Abgebloggt

Presserechtliche Ansprüche gegen Blogger

Wissen | Recht

Leitung statt Zeitung: Manch junger Informationshungriger ruft zu seiner Meinungsbildung lieber Blog-Beiträge auf, als zu Gedrucktem zu greifen. Das Vertrauen, das beliebte Blogs bei ihrem Leserpublikum genießen, ist beachtlich. Je stärker jedoch ein Online-Medium Funktionen wahrnimmt, die typischerweise Presseerzeugnissen zukommen, desto höhere publizistische und rechtliche Anforderungen können an dessen Betreiber gestellt werden.

Mit der Professionalisierung vieler Blogs verschwimmen die Grenzen zur traditionellen Presse. Warblogs berichten direkt aus Krisengebieten, Watchblogs hinterfragen kritisch die Medienberichterstattung, Lawblogs besprechen aktuelle Rechtsthemen und Urteile, technisch orientierte Newsblogs schreiben Testberichte.

Auch die Grenzziehung nach dem Kriterium wirtschaftlicher Motive ist zunehmend schwierig: Als beliebte Zapfstelle für Informationsbeschaffung kann ein Blog, das als Hort der Kommerzfreiheit geschätzt wird, plötzlich viel Geld wert sein und gerade in den Brennpunkt kommerzieller Interessen geraten [1]. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Abgebloggt

1,49 €*

c't 10/2012, Seite 138 (ca. 3 redaktionelle Seiten)
Direkt nach dem Kauf steht Ihnen der Artikel als PDF zum Download zur Verfügung.

Artikel-Vorschau
  1. Laienprivileg
  2. In die Pflicht genommen
  3. Ja, aber …
  4. Respekt vor der Wahrheit
  5. Meinung oder Tatsachenaussage?
  6. Unterlassen
  7. Darstellen und berichtigen
  8. Und weiter?

Lesen Sie hier die Verbraucherinformationen

* Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen MwSt.

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Infos zum Artikel

Kapitel
  1. Laienprivileg
  2. In die Pflicht genommen
  3. Ja, aber …
  4. Respekt vor der Wahrheit
  5. Meinung oder Tatsachenaussage?
  6. Unterlassen
  7. Darstellen und berichtigen
  8. Und weiter?
0Kommentare
Kommentieren
Kommentar verfassen
Anzeige

Anzeige

Anzeige