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Schöner protokollieren

www.minutes.io

Ein Protokoll zu schreiben ist eine unbeliebte Aufgabe. Der englischsprachige Webdienst minutes.io hilft dabei, diese möglichst zügig und komfortabel zu erledigen. In einer schlichten Eingabemaske gibt der Protokollant zuerst allgemeine Informationen wie den Titel, eine Beschreibung und den Ort der Besprechung an; das aktuelle Datum ist bereits vorgemerkt. Nun werden die Namen aller Teilnehmer inklusive ihrer E-Mail-Adresse notiert und minutes.io erstellt automatisch für jeden ein Kürzel. Jeder Protokolleintrag besteht aus einem Titel, einer von vier Kategorien und dem eigentlichen Inhaltstext. Die Kategorien „Zu erledigen“, „Info“, „Entscheidung“ und „Idee“ machen das Besprochene leichter erfassbar. Durch Angabe von Fälligkeitsdatum und Nennung eines verantwortlichen Mitarbeiters kann man später Erfolge nachvollziehen. Falls der Nutzer es erlaubt, speichert der Dienst alle Eingaben zwischenzeitlich lokal ab, sodass keine permanente Internetverbindung erforderlich ist. Fertige Protokolle speichert die Anwendung zentral; ein Link dazu lässt sich an alle Anwesenden verschicken. (Dominik Kroner/rzl)

Playlisten

http://minilogs.com

Gerade gestern noch ein tolles Video gefunden, jetzt taucht es in den Ergebnislisten des Videoportals nicht mehr auf. Dieser Enttäuschung will der Dienst Minilogs vorbeugen. Wer den Link zu einem Video auf Vimeo oder YouTube oder einem Track bei Soundcloud einfügt, kann die Videos wiederfinden. Minilog ist eine Playlist, die alle Eingaben aus den Playern der jeweiligen Dienste sammelt und nacheinander wiedergibt. Will man anderen die neuesten Katzenvideos zeigen oder Musiktipps geben, lassen sich die Minilogs mit anderen teilen. Auf der Ergebnisseite kann jeder Betrachter die Sammlung durchspielen, neu arrangieren und favorisieren. Minilogs können privat gehalten oder öffentlich sein, und andere Nutzer des Dienstes kann man einladen, Listen gemeinsam zu erstellen. (rzl)

Verteilt versionieren

www.codeschool.com/courses/try-git

Der englischsprachige Online-Kurs Try Git von CodeSchool erleichtert den Einstieg in die Versionskontrolle mit Git. Mit anschaulichen Beispielen bearbeitet man im Browser ein Repository. Auf der Seite ist eine Shell eingebaut, in die man die Befehle eingibt. Der Dateibaum darunter spiegelt immer den aktuellen Zustand des Repositorys. Die Aufgaben sind leicht verständlich gestellt, und am unteren rechten Rand der Seite erklärt der Kurs die Git-Funktionen, die gerade benutzt werden. Er hilft auch dabei, ein Repository auf Github zu eröffnen. (rzl)

Spaß im USB-Sammelsurium

http://frankscubicle.com/

Es gibt unglaublich viele USB-Gadgets. Franks Cubicle stellt einige nutzlose und skurrile Geräte mit Augenzwinkern und Humor vor. Der Arbeitsplatz von Frank besteht aus einem Schreibtisch und einer Stellwand, auf denen viele USB-Geräte stehen. Jedes einzelne Gerät taucht im Bericht auf der Website auf, egal ob es der Mini-Staubsauger für die Tastatur, das Tischaquarium oder der Tassenwärmer ist. Kurze Videos laufen nach einem Klick auf die gelb markierten Gadget-Namen. So kann man Frank mit dem Tischventilator in den Kurzurlaub oder mit der USB-Diskokugel in eine Pause schicken.

Hinter jedem Gadget verbergen sich mehrere Gags, die man nur sieht, wenn man wiederholt klickt. Eine Liste der Geräte, die nach Franks Meinung nicht auf den Schreibtisch fehlen dürfen, gibt es auch. Und da Frank als prokrastinierender Büromensch weiß, wie unangenehm es ist, sich beim Surfen auf Witzseiten erwischen zu lassen, gibt es eine „Boss“-Ansicht mit einer Excel-Tabelle als Tarnung vor Schultersurfern. (Oxana Faller/rzl)

Diagramme zeichnen

www.diagram.ly

Mit Diagram.ly lassen sich Diagramme und Schaubilder im Browser erstellen, ohne dass man extra einen Account anlegen muss. Der Dienst enthält bereits eine Vielzahl an Symbolen, Cliparts und Piktogrammen und kann zusätzlich durch Bilder aus der Bildersuche von Google ergänzt werden. Die Seite bietet beispielsweise UML- und Flussdiagramme, Mindmaps und elektrische Schaltpläne an. Fertige Elemente erleichtern die Erstellung der Info-Grafiken. Eine integrierte Suchfunktion hilft dabei, das jeweils passende Element zu finden. Ähnlich zu Desktop-Programmen wie Microsoft Visio ordnet der Nutzer alle Objekte per Drag and Drop auf der Zeichenfläche an, erstellt Verbindungen zwischen ihnen und gestaltet diese. Schrift, Farbe, Position und Größe lassen sich beliebig verändern. Fertige Grafiken speichert diagram.ly als XML-Datei auf der Festplatte. Diese kann man später importieren und weiterbearbeiten. Zusätzlich exportiert der Dienst in die Formate PNG, GIF, JPG, PDF und SVG. Über eine experimentelle Freigabe-Option können mehrere Personen gleichzeitig an einem Dokument arbeiten. (Dominik Kroner/rzl)

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Kapitel
  1. Schöner protokollieren
  2. Playlisten
  3. Verteilt versionieren
  4. Spaß im USB-Sammelsurium
  5. Diagramme zeichnen
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