Du sollst nicht kopieren

Kopierschutz für Android- und iOS-Apps

Wissen | Hintergrund

Das Thema Kopierschutz ist so alt wie kommerzielle Software. Während Entwickler früher selbst Schutzmaßnahmen gegen unrechtmäßige Verbreitung einbauen mussten, bringen moderne Mobil-Betriebssysteme wie Android oder iOS bereits Möglichkeiten zur Kontrolle mit.

Software wird illegal kopiert, weil sie schlichtweg zu teuer ist. Diese gängige Theorie ist seit dem Aufkommen von Apps für Smartphones und Tablets widerlegt. Obwohl die meisten Progrämmchen nur zwischen 80 Cent 5 Euro kosten, sind sie gigabyteweise in P2P-Tauschbörsen und auf Downloadseiten, sogenannten Warez-Seiten, zu finden. Die Schätzungen, wie viele der auf iOS- und Android-Geräten installierten Apps illegale Kopien sind, schwanken je nach Quelle zwischen 5 und 60 Prozent. Auf alle Fälle stellen sie ein Problem dar für alle Entwickler und Publisher, die ihre Apps verkaufen möchten.

Android und iOS haben verschiedene Mechanismen eingebaut, um das illegale Kopieren von Apps zu erschweren. Apple übernimmt die volle Kontrolle über die Verteilung von Apps. Der dafür eingesetzte Dschungel von Zertifikaten und Profilen macht Entwicklern das Leben schwer, dafür ist die Plattform vergleichsweise sicher. Das Gegenstück dazu ist der offene Ansatz von Android ohne zentrale Zertifikatsverwaltung. Hier sind die Hürden für Entwickler sehr niedrig, dafür ist es aber einfacher, Apps zu knacken und auf beliebigen Geräten zu installieren. ...

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c't 24/2012, Seite 168 (ca. 2 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Zertifikate
  2. Ad-hoc- und Enterprise-Zertifikate
  3. Kopierschutz bei Android
  4. Kopierschutz iOS
  5. Jailbreak und Rooting
  6. Zertifikate und Profile

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Kapitel
  1. Zertifikate
  2. Ad-hoc- und Enterprise-Zertifikate
  3. Kopierschutz bei Android
  4. Kopierschutz iOS
  5. Jailbreak und Rooting
  6. Zertifikate und Profile
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