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Glücklich und zufrieden

www.gluecksatlas.de

Tief im Inneren des Durchschnittsdeutschen wächst doch ein Kraut gegen den Pessimismus, das zeigt der Glücksatlas 2012, den die Freiburger Uni-Forscher Bernd Raffelhüschen und Johannes Vatter sowie Klaus-Peter Schöppner von TNS Emnid mit Hilfe der Deutschen Post erstellt haben. Die interaktive Webseite teilt Deutschland in Regionen und Städte auf, die sich dann in Bezug auf die Lebenszufriedenheit der Menschen insgesamt oder in einzelnen Aspekten wie Einkommen, Gesundheit und Sicherheit miteinander vergleichen lassen.

So sind die Münchner beispielsweise besonders zufrieden mit Wirtschaftsfaktoren und den Freizeitmöglichkeiten, hinken bei seniorengerechten Angeboten jedoch anderen Städten hinterher. Da diese als besonders wichtig empfunden werden, reicht es nur für einen fünften Platz im Städte-Ranking. Hannover hingegen kann hier punkten und reiht sich hinter Hamburg, Düsseldorf und Dresden noch vor den Südbayern ein. Interessant sind auch die Vergleiche zwischen den Geschlechtern und Altersgruppen. Ob der Spitzenplatz der Badener bei den Unter-35-jährigen auch am überdurchschnittlich guten Wetter entlang des Oberrheingrabens liegt, geht indes aus den Statistiken nicht hervor. (Tobias Engler/ad)

Geschichten für Kinder

www.ohrka.de

Der Verein Ohrka hat es sich zum Ziel gesetzt, Kindern hochwertige Hörbücher, Hörspiele und Reportagen kostenlos anzubieten. Das unter anderem vom Bundesfamilienministerium, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützte Projekt ist mit einem recht eindrucksvollen Angebot und prominenter Unterstützung gestartet.

Mit Anke Engelke wird das Dschungelbuch über zwei Stunden lang ein Hörvergnügen. Ältere Kinder werden eher an Robinson Crusoe Spaß haben, gelesen vom Synchronsprecher Daniel Nathan, der deutschen Stimme von Johnny Depp und Batman. Für die ganz Kleinen gibt es „Wacker, den Schnarchkiesel“ oder „Oskars Abenteuer“.

Die Hörbücher kann man auf der Webseite anhören. Dort sind sie übersichtlich in Kapitel unterteilt. Für die Nutzung offline oder unterwegs lassen sich die meisten Stücke auch per MP3-Datei herunterladen. Eine Kennzeichnung ab fünf oder acht Jahren erleichtert die Orientierung, für welche Altersgruppe sich die Geschichten und Reportagen eignen. Bis Ende des Jahres soll das Angebot bereits 50 Stunden umfassen und kontinuierlich weiter ausgebaut werden. (uma)

Der erste Farbfilm

http://nationalmediamuseumblog.wordpress.com/2012/09/12/edward-raymond-turner-discovery-re-writes-history-of-early-filmwww.brianpritchard.com/Lee_Turner_Project.htm

1902 bannte der britische Filmpionier Edward Turner einige kurze Szenen von einem Kind auf der Schaukel, Kindern mit Sonnenblumen, einem Goldfisch und einem Papagei auf Zelluloid. Über 100 Jahre lang schlummerten die Aufnahmen in einem Archiv, bis sie dem Kurator Michael Harvey auffielen. Der vermeintlich misslungene Versuch des bereits im Jahr nach den Aufnahmen im Alter von nur 30 Jahren verstorbenen Erfinders, farbige Bewegtbilder herzustellen, interessierte ihn. Er kopierte drei aufeinanderfolgende Einzelbilder und bearbeitete sie in Photoshop mit Farbfiltern, um die ursprüngliche Projektoranordnung zu simulieren. Das Ergebnis erstaunte: Der abgebildete Goldfisch erstrahlte in intensiven Farben.

Mit Hilfe von Sponsorengeldern gingen die Experten vom National Media Museum anschließend ans Werk und kopierten in einem ersten Schritt die alten Filme auf gängigen 35-mm-Polyesterfilm, der die Digitalisierung und Weiterverarbeitung möglich machte. Insgesamt 5831 Einzelbilder umfasst das erhaltene Filmmaterial, die vom unüblichen Format des Originals einzeln von Hand umkopiert werden mussten. In einem fünfminütigen Video auf der Webseite und einem weiteren Bericht von Brian Pritchard sind nicht nur die restaurierten Filmsequenzen zu sehen, sondern auch viel darüber, wie die Farb-Technik funktioniert, welche Nachteile sie hat und mittels welcher technischer Kunstgriffe der alte Farbfilm wieder zum Leben erweckt wurde. (uma)

Second Hand

www.kleiderkreisel.de

Kleidung verschwindet oft kaum oder wenig getragen im Sammelcontainer, wird anschließend in die dritte Welt exportiert und zerstört dort die örtliche Kleiderindustrie. Der Kleiderkreisel will mit „sinnvollem und sozialem Konsum“ getragene Kleidung einer neuen Verwendung zuführen. Das kostenlose Portal, das kommerziellen Handel ausdrücklich untersagt, ist ein Flohmarkt für Kleider, Accessoires und Kosmetikartikel.

Die Veranstalter achten strikt darauf, den Marktplatz attraktiv zu halten. Mehrfach online gestellte Artikel werden gelöscht, ebenso wie Artikel, die nicht ins eng gesteckte Schema passen. Nach 60 Tagen verschwinden Einträge automatisch. Artikel können verschenkt, verkauft oder getauscht werden. Dabei gelten Festpreise; wer zuerst eine Einigung mit dem Verkäufer erzielt, erhält den Zuschlag. Findet man keinen Interessenten, kann man den Preis senken. Im Katalog vorne erscheinen vor allem neue und preisreduzierte Artikel. (uma)

Rechen-Kalender

www.salesianer.de/util/kalframe.html

Zeitberechnungen sind kompliziert. Ein Jahr hat mal 365 Tage, mal 366, die sieben Wochentage fallen immer wieder auf andere Daten. Ganz kompliziert wird es bei den beweglichen Feiertagen, die sich nach dem Mond richten. Auf welchen Tag fällt doch gleich der Ostersonntag 2013? Hilfe verspricht ein kleines Kalender-Tool, das diverse Berechnungen vornimmt, etwa Wochentag und Kalenderwoche zu einem beliebigen Datum oder die Daten von beweglichen Festen und der Zeitumstellung für jedes Jahr. Mit der Fristenberechnung lässt sich exakt feststellen, wann beispielsweise 1000 Stunden oder 100 Tage vergangen sind. Als besonderen Service kann man bequem ermitteln, an welchem Tag die Niederkunft voraussichtlich erfolgt, wenn der Beginn der Schwangerschaft genau bekannt ist. (uma)

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Kapitel
  1. Glücklich und zufrieden
  2. Geschichten für Kinder
  3. Der erste Farbfilm
  4. Second Hand
  5. Rechen-Kalender
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