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Netzwerkverkehr im Blick

Die Sicherheitslösung Little Snitch ist nach langer Testphase in Version 3 erschienen. Sie macht den ausgehenden Netzwerkverkehr für den Anwender transparent und nimmt nun auch wie eine Firewall die aus dem Internet eingehenden Netzanfragen unter die Lupe. Unerwünschte Verbindungen kann man mit einem Klick unterbinden. Der neue Recherche-Assistent erläutert Sinn und Zweck von Programmen und Diensten und hilft somit einzuschätzen, ob deren Anliegen berechtigt sind oder nicht. Regeln lassen sich in Profilen sortieren und so für verschiedene Einsatzzwecke aufrufen. Im „Silent-Modus“ unterdrückt Little Snitch mögliche Alarm-Meldungen, um den Anwender beispielsweise während eines Videos oder Computerspiels nicht zu stören. Das Upgrade von Version 2 kostet 18 Euro, eine Vollversion 36 Euro; beides ist direkt beim Hersteller Objective Development zu erwerben. (thk)

Mobiler AirPlay-Lautsprecher

Der schwedische Sound-Spezialist Libratone bringt den mobilen Airplay-Stereo-Lautsprecher Zipp auf den Markt. Dank integriertem WLAN-Hotspot verbinden sich Abspielgeräte auch ohne Router – etwa für unterwegs. Die zylindrische Form des Gerätes soll einen vollen Raumklang unabhängig von dessen Ausrichtung ermöglichen. Bei Verbindung über USB-Kabel spielt das Gerät acht Stunden, mit AirPlay reduziert sich die Wiedergabe auf vier Stunden. Die Box ist 26 Zentimeter hoch und wiegt 1,8 Kilogramm, acht Farben stehen zur Wahl. Kostenpunkt: 400 Euro. (thk)

Zusatzgarantie: EU tadelt Apple

Die EU-Justizkommissarin Viviane Reding wirft Apple vor, die Kunden in Apple-Stores ungenügend über die gesetzlichen Garantie- und Gewährleistungsrechte aufzuklären. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner Ausgabe vom 1. Oktober. In einem Brief an die Verbraucherschutzminister der 27 EU-Mitgliedstaaten schreibt Reding: „Es scheint, dass Apple-Verkäufer es versäumten, Verbrauchern klare, wahrhaftige und komplette Informationen zu geben über die Garantie, die ihnen nach EU-Recht zusteht“. Während die eigene kommerzielle Gewährleistung AppleCare prominent beworben würde, kämen Informationen über die jedem Käufer zustehende zweijährige Gewährleistung gegenüber dem Händler zu kurz. Aufgrund dieser Praxis hatten italienische Behörden im Dezember 2011 Apple bereits mit einer Geldbuße von 900 000 Euro belegt. Auf Nachfrage verweist Apple auf seine Infoseite im Web zu diesem Thema (siehe c’t-Link).

(thk)

Höhenverstellbare Monitor-Ablage

Der US-Zubehöranbieter Twelve South stellt mit dem HiRise eine höhenverstellbare Ablage vor, die in Design und Funktion auf aktuelle iMacs und Apple-Displays abgestimmt ist. Die Höhenjustage ermöglicht eine auf verschiedenen Ebenen einzuschiebende Platte innerhalb des Alu-Kästchen, auf die man den Monitor oder iMac stellt. Front- und Rückseite sind mit einem Metallgitter abgedeckt. Die Vorderseite lässt sich aufklappen, das Kästchen eignet sich daher auch für Utensilien. Das HiRise kostet inklusive Versand nach Deutschland 125 US-Dollar. (thk)

Fotos besser reparieren

MacPhun hat sein Foto-Tool Snapheal in Version 2 veröffentlicht. Das Entfernen unerwünschter Bildteile soll deutlich schneller und exakter funktionieren. Den zu reparierenden Bereich kann man wie bisher mit einem Malpinsel überstreichen oder nun zügiger mit einem Lasso umkreisen. Snapheal 2 unterstützt Mountain Lion und die hohe Auflösung des Macbook Pro mit Retina Display. Das Foto-Tool kostet im Mac-App-Store 8 Euro. (thk)

Mac-Notizen

Das Update 3.6.1 der Fernwartungssoftware Apple Remote Desktop behebt einige Fehler – darunter einen Bug, der das Menüleisten-Symbol verschwinden ließ. Anwender können jetzt wieder erkennen, ob gerade jemand von außen auf das System zugreift.

Laut der New York Times arbeitet Apple an einem Internet-Musikradio, wird aber durch Lizenzverhandlungen mit Sony ausgebremst.

Apple hat eine Aktualisierung für OS X 10.8 Server online gestellt. Sie soll laut Release Notes Netzwerk-, DNS- und PHP-Einstellungen von früheren Installationen beibehalten können. Der Download ist knapp 140 MByte groß.

Version 5.2 der iPhone-Umgebungssuche Wohin? kombiniert Apples neue Karten mit den POIs von Google – und kann mit dem ÖPNV-Routenplaner FahrInfo interagieren – jedoch nur in Berlin, München, Stuttgart, Dresden und Konstanz.

Die Abspiel-Software für WMV-Dateien Flip4Mac 3.0 ist für Mountain Lion optimiert. Neben dem Plug-in führt Flip4Mac auch einen neuen „Flip Player“ mit sich, der neben Windows-Media-Dateien auch andere Videoformate abspielen kann.

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