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Offline-Wörterbuch fürs iPhone

Languages von Sonico ist eine Wörterbuch-Sammlung für das iPhone. Für 89 Cent erhält man zwölf Sprachpaare, darunter Deutsch-Englisch, -Französisch, -Spanisch und -Italienisch. Die App eignet sich für Auslandsreisen, weil sie nicht auf eine Internetverbindung angewiesen ist. Das rund 40 MByte große Installationspaket enthält drei der zwölf Sprachpaare, die restlichen kann man kostenlos herunterladen – sie belegen jeweils etwa 16 MByte. Die App ist wunderbar übersichtlich und schnell.

Viele andere Offline-Wörterbücher sind umfangreicher, aber deutlich teurer. Langenscheidt zum Beispiel verlangt für seine offline nutzbaren und vertonten Ausgaben Deutsch-Englisch, -Französisch und -Spanisch jeweils 15 Euro. (cwo)

Apple nimmt höhere App-Preise

Apple hat einmal mehr demonstriert, wer der Herr im App Store ist. Das Unternehmen erhöhte Ende Oktober die App-Preise, ohne seine Kunden vorzuwarnen. Die Entwickler der Anwendungen wurden gleichzeitig mit der Preiserhöhung informiert und hatten keine Möglichkeit, einzugreifen.

Die neuen Euro-Preisstufen gelten für sämtliche Apps, In-App-Käufe und Abonnements im App Store und im Mac App Store. Die günstigsten Programme kosten nun 89 statt 79 Cent. Apps, die bislang sechs, sieben, acht, neun oder zehn Euro kosteten, sind nun einen Euro teurer. Besonders ärgerlich: Die Preisstufen unter sechs Euro sind jetzt anders aufgeteilt, in diesem Bereich können die Entwickler ihre alten Preise also nicht mehr anbieten.

Anlass für den Aufschlag könnte der Euro-Dollar-Kurs sein. Apple äußerte sich bislang nicht. Verlegerverbände kritisierten das Vorgehen. (cwo)

Skype und Kindle für Windows 8

Windows 8 ist fertig, aber die Auswahl an Touch-tauglichen Apps steigt nur langsam. Die wirklich prominenten Neulinge in Microsofts Shop lassen sich noch an einer Hand abzählen: Von Amazon kommt eine Kindle-App, von Microsoft selbst stammen Skype und ein Tool zum Synchronisieren mit Windows Phone 8. Die Apps laufen nicht nur auf Windows-8-PCs, sondern auch auf ARM-Tablets mit Windows RT.

Die Skype-App zwingt den Nutzer beim ersten Start, sich mit seinem Microsoft-Konto anzumelden. Ein Skype-Konto allein reicht nicht. Außerdem kann man bislang keine Dateien verschicken, und die Bedienung gibt anfangs Rätsel auf. Diese Einschränkungen schlagen sich in negativen Nutzerbewertungen nieder. Lob gibt es für die Skype-Kachel auf dem Startbildschirm, die Chats anzeigt.

Die ebenfalls neue Microsoft-App „Windows Phone“ gleicht Fotos, Musik und Filme mit einem per USB angeschlossenen Smartphone mit Windows Phone 8 ab. Amazons Kindle-App bietet die gewohnten Funktionen: Nach dem Anmelden hat man Zugriff auf seine Bibliothek sowie auf Amazons E-Book-Shop. Weitere Windows-8-Apps haben wir in c’t 23/2012 auf Seite 92 vorgestellt. (cwo)

Xbox-Fernbedienung

Microsofts SmartGlass-App verwandelt Smartphones und Tablets in Xbox-Fernbedienungen. Nach dem Eintippen der Xbox-Live-Zugangsdaten kann man zum Beispiel den Internet-Explorer mit Multitouch-Gesten bedienen, URLs mit der Smartphone-Tastatur eingeben oder Microsofts Film- und Musikangebot durchstöbern.

Soweit Spiele und Filme das unterstützen, wird die SmartGlass-App zum „Second Screen“: Sie zeigt dann Zusatzinfos an, zum Beispiel zu den Schauspielern. SmartGlass gibt es für Android (ab 4.0), für Windows Phone (ab 7.5), Windows 8 und Windows RT. Eine iOS-Version soll bald fertig sein. (cwo)

App-Notizen

Die Dropbox-App für iOS legt Fotos ab sofort in voller Auflösung im Foto-Ordner des iGeräts ab, statt sie herunterzurechnen. Die App reduziert aber immer noch die Dateigröße und damit die Bildqualität.

Flipboard für Android spielt nun auch Podcasts ab, außerdem kann man SoundCloud-Streams abonnieren. Die iOS-Version der Nachrichten-App unterstützt Audio-Inhalte bereits seit Längerem.

In eigener Sache

Der Heise Zeitschriften Verlag ordnet seine digitalen Zeitschriften in Apples Preismatrix eine Stufe niedriger ein als bislang. Die digitalen Ausgaben von c’t und iX für das iPad werden dadurch günstiger statt teurer: c’t verbilligt sich auf 2,69 Euro, iX auf 4,49 Euro. Die Preise für die digitalen Sonderhefte bleiben unverändert. Der Verlag will seine Tablet-Ausgaben baldmöglichst auf weiteren Plattformen anbieten. Eine Android-App befindet sich in der Entwicklung.

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