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Low-Profile-Kühler für AMD- und Intel-Prozessoren

Inklusive PWM-Lüfter sind die zwei Varianten des Prozessorkühlers Noctua NH-L9 lediglich 37 mm hoch. Damit passen sie in flache Mini-ITX-Gehäuse, wo zwischen Mainboard und Gehäusedeckel meist nur wenige Zentimeter Platz ist. Möglich machen dies ein 92-mm-Ventilator mit 14 mm und ein Kühlkörper mit 23 mm Bauhöhe. Der NH-L9i passt auf Mainboards für Core-i-Prozessoren mit den CPU-Fassungen LGA1155 und LGA1156 sowie auf die kommenden Haswell-Chips mit LGA1150. Die Intel-Variante kostet wie der NH-L9a für AMD-Prozessoren mit den Fassungen AM2, AM3, FM1 und FM2 40 Euro. (chh)

Echtzeit-Raytracing fürs Smartphone

Eine spezielle Grafikeinheit für das aufwendige Raytracing-Verfahren hat das koreanische Start-up-Unternehmen Siliconarts entwickelt. Der RayCore 1000 ist zur Integration auf SoC-Kombiprozessoren von Smartphones, Tablets oder auch Smart-TVs gedacht und unterstützt Auflösungen von 300 × 240 bis zu 2048 × 2048 Bildpunkten. Er soll neben Kantenglättung auch die stereoskopische Ausgabe beherrschen. Pro Sekunde und Kern berechnet der RayCore 1000 laut Siliconarts theoretisch bis zu 36 Millionen Lichtstrahlen; in typischen 3D-Szenen seien bis zu 24 Millionen möglich. Zum Vergleich: Schnelle, noch nicht einmal auf Raytracing optimierte Grafikkarten leisten mehr als das Zehnfache und sind trotzdem zu langsam, um Raytracing-Szenen in Echtzeit zu berechnen. Die Firma Siliconarts will die GPUs laut eigener Roadmap zwischen 2013 und 2015 in Geräte bringen, ab 2016 soll es die RayCores auch in der Profigrafik-Sparte geben. (mfi)

Grafiktreiber für Windows 8

Zum Verkaufsstart des neuen Microsoft-Betriebssystems haben die Grafikchip-Hersteller AMD und Nvidia ihre finalen Treiber vorgelegt. Sie unterstützen das neue Treibermodell WDDM 1.2 mit APIs für die stereoskopische 3D-Darstellung sowie für Video in DirectX-11-Anwendungen und nutzen den Grafikspeicher effizienter als bisher. Die sogenannten Unified-Treiber vereinen in einem Paket die Treiber für Windows Vista, 7 und 8.

Für GeForce-Karten hat Nvidia Version 306.97 des gleichnamigen Grafiktreibers zum Download bereitgestellt. Er kennt die kürzlich vorgestellte GeForce GTX 650 Ti und enthält ein aktualisiertes Profil für den Taktik-Shooter Tom Clancy’s Ghost Recon: Future Soldier. Der Chiphersteller kündigte zugleich an, dass dies das letzte Treiber-Update für Grafikkarten der Serie GeForce 6000 und 7000 sei.

Die AMD-Entwickler konzentrierten sich beim Catalyst 12.10 hauptsächlich auf mobile GPUs. Der Treiber aktiviert die Energiesparfunktion Enduro bei Notebook-GPUs vom Typ Radeon HD 7000M. Diese schaltet die Grafikkarte im 2D-Betrieb ab, dann übernimmt die im Prozessor integrierte GPU. (chh)

Grafikbeschleuniger für 3D-Virtualisierung

Nvidia hat die ersten DirectX-11-Grafikkarten für die Desktop-Virtualisierung VGX präsentiert. Während die VGX K1 eine grundlegende Grafik- und Videobeschleunigung (Microsoft Office, Bildbearbeitung, Windows UI) für bis zu 100 Nutzer bieten soll, legt Nvidia die K2 auf besonders anspruchsvolle Visualisierungen im Design-, Architektur- und Medizinbereich aus.

VGX überträgt mit Hilfe spezieller Software 3D-Grafik oder Videos an entfernte Rechner, indem die VGX-Karten ihre Framebuffer-Daten direkt an virtuelle Maschinen (VM) ausgeben. Ruckelnde Grafik und stockende Videos sollen damit in VMs der Vergangenheit angehören. Anfang kommenden Jahres sind die Karten laut Nvidia verfügbar.

Auf der K1 rechnen vier Kepler-GPUs mit je 192 Rechenkernen, die auf jeweils 4 der insgesamt 16 GByte DDR3-Videospeicher zugreifen. Maximal schluckt die Karte laut Nvidia 150 Watt – das entspräche nur 1,5 Watt pro Nutzer. Die K2 bedient bis zu 64 Clients und ist wesentlich leistungsfähiger. Auf ihr sitzen zwei High-End-GPUs (GK104) mit insgesamt 3072 Rechenkernen. Auch denen spendiert Nvidia jeweils 4 GByte RAM – im Unterschied zur K1 allerdings schnelle GDDR5-Bausteine. Ihre Datentransferrate ist bei gleichem Takt doppelt so hoch wie jene von DDR3-Speicher, was die 3D-Performance weiter steigert. Die maximale Leistungsaufnahme der VGX K2 beträgt 225 Watt (3,5 Watt pro Nutzer), wodurch sie einen acht- statt sechspoligen Stromanschluss mitbringt. (mfi)

Hardware-Notizen

An das High-End-Mainboard Asrock Z77 Extreme 11 für LGA1155-Prozessoren lassen sich bis zu acht SAS-Festplatten (Serial Attached SCSI) anschließen. Darüber hinaus bietet das 400 Euro teure Board vier PEG-Slots, 12 × USB 3.0 sowie Dual-Band-WLAN.

Zum Anschluss optischer Slimline-Laufwerke an übliche SATA-Ports bietet Silverstone das Adapterkabel CP10 für 5 Euro an. Der um 90 Grad abgewinkelte Stecker erleichtert den Einbau in enge Gehäuse.

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