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My Home, my Screen

http://mycolorscreen.com

08/15-Startbildschirme auf dem Handy – stinklangweilig! Insbesondere Android ermöglicht es dem Nutzer, seiner Kreativität bei der Gestaltung des Startbildschirms freien Lauf zu lassen. Etliche Launcher und Widgets helfen, das Smartphone aufzuhübschen und praktischer zu machen – siehe auch c’t 17/11, Seite 134 und 9/11, Seite 174.

Mehr als 12 000 Homescreens hält die Site MyColorscreen parat – ein riesiger Fundus an Ideen für Kreative, die ihr Smartphone gestalten wollen. Jeder Beitrag enthält einen oder mehrere Screenshots, viele verweisen auf die verwendeten Apps, Widgets, Icons und Hintergründe. Wer mag, kann sich mit seiner E-Mail-Adresse anmelden, seinen Startbildschirm hochladen und andere Entwürfe kommentieren. Um den Bestand zu durchforsten, benötigt man keinen Account. (jo)

Kunstvolle QR-Codes

http://research.swtch.com/qr/draw

Normalerweise bestehen QR-Codes aus „Gestreusel“, das nur für Reader interessant ist. Mit ein wenig Know-how kann man dort aber auch Bilder einbetten, die mit dem menschlichen Auge erkennbar sind. Russ Cox hat mit Q-Art einen Bildgenerator für QR-Codes bereitgestellt, der jedermann offen steht. Man lädt nur ein Bild und einen Text hoch – etwa eine URL –, den Rest übernimmt die Site. Cox weist darauf hin, dass das Ganze am besten mit kurzen Texten sowie mit Bildern funktioniert, die einen starken Hell-dunkel-Unterschied aufweisen.

Für die bessere Erkennbarkeit lässt sich die Größe des hochgeladenen Bildes ändern und der Ausschnitt verschieben. Mit dem Klick auf „Save this QR code“ bekommt man den QR-Code in verschiedenen Größen ausgeliefert. In einem Artikel erklärt Cox ausführlich, wie er die Reed-Solomon Fehlerkorrektur für Scanner ausnutzt, um das Bild mit den Pixeln darzustellen, die für die Erkennung des Codes nicht benötigt werden. (rzl)

Fakten in Grafiken

www.fastcodesign.com/section/infographic-of-the-day

http://hint.fm/wind/

Egal ob Staatshaushalt, Browser-Historie oder Stromverbrauch: Viele Informationen lassen sich in einer Grafik viel anschaulicher darstellen als in Textform (siehe auch c’t 26/11, S. 170). An den verschiedensten Stellen im Web entstehen aus immer neuen, offenen Datenquellen interessante Mash-ups, die Daten visualisieren. Die Rubrik Infographic of the day von Fast Company liefert täglich ein neues Beispiel – als spannenden Lese- und Schaustoff für allgemein Interessierte und als Inspirationsquelle für angehende Datenvisualisierer.

Ein Beispiel für eine besonders schöne Visualisierung aus der Infografik-Rubrik ist die wind map von hint.fm. Statt auf einer statischen Karte die Winde mit Pfeilen darzustellen, deuten dort bewegte Linien die Richtung und die Stärke der jeweiligen Luftströme in den USA an. Die Dichte und die Geschwindigkeit der Linien zeigen die jeweilige Stärke an. (jo)

Taktik für Hobby-Teamchefs

http://spielverlagerung.de

Wenn man mal ein Fußballspiel seiner Mannschaft verpasst und hinterher die Zusammenfassung im Fernsehen sieht oder in der Zeitung liest, kennt man zwar das Ergebnis und ein paar weitere wichtige Details – wie das Spiel funktioniert hat, welche Taktik an welcher Stelle wie gegriffen hat, erfährt man in der Regel aber nicht.

An dieser Stelle setzt Tobias Escher mit seinen Mitautoren bei Spielverlagerung ein. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, den Blick auf „Formationen, Abwehrverhalten und eintrainierte Spielzüge“ zu schärfen. Jede Woche nehmen sie sich aktuelle Spiele der Bundesliga und internationaler Topligen vor, die sie im Detail analysieren. Wer schon immer mal ganz genau wissen wollte, was Catenaccio ist – und warum man heute nicht mehr so spielt –, wird im Taktiklexikon fündig. (jo)

Code-Suche

http://code.metager.de/source/

Ende 2011 hat Google im Rahmen seiner Dienstebereinigung auch die Code-Suche eingestampft, mit der man nach öffentlich zugänglichem Quelltext suchen konnte. Diese Lücke will jetzt Metager mit seiner Code-Suche schließen. Sie durchforstet die Quelltexte dutzender bekannter Open-Source-Projekte. Der Quellcode wird als querreferenzierter Hypertext aufbereitet, sodass man sich auch ohne Entwicklungsumgebung durch das jeweilige Programm klicken kann. (jo)

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Infos zum Artikel

Kapitel
  1. My Home, my Screen
  2. Kunstvolle QR-Codes
  3. Fakten in Grafiken
  4. Taktik für Hobby-Teamchefs
  5. Code-Suche
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