Web-Tipps

Trends & News | Web-Tipps

Atlas der Netzeingriffe

http://measurementlab.net

http://netzfreiheit.org

http://vibe.at

http://netneutralitymap.org

Mit dem vom Saarbrücker Max-Planck-Institut für Softwaresysteme entwickelten Tool Glasnost kann jeder austesten, ob sein Provider Anwendungen wie Gnutella oder Flash Video ausbremst. Die Ergebnisse werden qua Crowdsourcing am Measurement Lab (M-Lab) gesammelt, einer unter anderem von BitTorrent, Google und Skype gesponserten Forschungsinitiative, die sich Transparenz in Sachen Verkehrssteuerung durch die Netzbetreiber auf die Fahnen geschrieben hat.

Mit den am M-Lab als Open Data für Auswertungen zur Verfügung stehenden globalen Daten haben Aktivisten der österreichischen Initiative für Netzfreiheit und VIBE!AT eine interaktive Weltkarte der Netzeingriffe, die Netneutralitymap erstellt. Differenziert nach Protokollen wie HTTP, BitTorrent oder FlashVideo öffnet der Klick auf ein Land ein Fenster mit den Ergebnissen der Glasnost-Tests zu den dort vertretenen Providern.

Die Visualisierung zeigt, wie weitgehend Verletzungen der Netzneutralität am User-Network-Interface bereits Alltagspraxis geworden sind. Ob das Traffic Shaping aus politischen oder kommerziellen Gründen erfolgt, lässt sich den Angaben allerdings nicht entnehmen. (Richard Sietmann/ad)

Thailand-Tipps

www.hdamm.de/ah_home.htm

www.hasekamp.net/thaiindex.htm

Über 600 000 deutsche Urlauber bereisten im Jahr 2010 Thailand. Auf den Thailand-Seiten von Anne und Heiner kann man sich schon zu Hause über das Land informieren. Hinter dem etwas angestaubten Webdesign verbergen sich aktuelle Reiseberichte und zahlreiche Vorschläge für Stadtrundgänge und Ausflüge. Außerdem beschäftigen sich die Thailand-Liebhaber mit Kunst, Kultur und Religion des Landes und verlinken an vielen Stellen auf Seiten mit weiterführenden Informationen.

Touristen, die das erste Mal Richtung Thailand aufbrechen und ihre Reise auf eigene Faust organisieren, benötigen ganz praktische Handreichungen. Die gibt es in Englisch auf der Webseite von Rene Hasekamp. Er stellt kurz und übersichtlich zusammen, wo der Thailand-Unerfahrene günstig und komfortabel unterkommt, was ihn bei der Anreise erwartet und wie er es vermeidet, schon am ersten Tag von findigen Taxifahrern ausgenommen zu werden. Hasekamp nennt auch die Fettnäpfchen, in die europäische Touristen gerne treten, und erklärt zum Beispiel, warum man in Thailand ein Taxi oder die Bedienung im Restaurant nur mit nach unten weisenden Fingern herbeiwinken sollte: Andernfalls wird die Geste als schwere Beleidigung aufgefasst, vergleichbar mit dem erhobenen Mittelfinger bei uns. (uma)

Universal-Chat

http://imo.im

Der Instant-Messaging-Dienst imo läuft vollständig im Webbrowser und bietet sogar eine Pop-up-Ansicht, in der er wie ein lokal installierter Chat-Client am Bildschirmrand mitläuft. Kommunikationsfreudige registrieren sich zum Chatten entweder bei imo selbst oder verwenden einen bereits bestehenden Account bei einem anderen Netzwerk wie Facebook, ICQ oder Skype. Imo unterstützt elf verschiedene Anbieter; bei allen kann man gleichzeitig online sein. Der Dienst hat nicht nur eine Gruppenchat-Funktion, sondern unterstützt auch Video-Telefonate sowie das Versenden von Dateien. Auf Wunsch speichert er den gesamten Chatverlauf ab. Wer den universellen Chat nicht am PC nutzen möchte, installiert sich einfach die zugehörige App für Android, iOS, Blackberry oder Symbian. (Dominik Kroner/ad)

Private Timeline

http://ohlife.com

OhLife ist eine Gedächtnisstütze für nachlässige Tagebuch-Schreiber, die das Eintragen gerne mal vergessen. Nach der Registrierung fordert der Dienst täglich oder wöchentlich per Mail dazu auf, einen Eintrag zu verfassen, den man dann einfach als Antwort schickt. Ein Foto im Anhang der Mail landet automatisch im digitalen Tagebuch. Jede Aufforderung kann man zu einem beliebigen Zeitpunkt beantworten oder einfach ignorieren.

OhLife zeigt alle Einträge chronologisch auf einer schlichten Webseite an. Das Tagebuch bleibt privat und ist nur nach Login einsehbar. Der Dienst verzichtet daher auch auf gängige Social-Media-Funktionen wie die Einbindung bei Twitter oder Facebook. Auf Wunsch können die Aufforderungs-Mails nach einer gewissen Zeit auch ältere Tagebucheinträge enthalten; über einen Random-Button schwelgt man in zufällig ausgewählten Erinnerungen. Exportieren lassen sich die Tagebücher bei OhLife derzeit nur als Textdatei ohne Fotos. (Dominik Kroner/ad)

Kanban-Spielchen

http://organisedminds.com

https://trello.com

Beim deutschsprachigen Collaboration-Dienst OrganisedMinds fühlt man sich fast wie in einem echten Büro. Jedes Team-Mitglied hat dort einen eigenen virtuellen Schreibtisch mit selbst eingerichteten Ablagefächern. Anfallende Aufgaben werden auf Kärtchen notiert und in die gewünschte Ablage einsortiert – am besten direkt auf dem Schreibtisch eines Kollegen. Damit jeder weiß, was zu tun ist, trägt jede Aufgabenkarte einen Titel und bietet Platz für eine Beschreibung, Statusmeldungen sowie Termine und Datei-Anhänge.

Ein Mitarbeiter markiert die gerade in Arbeit befindlichen Aufgaben und kann mit einem Fortschritt-Balken den Stand der Arbeit optisch darstellen. Wer sich seinen Arbeitsplatz noch etwas persönlicher gestalten möchte, darf für jeden Schreibtisch ein eigenes Hintergrundbild festlegen. Die kostenlose Version ist auf einen Arbeitsraum und fünf Mitarbeiter beschränkt. Wie das bereits früher vorgestellte Trello eignet sich OrganisedMinds besonders als erweiterte Aufgabenliste oder agiles Projektmanagement-Tool. (Dominik Kroner/ad)

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weiterführende Links

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