den Weißpunkt. Bei Fotos entscheidet man sich üblicherweise für die perzeptive Umrechnung, bei der die relativen Abstände der Farben im neuen Farbraum denen des alten Farbraums entsprechen [2].

Die meisten Grafiktreiber haben zusätzlich eigene Einstellungen für die Farbwiedergabe, die man beim Einbinden eines Monitorprofils auf ihre Default-Werte setzen oder komplett deaktivieren sollte.

Wenn, wie beispielsweise bei vielen Notebooks, kein Profil aufzutreiben ist, kann man für erste Versuche das eines ähnlich farbstarken Monitors herunterladen – die Farben erscheinen dann nicht sonderlich präzise, aber für erste Versuche mag das reichen. Ein brauchbares Profil für Displays mit RGB-LED-Backlight fanden wir beispielsweise auf der HP-Webseite für den LP2480zx, ein Profil für Wide-Gamut-LCDs bei Dell für den 2709W.

Besser erzeugt man sich das Profil aber selbst mit einem Colorimeter wie dem Datacolor Spyder3, dem Pantone Huey oder dem Eye-One Display2 von X-Rite, die es ab etwa 150 Euro gibt. Die mitgelieferte Software ermittelt anhand von Testbildern in wenigen Minuten den Farbraum des Monitors. Anschließend erzeugt sie ein Farbprofil und bindet es gleich automatisch als Standardprofil in Windows ein. Auch wenn der Monitorhersteller ein Profil bereitstellt, kann ein Colorimeter sinnvoll sein: Oft liegen die mitgelieferten Profile meilenweit neben dem tatsächlichen Gamut des Monitors und sie berücksichtigen weder Produktionsschwankungen noch die Alterung der Bildschirmbeleuchtung.

Besonders die von den Colorimetern erzeugten Profile, aber auch einige mitgelieferte ICM-Dateien enthalten zur Gammakorrektur eine Look-up-Tabelle (LUT), die unter Windows Vista ein nerviges Problem zum Vorschein bringt: Diese Tabelle wird in der Grafikkarte gespeichert und ab und zu vom Grafikkartentreiber überschrieben – ein Bug, der bei den Treibern von Intel, Nvidia und ATI in verschiedenen Situationen auftritt. Bei Intel beispielsweise beim UAC-Prompt, beim Öffnen des Grafikkarten-Kontrollfelds, beim Abmelden, beim Aufwachen aus dem Standby, beim Starten von DirectX-Anwendungen und beim Aktivieren oder Deaktivieren eines zweiten Displays – also praktisch ständig.

Einen Bugfix gibt es nicht, sondern nur Workarounds. Die Dienstprogramme der Colorimeter laden diese Tabelle regelmäßig (Huey: alle 10 Sekunden, Spyder: einstellbar von einer Minute aufwärts) wieder in die Grafikkarte. Kostenlose Tools wie xcalib oder DisplayProfile erledigen den Reload auf Knopfdruck oder wenn man sie per Taskplaner in regelmäßigen Abständen automatisch startet.

Grundsätzlich gibt es beim Einsatz von Farbprofilen zwar einige Klippen zu umschiffen. Doch wer viel Geld für ein farbstarkes Display oder Notebook ausgegeben hat, sollte sich auf die leider wenigen profilfähigen Anwendungen beschränken und sich auch einen Colorimeter kaufen. Als Lohn winkt eine Bilddarstellung mit satten und lebendigen Farben, die der Anmutung der realen Motive während der Aufnahme sehr nahe kommt.

Den vollständigen Artikel finden Sie in c't 9/2009.

Literatur

[1] Dietmar Wüller, Zum Anbeißen, Farbechte Bilder vom Scanner bis zum Drucker, c't 19/2001, S. 124

[2] André Kramer, Dirk Primbs, Farbkarussell, Vistas Windows Color System soll Farbe unter Kontrolle bringen, c't 21/2007, S. 166

www.ctmagazin.de/0909164

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  1. Anwendungen
  2. Selbstbau
  3. Monitorprofile einbinden
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