Web-Tipps

Trends & News | Web-Tipps

Lange lesen

www.longreads.com

www.longform.org

www.thefeature.net

Am besten gelingt vielen das Lesen von langen Artikeln abseits von bunten Browserfenstern und zurückgelehnt mit Smartphone, Tablet oder E-Reader in der Hand. Longreads sammelt lange Artikel aus dem Netz und macht sie den Lesern über die Dienste Instapaper oder Readability zugänglich. Diese schicken die Magazinartikel dann an Kindle oder andere mobile Geräte – für den Zeitvertreib im Wartezimmer oder auf Reisen. Die Anzahl der Wörter und ungefähre Lesezeit werden unter jedem vorgestellten Artikel angegeben. Longform hat zusätzlich zu den genannten Features eine iPad-App, Artikel kann man über ein Webinterface einreichen. The Feature ist eine ähnliche Seite, die Anknüpfung an Viel-Lese-Dienste fehlt jedoch. Dafür ist hier die Kategorisierung in die verschiedenen Ressorts eindeutiger. So sind Artikel über wissenschaftliche oder politische Themen leichter zu finden. (rzl)

Sim-Karten in Deutschland und anderswo

www.prepaid-wiki.de

www.prepaidwithdata.wikia.com

Ob Tarife oder Tricks rund um deutsche Prepaid-Karten: Im Prepaid-Wiki haben Mitglieder des Telefon-Treff-Forums ihre Erfahrungen zusammengetragen. In einer langen Tabelle kann man die Tarife der einzelnen Anbieter miteinander vergleichen. Auf der Startseite posten die Freiwilligen aktuelle Angebote verschiedener Anbieter in einer Tabelle und veröffentlichen Neuigkeiten zu Veränderungen im Markt. Es gibt Listen in den Kategorien „Prepaid“, „Pseudo-Prepaid“, „Special Interest“ und „Datentarife“. Mit Tipps rund um die jeweiligen Verträge ist das Wiki eine nützliche Verbraucherhilfe. Das englischsprachige Wiki Prepaid with data hilft außerhalb der Landesgrenzen. Für 84 Länder finden Sie hier Angaben zu Prepaid-Tarifen, die auch Datenverbindungen herstellen können und geeignet sind für Smartphones und Tablets. Auch hier gibt es nützliche Angaben dazu, wie man an die Karten kommt, und was bei ihrer Nutzung zu bedenken ist. Die Angaben sind von Freiwilligen gemacht, und man kann sich daher nicht darauf verlassen, dass alle auf dem aktuellen Stand sind. (rzl)

Digitale Erzählungen

www.elmcip.net/knowledgebase

www.dreamingmethods.com

www.myadventuregame.com

www.editthis.info/Choose_Your_Own_Adventure

www.protagonize.com

Ein eigenes Genre sind digitale Erzählungen, die sich jenseits von E-Books, Webcomics und Spielen eher abseits der viel besurften Routen befinden. Ein internationales Forschungsprojekt hat einen Katalog dieser Werke geschaffen, der die oft eher flüchtigen Erscheinungen dokumentieren soll. Die ELMCIP Knowledgebase öffnet ein Tor zu vielem, was keine eigene Website mehr hat. Verwobene Erzählungen von Träumen und Unwirklichem enthält die Seite Dreaming Methods, auf der unterschiedliche Erzählformen Ton, Bild und Text verweben. In der Geschichte „Inanimate Alice“ muss der Leser mitmachen, um weiterzukommen. So wird es leichter, sich in die Geschichte hineinzuversetzen und das Selbst und das Erzähler-Ich nähern sich an.

My Adventure Game zeigt von Hobby-Autoren geschriebene textbasierte interaktive Erzählungen in einem neuen Fenster. Die Geschichten sind auf Englisch geschrieben und von sehr unterschiedlicher Qualität. Es gibt allerdings Angaben dazu, wie reif ein Leser sein sollte. Viele Geschichten sind inhaltlich für Jugendliche nicht geeignet oder so schlecht geschrieben, dass junge Leser grammatisch falsches Englisch lernen könnten. Choose your own Adventure ist ein Wiki. Auf der Hauptseite werden viele interaktive Texterzählungen in lange Listen in die Altersgruppen nach US-Recht eingeteilt. Der Leser ist Hauptfigur in der gewählten Geschichte und mit jedem gewählten Teil hangelt man sich von Wiki-Seite zu Wiki-Seite. Protagonize bietet ebenfalls interaktive Geschichten auf Englisch; Einstiege findet man hier über Autoren, Gruppen und den Aktivitätenfeed. Die Seite ist wie eine Community aufgebaut und setzt darauf, dass die Nutzer Geschichten selbst schreiben und einstellen. (rzl)

Webeditor als App

http://thimbletest.org/en-US

http://htmlpad.org

Für Anfänger besonders erfreulich sind die Bemühungen vieler Akteure, den Einstieg in das Programmieren mit Websprachen so einfach wie möglich zu machen. Ohne Vorkenntnisse, ohne zusätzliche Software – lediglich mit dem Browser hilft Mozillas Thimble als Web-Anwendung mit HTML-Editor und Vorschaufenster dabei, HTML und CSS zu lernen. Das Browserfenster wird zweigeteilt: links der Editor mit HTML- und CSS-Code und rechts ein Vorschaufenster. Der Editor ist einfach gehalten, allerdings bekommt man bei Fehlern Hinweise, und bei vielen HTML-Befehlen öffnet sich bei Mouseover ein Fenster mit einem Einstieg in die Dokumentation im Developer-Netzwerk von Mozilla. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, klickt man den „Publish“-Knopf. Damit wird dann die Seite bei Thimbletest veröffentlicht, lässt sich in sozialen Netzwerken teilen und man bekommt einen Link, über den man die Seite künftig editieren kann. Mit Beispielprojekten inspiriert Mozilla und erklärt HTML-Tags auf eine unterhaltsame Art. HTMLPad ist hingegen weniger ein Lernprojekt, lässt sich aber auch für schnelle Prototypen und kollaborativ nutzen. Ein in der auf Etherpad basierenden Anwendung eröffnetes Pad ist gleichzeitig auch als Internetseite publiziert. Die Änderungen auf der Seite wirken sich direkt auf die HTML-Seite aus. (rzl)

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  1. Lange lesen
  2. Sim-Karten in Deutschland und anderswo
  3. Digitale Erzählungen
  4. Webeditor als App
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