Das Imperium würde gern zurückschlagen

Spitzen-Smartphones mit Windows Phone 8 gegen die besten Androiden und das iPhone

Test & Kaufberatung | Test

Mit Windows Phone 8 will Microsoft endlich zu Android und iOS aufschließen. Die passenden Smartphones liefern Nokia und HTC. Werden sie der Android-Elite und dem iPhone gefährlich?

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit weit entfernten IT-Galaxie … da gab es einen mächtigen Konzern, der die Computer-Welt regierte. Sein Betriebssystem namens Windows war praktisch auf jedem Computer installiert. Dann legte sich ein dunkler Schatten über das Reich, denn sein Regent wurde träge. Erst verschlief er das World Wide Web, dann unterschätzte er das iPhone, mit dem der Siegeszug der „Smartphones“ begann. Bald hatten sich die Konkurrenten Google und Apple mit Android und iOS insgesamt über 80 Prozent der Kunden untertan gemacht.

Die Rettung soll nun Windows Phone 8 bringen, das ähnlich aussieht und bedient wird wie die Desktop-Version Windows 8. Der Vorgänger Windows Phone 7 verfolgte mit der Metro-Bedienoberfläche das gleiche Konzept, kam wegen fehlender Grundfunktionen und wenigen brauchbaren Apps bei den Kunden aber nie richtig gut an. In Version 8 will Microsoft nachgebessert haben.

Zur Vorstellung von Windows Phone 8 Ende Oktober präsentierten Nokia, Samsung und HTC ihre Windows-Smartphones. Samsung lässt sich mit dem Verkauf seines Ativ S noch Zeit, die Geräte von Nokia und HTC müssen sich nun aber im Test den Android- und iOS-Konkurrenten stellen. Nokia ist mit dem Spitzenmodell Lumia 920 und dem kleineren Lumia 820 vertreten. Von HTC stammt das Windows Phone 8X. Sie treten gegen die Crème de la Crème der Android-Smartphones an: Google Nexus 4, Sony Xperia T, Huawei Ascend D1 Quad XL, HTC One X+ und die LTE-Version des Samsung Galaxy S3. Außerdem unterzogen wir das Apple iPhone 5 nochmals unserer Testprozedur.

Apple iPhone 5

Das sechste Apple-Handy ist mit 4 Zoll Display-Diagonale größer als seine Vorgänger. Doch im Vergleich zu den Spitzen-Smartphones anderer Hersteller bleibt es das kleinste, leichteste und zugleich handlichste. Das Gehäuse aus Alu und Glas sieht schick und wertig aus, wenn auch die Aluleiste leicht kleine Kerben bekommt. Das längliche Format mit 1136 × 640 Pixeln (16:9, 325 dpi) ist praktisch für Filme und Spiele. Die meisten Top-Apps nutzen inzwischen die komplette Displayfläche, viele andere sind aber noch für die älteren 3,5-Zoll-iPhones im 4:3-Format optimiert und zeigen unschöne schwarze Streifen an den kurzen Seiten des Displays. Nichts zu meckern gibt es am Display, wenn man mit 4 Zoll Diagonale auskommt: Es zeigt mit sRGB einen großen Farbraum, ist weitgehend blickwinkelunabhängig und leuchtet mit über 400 cd/m2 sehr hell.

In den Performance-Tests liegt das iPhone nicht immer vorne, trotzdem fühlt es sich im Alltag – beim Bedienen der Oberfläche, beim Starten von Apps und in anspruchsvollen Spielen – am schnellsten und flüssigsten an. Die iOS-Oberfläche sieht im Vergleich zu Android ein bisschen altmodisch aus und bietet weniger Funktionen, so gibt es beispielsweise keine Widgets und man kann weniger einstellen. Dennoch erhält man mit guter Backup-Funktion, Online-Synchronisation und einem üppigen Angebot an Apps und Medien das komfortabelste Paket.

Video: Beispielaufnahme: iPhone 5 (herunterskaliert auf 720p)

Mit Laufzeiten zwischen 4 Stunden (Spiele) und 10 Stunden (Videos, WLAN-Surfen) gehört das iPhone 5 zu den Smartphone-Langläufern. Als Anschluss für Strom und PC-Verbindung setzt Apple als einziger Hersteller nicht auf Micro-USB, sondern auf ein proprietäres Steckerformat. Ärgerlich: Wegen des Wechsels auf den schmaleren Stecker benötigt man für älteres iPhone-Zubehör einen 29 Euro teuren Adapter, und damit passt es in manche Autohalterung nicht mehr sicher hinein.

Google Nexus 4

Google aktuelles Nexus wird von LG gebaut. Es ist das einzige Android-Telefon im Test mit der aktuellen Version 4.2, die wie 4.1 unter dem Codenamen Jelly Bean läuft. Im Play Store ist das Nexus 4 in der 8-GByte-Variante für 300 Euro und mit 16 GByte für 350 erhältlich – zumindest theoretisch, die erste Charge war nach einigen Minuten ausverkauft. Google nannte bis Redaktionsschluss keinen Termin, an dem das Gerät wieder verfügbar sein wird. Andere Händler setzten deutlich höhere Preise an, konnten aber auch nicht liefern.

Anders als die bisherigen Google-Smartphones ist das Nexus 4 kein Plastikbomber: Vorder- und Rückseite bestehen aus Gorillaglas. Das 4,7-Zoll-IPS-Display mit 1280 × 768 Pixeln ist eines der besten in diesem Vergleich. Nur der Blickwinkel könnte etwas größer sein. Der Speicher ist nicht erweiterbar und wird bei der kleinen Version schnell knapp: Im Auslieferungszustand stehen dem Anwender nur knapp 5 GByte zur Verfügung. Großzügig ist hingegen die RAM-Ausstattung: 2 GByte sorgen für flotte Wechsel zwischen den Apps.

Zum Übertragen von Videos auf einen großen Monitor stehen zwei Wege offen, per Kabel und drahtlos. Das Nexus hat nicht den üblichen MHL-Port, sondern den neuen Slimport. Dieser nutzt das Display-Port-Protokoll und kann deswegen nicht nur HDMI, sondern auch Display Port, DVI oder VGA ausgeben – sobald passende Adapter zur Verfügung stehen. Auch bei der drahtlosen Übertragungsmethode Miracast muss man sich noch etwas gedulden: Passende Empfänger sind in Deutschland ebenfalls noch nicht verfügbar.

Der fest eingebaute Akku lässt sich nicht nur per USB-Kabel laden, sondern auch drahtlos. Passende Ladegeräte, die nach dem Qi-Standard arbeiten, hat Google aber noch nicht im Programm. Bei den Laufzeiten liegt das Nexus im unteren Mittelfeld. Ein Headset gehört nicht zum Lieferumfang.

Zu den wichtigsten Neuerungen von Android 4.2 gehören eine renovierte Tastatur, die nun eine Swype-ähnliche Wischtechnik unterstützt. Daydream, ein erweiterter Bildschirmschoner, zeigt Aktienkurse oder Fotos. Eine App kann in der Statuszeile nun mehrere Reaktionen auf eine Statusmeldung anbieten. So kann man etwa bei einer Terminerinnerung aus dem Kalender nun entweder die Erinnerung verschieben, die Benachrichtigung löschen oder eine Mail an alle mit dem Termin verknüpften Personen schreiben.

Erweitert hat Google auch die Panorama-App. Photo Sphere nimmt 360°-Panoramen auf und stapelt sie übereinander. Wann man welchen Teil des Bildes knipst, ist dabei dank Bewegungssensoren egal. Das klappt bei kurzen Entfernungen zu den Objekten – etwa in Innenräumen – aber nur, wenn man sich nicht um sich selbst dreht, sondern nur das Handy in der Hand. Bei Außenaufnahmen mit größeren Entfernungen hat der Entfernungswechsel keine so großen Auswirkungen auf das Ergebnis. Dennoch kann die App noch nicht überzeugen, die Bilder enthalten viele Fehler an den Nahtstellen.

Video: Beispielaufnahme: Google Nexus 4 (herunterskaliert auf 720p)

Einige Nutzer berichteten bei Android 4.2 über Probleme beim Musik-Streaming per Bluetooth und ein Flackern bei automatischer Helligkeitseinstellung. Wir konnten solche Fehler nicht beobachten. Einen weiteren Bug hingegen– beim Eintrag eines Termins in der Kalender-App fehlt der Dezember – konnten wir reproduzieren.

HTC One X+

Vor ein paar Monaten enttäuschte das HTC-Flaggschiff One X im Test mit kurzen Laufzeiten und Hitzeproblemen (über 50 Grad Celsius). Bei der neuen Version One X+ soll das alles der Vergangenheit angehören und dank 200 MHz mehr und leistungsstärkerem Akku soll es auch schneller und ausdauernder sein. Und tatsächlich: Im Test lief das One X+ länger als die meisten Konkurrenten.

Gleichzeitig stimmt die Performance: Mit JavaScript geht das One X+ ungewöhnlich flott um, dazu trägt auch der Browser seinen Teil bei. Man surft so flink wie auf kaum einem anderen Smartphone; es reagiert stets ohne Verzögerung und ohne Ruckler – egal ob beim Zoomen oder Scrollen. Als einziges Handy im Test unterstützt das One X+ Adobe Flash im Browser, nachdem man es im Menü aktiviert hat. Trotz mäßiger Ergebnisse in Coremark und GLBenchmark laufen 3D-Spiele und Betriebssystem-Oberfläche problemfrei. Die Spielelaufzeit, bei der mehrere Kerne gleichzeitig gefordert sind, ist mit 2,3 Stunden allerdings katastrophal schlecht.

Der Chipsatz Tegra 3 von Nvidia wird zwar als Quad-Core bezeichnet, hat in Wirklichkeit aber fünf Rechenkerne. Arbeitet ein Prozessor alleine, wird er mit maximal 1,7 GHz getaktet, rechnen mehrere gleichzeitig, sind 1,6 GHz das Limit. Der fünfte Companion Core genannte Prozessor soll für längere Laufzeiten sorgen, indem er maximal mit 500 MHz rechnet. Er ist beispielsweise im Stand-By, beim Musikhören und Videoschauen aktiv. Solange nur der Companion Core oder ein einzelner Prozessor rechnet, sind die Laufzeiten gut.

Das etwas veraltete Android 4.1.1 garniert HTC mit der Bedienoberfläche Sense 4+, die schöne Animationen und schicke Widgets beispielsweise für Wetter, Uhr und Nachrichten mitbringt. Sense zählt zu den wenigen Hersteller-Bedienoberflächen, die einen Mehrwert im Vergleich zur Standard-Android-Oberfläche bieten.

Video: Beispielaufnahme HTC One XL (herunterskaliert auf 720p)

Das Display ist zwar nicht so bunt wie AMOLED-Bildschirme, zeigt für ein LCD aber kräftige Farben. Außerdem ist es knackscharf und blickwinkelstabil. Schlossen wir unser Testgerät an den PC an, schaltete es automatisch in den Debug-Modus, auch wenn wir diesen zuvor deaktiviert hatten. Das ist eine massive Sicherheitslücke, da auf diese Weise Dritte trotz PIN-Sperre auf Systemdateien und persönliche Dateien zugreifen können.

HTC 8X

Windows Phone 8X by HTC, so lautet der offizielle und sperrige Name des HTC-Kandidaten mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem – wir nennen es im Folgenden einfach HTC 8X. Es ist recht leicht und liegt mit seinen abgerundeten Ecken und dem gummierten Plastikrücken gut in der Hand. Die Bedienknöpfe hat HTC etwas zu tief in das Gehäuse eingelassen, sie lassen sich kaum erfühlen und erfordern einen kräftigen Druck. Den Akku kann man nicht wechseln, einen MicroSD-Slot sucht man vergebens, zum Telefonieren braucht man eine Micro-SIM – Trends, die nicht allen Anwendern gut gefallen.

Der interne Speicher ist nur 16 GByte groß, davon stehen im Auslieferungszustand knapp 12 GByte zur Verfügung. Wer damit auskommt, der erhält mit dem 8X ein hochwertiges Windows-Phone mit einer weitgehend kompletten technischen Ausstattung: schnelles Internet per HSPA-Modem, WLAN, den Nahfunkstandard NFC, Satelliten-Ortung per GPS und Glonass, Rückkamera mit 8 Megapixeln und 2,1-Megapixel-Kamera an der Front, beide drehen Videos in 1080p. Der zweistufige Kamera-Auslöser benötigt einen festen Druck, wodurch Bilder leicht verwackeln. Die Software hielt sich nicht immer an die Benutzervorgaben: So knipste das Gerät Bilder mit höheren ISO-Werten trotz fester ISO-Einstellung nur in dunkler Umgebung.

Die von HTCs Android-Smartphones bekannte Audio-Software Beats Audio ist auch auf dem 8X installiert – mit mäßigem Erfolg. Sie erhöht vor allem die Lautstärke, und auch die Bässe werden etwas angehoben. Die mitgelieferten Ohrstöpsel erzeugen bei hohen Lautstärken einen etwas schrillen Sound, mit einem guten Sennheiser-Kopfhörer fanden wir die Lautstärke ohne Beats Audio zu gering.

Video: Beispielaufnahme: HTC 8X (herunterskaliert auf 720p)

Die Laufzeitmessungen mussten wir mit über 300 cd/m2 statt der üblichen 200 messen, weil sich dieser Wert nicht einstellen ließ. Die Laufzeiten von zwei Stunden Spielen und vier Stunden Videoschauen liegen unter anderem deswegen am Ende des Testfeldes.

Huawei Ascend D1 Quad XL

Bislang war Huawei in Deutschland für Billig-Handys und Mittelklasse-Smartphones bekannt. Das Ascend D1 Quad XL ist mit einem selbst entwickelten Quad-Core-Prozessor das erste in Deutschland erhältliche High-End-Smartphone und soll so viel Performance bieten wie die Geräte der etablierten Hersteller. Und tatsächlich: In unseren Benchmarks gibt es sich keine Blöße und schneidet im Spiele-Benchmark GLBenchmark und Prozessor-Stresstest Coremark genauso gut ab wie die Konkurrenz. Lediglich JavaScript beherrscht das Smartphone nur durchschnittlich gut, was aber auch am Browser liegen kann.

Abseits der Benchmarks macht die Software einen Strich durch die Performance-Rechnung. Die von Huawei angepasste Android-Oberfläche bewegt sich weder auf den Startbildschirmen noch in den Menüs ruckelfrei und reagiert mit kurzen Verzögerungen auf Eingaben. 3D-Spiele hingegen laufen problemlos. Nutzt man die Huawei-Tastatur, erscheint jedes Mal, wenn man im Browser eine URL eintippen will, ein unpraktischer Nummernblock mit 10 Tasten. Zum Glück kann man mit einem Tipp zum QWERTZ-Layout wechseln oder besser gleich die Standard-Tastatur verwenden.

So richtig edel wirkt das Ascend D1 Quad XL nicht, denn es ist auffällig dick und die strukturierte Rückseite ist zwar griffig, fühlt sich aber unangenehm an. An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Der Vibrationsmotor vibriert laut und unangenehm. Da die kratzfeste Displayscheibe weit vom Bildschirm entfernt ist, begünstigt sie Spiegelungen. Das Display selbst positioniert sich mit etwas schwachen Farben, aber hoher Helligkeit im Test-Mittelfeld.

Video: Beispielaufnahme: Huawei Ascend P1 Quad XL (herunterskaliert auf 720p)

Wegen des nur 8 GByte großen Flash-Speichers sollte man ein paar Euro für eine MicroSD-Karte einrechnen. Das ist immer noch billiger als Modelle mit mehr fest eingebautem Speicher der Konkurrenz.

Nokia Lumia 820

Das schönste am Lumia 820 sind die Farben. Auf seinem AMOLED-Display wirken Fotos, Videos und die knalligen Windows-Phone-Kacheln schön kräftig und zeigen einen extrem hohen Kontrast. Weißer Text auf schwarzem Hintergrund sieht einfach klasse aus. Mit 800 × 480 Pixeln und 218 dpi löst das Display deutlich gröber auf als die der Konkurrenten, sodass man hier bei genauem Hinschauen die Pixel erkennt. Immerhin setzt Nokia nicht die bei AMOLED-Displays gebräuchliche Pentile-Matrix ein, die Buchstaben und Ränder ausfransen lässt. Zu den satten Display-Farben passen das optisch angepasste Headset und der abnehmbare Rückendeckel, die Nokia in sieben Farben anbietet, unter anderem Knallgelb und -rot. Das wie Klavierlack glänzende Plastik der Rückseite sieht ein wenig billig aus und trifft nicht jedermanns Geschmack, ist aber ein Hingucker.

Video: Beispielaufnahme: Nokia Lumia 820 (herunterskaliert auf 720p)

Hinter dem Rückendeckel verbergen sich der Einschub für die Micro-SIM-Karte, ein MicroSD-Kartenslot (bis zu 64 GByte) und ein austauschbarer Akku – das hat bei Top-Smartphones inzwischen Seltenheitswert. Das Gehäuse kommt wuchtig daher – durch die abgerundeten Ecken fühlt es sich aber gerade noch handlich an. Im Deckel ist Ladetechnik von Qi Wireless eingebaut, sodass man es mit einer passenden Station drahtlos lädt. Bislang gibt es noch wenige Ladegeräte von einer Hand voll Herstellern. Hat man die Touch-Sensibilität in den Einstellungen auf hoch gestellt, kann man das Handy auch mit Handschuhen bedienen. Das klappte auch mit Leder- und dicken Winterhandschuhen, sogar mit einem Bleistift.

Die Qualcomm-CPU mit Dual-Core und die zugehörige GPU liegen in der Performance eher am unteren Ende des Testfelds, doch im Alltag fällt das überhaupt nicht auf. Animationen der Oberfläche und der Apps laufen wie auf fast allen Windows-Geräten butterweich. Die Ergebnisse der Laufzeitmessungen liegen im Mittelfeld. Im Alltag mit gemischter Nutzung hielt der Akku aber vergleichsweise lang.

Zur Windows-Phone-8-Grundausstattung (siehe Kasten auf Seite 90) legt Nokia noch einen Haufen eigener Apps obendrauf. Erwähnenswert sind vor allem die kostenlose Navigation mit Offline-Karten und das in Nokias Musik-App versteckte Mix Radio, mit dem man sich genre-spezifische Musik-Mixe zusammenstellen und für den Offline-Gebrauch herunterladen kann. Die Navigations-App befindet sich allerdings noch im Beta-Stadium: Gelegentlich fordert sie zum Kartendownload auf, obwohl diese bereits heruntergeladen wurden, und in einem Fall bewegte sich der Navigationspfeil bei Fahrtantritt einfach nicht.

Nokia Lumia 920

Äußerlich ähneln sich die Namensverwandten Lumia 920 und 820 kaum, doch Chipsatz und Software sind die gleichen. So profitiert das 920 ebenfalls von Nokias Zusatz-Apps und einem flüssigen Windows Phone 8. Die kabellose Ladetechnik Qi ist ebenfalls mit an Bord und der Touchscreen erkennt Eingaben mit Handschuhen.

Die ausladenden Gehäusemaße und das auffällig hohe Gewicht (185 Gramm) machen aus dem Lumia 920 sogar im Vergleich mit dem vollschlanken 820 einen klobigen Klotz. Wegen des breiten unteren Randes mit den drei Touch-Tasten bleibt nur Platz für ein 4,5-Zoll-Display; Konkurrenten mit ähnlichen Maßen bieten 4,7 Zoll Display-Diagonale. Die Verarbeitung ist wie von Nokia gewohnt auf sehr hohem Niveau, die Displayscheibe geht abgerundet in das Gehäuse über, nichts knirscht oder knarzt. Außer in Schwarz bietet Nokia das Gerät auch in Rot, Weiß, Gelb und Grau an.

Video: Beispielaufnahme: Nokia Lumia 920 (herunterskaliert auf 720p)

Der kratzfesten Scheibe vorm Bildschirm können selbst Schlüssel nichts anhaben. Pixel erkennt man auf dem HD-Display nur mit der Lupe, was sich vor allem beim Lesen positiv auswirkt. Ansonsten kann der Schirm durch hohe Kontraste überzeugen, Farben sind aber nicht so knallig wie beim Lumia 820.

Samsung Galaxy S3 LTE

Im dritten Quartal dieses Jahres konnte Samsung nach Angaben von Marktforschern rund 18 Millionen Galaxy S3 verkaufen, es war damit noch vor dem iPhone 4S das meistverkaufte Smartphone. Unser Testkandidat ist die aktuelle LTE-Version mit einem auf 2 GByte verdoppelten Arbeitsspeicher.

Das S3 LTE kommt im etwas billig wirkenden Plastikgehäuse, das schnell durch Fingerabdrücke verschmiert. Es ist neben dem iPhone das einzige Gerät mit einer mechanischen Home-Taste. Der 4,8 Zoll große AMOLED-Bildschirm zeigt sattes Schwarz und kräftige Farben. Die Nachteile der Pentile-Matrix fallen aufgrund der hohen Pixeldichte im normalen Betrachtungsabstand nicht auf.

Zu den Besonderheiten des S3 gehört die Sprachsteuerung S-Voice, die zwar mit Apples Siri nicht mithalten kann, aber viele einfache Aufgaben zuverlässig erledigt. Die ausgefeilte Gestensteuerung vereinfacht die Bedienung; so braucht man etwa nur mit der Handkante über das Gerät zu wischen, um einen Screenshot zu erstellen.

Video: Beispielaufnahme: Samsung Galaxy S3 (herunterskaliert auf 720p)

Das S3 LTE läuft unter Android 4.1; Informationen zu einem Update auf die aktuelle Version liegen noch nicht vor. Es lässt sich in praktisch jeder Situation butterweich bedienen, Ruckler und Verzögerungen treten kaum auf. Auch bei den Laufzeiten liegt es weit vorne. Die im Vergleich relativ kurze Laufzeit im WLAN-Test ist auf den hohen Energiebedarf des AMOLED-Displays bei vornehmlich weißem Hintergrund, wie auf den meisten Webseiten, zurückzuführen.

Sony Xperia T

Sony kehrt mit dem Sony Xperia T, das als „Bond-Phone“ vermarktet wird, wieder zur elegant konkav geschwungenen Rückseite der alten Xperia-Modelle zurück. Mit diesem Schwung liegt das Smartphone gut in der Hand. Das matt silber lackierte Plastik der Rückseite sieht für ein High-End-Sony ungewöhnlich billig aus. Die bei Sony üblichen Sensortasten hat dieses Modell nicht; stattdessen gibt es die virtuellen Tasten von Android 4, die sich je nach Displayausrichtung drehen. Das Display ist trotz der noch handlichen Gehäuse-Größe mit 4,6 Zoll Diagonale schön groß, löst mit 321 dpi sehr hoch auf und leuchtet mit bis zu 523 cd/m2 extrem hell – auch im hellen Sonnenlicht erkennt man gut den Bildschirminhalt.

Das inzwischen veraltete Android 4.0.4 läuft flüssig, aber fühlt sich langsamer an als das Android 4.2 auf dem Nexus 4. Auch ansonsten kann das Xperia T bei Benchmarks und Apps nicht ganz mit dem Nexus 4 mithalten, es ist das einzige Android-Smartphone mit nur zwei Prozessorkernen. Für die meisten Spiele und Anwendungen reicht es aber. Die Bedienoberfläche setzt vor allem optisch eigene Akzente, wirkt aber gegenüber dem reinen Android oder HTC Sense eher langweilig. Praktisch sind die schicken Sony-Widgets und die gelungene Integration von sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook.

Video: Beispielaufnahme: Sony Xperia T (herunterskaliert auf 720p)

An einem langen Tag muss das Xperia T bei intensiver Nutzung zwischendurch an die Steckdose, bei unseren Akkutests im c’t-Labor fand sich das Smartphone im Mittelfeld wieder.

Fazit

Microsofts neue Hoffnung Windows Phone 8 ist ein System mit viel Potenzial – das waren die Versionen 7 und 7.5 aber auch schon. Es macht Spaß, die Metro-Oberfläche zu bedienen und gerade Einsteiger finden sich schnell zurecht. Auch wechselwillige Android- und iOS-Benutzer sollten einen Blick darauf riskieren, denn Android kann bei Windows Phone etwas über Übersichtlichkeit lernen und iOS über Anpassbarkeit. Um effektiv zurückzuschlagen, hätte Microsoft aber weiter ausholen müssen.

Die drei Windows-Phones sind hochwertige Geräte mit sehr ähnlicher Hardware. Das Nokia Lumia 820 sticht mit (vergleichsweise) kompakten Maßen und einem knalligen AMOLED-Display positiv hervor, die geringe Auflösung stört nur selten. Das Lumia 920 ist ein gutes Smartphone mit toller Kamera, aber zu groß und zu schwer. Das HTC 8X liegt am besten in der Hand, hat aber zu kurze Laufzeiten.

Google hat den Preis für ein High-End-Smartphone auf 300 Euro heruntergeschraubt. In der Android-Konkurrenz ist das Google Nexus 4 der eindeutige Preis/Leistungssieger. Bleibt noch zu hoffen, dass man es bald wieder für diesen Preis kaufen kann. Ist man bereit, mehr zu zahlen, erhält man mit dem HTC One X+ ein scharfes LCD, eine gute Kamera und die schicke Sense-Oberfläche oder mit dem Samsung Galaxy S3 LTE ein farbkräftiges AMOLED-Display und schnellen Internetzugang. Das Sony Xperia T hat außer seiner 13-Megapixel-Kamera wenig Einzigartiges zu bieten. Dass das Huawei D1 Quad XL mit seinem Preis überzeugen soll, merkt man an vielen Stellen an Einsparungen.

Wer sich für das Luxus-Handy iPhone entscheidet, sollte sich auch ganz bewusst auf iOS festgelegt haben und sich in der Apple-Welt wohlfühlen. Ein späterer Umstieg wird schwierig und je nach Menge der gekauften Apps teuer, wobei das bei einem Gerätepreis von bis zu 900 Euro wohl zur Nebensache gerät. (hcz)

Literatur
  1. [1] Hannes A. Czerulla, Heißer Begleiter, Android-Smartphone mit Vierkern-Prozessor, c’t 11/12, S. 68
  2. [2] Hannes A. Czerulla, Mittelklasse-Smartphones mit Android, Blackberry OS und Windows Phone, c’t 16/12, S. 90
  3. [3] Achim Barczok, Christoph Dernbach, Lutz Labs, Alexander Spier, High Five, Das iPhone 5 gegen die Android-Topmodelle, c’t 21/12, S. 66
Foto- und Videomessungen

Zur Beurteilung der Fotoqualität setzen wir nicht nur auf Schnappschüsse aus Innenräumen und Außenaufnahmen, sondern auch auf eine professionelle Mess-Software. Diese ermittelt aus dem Foto eines Testcharts etwa das Signal-Rauschverhältnis, die Abschattung oder die Verzeichnung des Objektivs. Die Messwerte fließen in die Kamera-Beurteilung ein, aber auch die Ausstattung der Kamera-Software.

Wegen der spartanischen Austattung erhalten etwa die Kameras des iPhone und des Nexus 4 eine Abwertung: Sie lassen nicht einmal die Einstellung der ISO-Empfindlichkeit zu und bieten keine Selbstauslöser. Bei den drei Windows-Phones ist die Größe der Bilder nur bei HTC einstellbar, die Nokias knipsen immer mit der höchstmöglichen Auflösung – dem Nutzer bleibt lediglich die Wahl zwischen klassischem 4:3-Format und Breitbildaufnahme. Auch Belichtung, Kontrast und Schärfe sind nur bei HTC wählbar, Nokia setzt hier auf einfache Bedienung. Das iPhone lässt einem fast gar keine Möglichkeit, das Ergebnis zu beeinflussen. Für die Android-Phones kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen.

Das Xperia T ist mit 13 Megapixeln der Auflösungskönig im Test, alle anderen knipsen mit maximal 8 Megapixeln. Die Messwerte zeigen beim Xperia jedoch auch den mit Abstand schlechtesten Wert für das sichtbare Rauschen, und das ist auch auf den Bildern zu erkennen. Leichte JPG-Artefakte sind beim Nexus, dem One X+ und dem Galaxy S3 zu sehen, insgesamt etwas zu dunkel knipsen ebenfalls Nexus und S3. Das Lumia 920 zeigte einen leichten Rotstich, feinste Strukturen verschwinden. Bedingt durch die kleinen Linsen liegt die maximale Auflösung in den Ecken meist deutlich unter der in der Mitte. Die besten Werte erreichen iPhone 5, Nexus 4 und One X+. Die insgesamt besten Fotos knipsen iPhone 5 und HTC One X+.

Videorecorder

Nokia hatte mit dem Symbian-Smartphone 808 Pureview ein Smartphone mit einem sensationellen 41-Megapixel-Chip auf den Markt gebracht – und hat nun das Lumia 920 ebenfalls mit dem Pureview-Etikett geschmückt. Dessen Kamera weist aber nur 8,7 Megapixel auf. Doch sie zeichnet bessere Videos auf als die Mitbewerber. Sie zeigt kaum Rauschen und stimmige Farben, selbst beim digitalen Zoomen macht sie erträgliche Bilder – wie bei den anderen Windows Phones funktioniert Zoomen nicht bei laufender Aufnahme. Das iPhone bietet gar keinen Zoom, die Android-Smartphones können auch während einer Aufnahme zoomen. Sinnvoll ist das jedoch nicht, da das Rauschen Überhand nimmt und die Schärfe abfällt. Auch die Stabilisatoren schaffen es nicht mehr, ein ruhiges Bild zu zaubern.

Die Videoaufnahmen des Ascend, dem Lumia 820, dem Galaxy S3 LTE und dem Nexus 4 zeigten Probleme beim Fokussieren, die schnellsten Fokuswechsel schafften das iPhone 5, das Xperia T und das Lumia 920. Beispielbilder und Videos finden Sie auf unserer Webseite über den c’t-Link am Ende des Artikels.

Newcomer Windows Phone 8

Mit Windows Phone 8 will Microsoft eine Brücke zum Desktop-Windows schlagen und beim Funktionsumfang zu Android und iOS aufholen. Die größte Änderung steckt unter der Haube: Microsoft hat den Kernel ausgetauscht, Windows Phone 8 hat den gleichen Basis-Code wie Windows 8. Das soll es Entwicklern ermöglichen, Anwendungen aus der Desktop-Welt relativ problemlos zu portieren. Außerdem können sie Apps nativ in C und C++ schreiben, was mächtigere Anwendungen zum Beispiel im Spielebereich verspricht.

Die Oberfläche fluppt und alles fühlt sich flott an, Apps laufen ohne Ruckler und auf der virtuellen Tastatur kann man prima und schnell tippen. Das war aber auch schon bei der Vorgänger-Version so. Einen Performance-Sprung im Vergleich zu Windows Phone 7.5 macht dagegen der Internet Explorer. Mit der Engine vom IE 10 spielt er auf Augenhöhe der Konkurrenz: Seiten laden teils doppelt so schnell, in Browser-Benchmarks liefert er ähnliche Werte wie das iPhone – trotz schwächerer CPU-Leistung.

Die Oberfläche mit farbigen Kacheln, großen Schriften und vertikal wie horizontal scrollbaren App-Inhalten ist gleich geblieben und wirkt immer noch frischer und moderner als die der Konkurrenz. In Version 8 gibt es vor allem kleinere Verbesserungen. Zusätzlich zu den dynamischen Kacheln kann man auch kleine statische Verknüpfungen anlegen. Statt einer Meldeliste für Neuigkeiten fungieren die Kacheln als Meldezentrale, indem sie die Anzahl neu eingegangener Meldungen zeigen, viele blenden auch Bilder oder Nachrichten ein. Einige Apps wie die von Facebook oder Skype können Nachrichten sogar im Sperrbildschirm hochzählen oder komplett anzeigen, Facebook zeigt optional Bilder aus den eigenen Alben als Hintergrund.

Die Integration von Online-Diensten ins Betriebssystem ist eine der Stärken von Windows Phone: Das Adressbuch beispielsweise aggregiert Nachrichten des Kontakts aus verschiedenen Quellen auf einer Seite und im Fotoalbum findet man auch seine Facebook-Alben. In geschlossenen Chaträumen kann man Bilder, Nachrichten und Kalendereinträge mit anderen Windows-Phone-Nutzern teilen – ein bisschen wie in den Gruppenchats von Skype oder Whatsapp.

Multitasking, Sync und Backup

Apps können nun wie auf anderen Betriebssystemen teilweise komplett im Hintergrund laufen, praktisch ist das vor allem bei VoIP-Diensten, Navigation und Chat – bei Musik ging das schon vorher. Kaum eine Software greift bisher auf das neue Multitasking zurück, für Skype und Nokias Navigation gibt es immerhin schon entsprechend angepasste Beta-Versionen. Die meisten Apps frieren ihren aktuellen Zustand beim App-Wechsel ein und holen ihn wieder hervor, wenn man per Zurück-Button oder Task-Manager dahin zurückkehrt.

Die neue Desktop-Software „Windows Phone“ (für Windows und Mac OS) spielt Updates ein und synchronisiert Musik, Videos und Bilder mit dem PC. Das Telefon gibt aber unter Windows auch einige Ordner per USB frei, sodass man Musik oder Videos auch ohne Software aufspielen kann. Auch unterstützt Windows Phone 8 MicroSD-Karten als Speicher für Multimedia-Dateien. Online synchronisiert sich Windows Phone optional mit dem Webspeicher SkyDrive. Bilder und Dokumente landen dort auf Wunsch automatisch.

Darüber hinaus erstellt Windows Phone Backups mit App-Liste, Einstellungen und Nachrichten wie SMS. Das klappte bei uns allerdings nur bei den Nachrichten zuverlässig: Viele Einstellungen wie etwa bekannte WLAN-Netze fehlten im Backup, und das automatische Installieren früherer Apps produzierte im Test ständig Fehlermeldungen. Über die Website windowsphone.com kann man sein Telefon sperren, löschen oder den Standort auf einer Karte anzeigen lassen.

Mehr Software

Viele Apps hat Microsoft an der einen oder anderen Stelle verbessert: In der Foto-App kann man den ISO-Wert einstellen, in Office gibts einen eigenen Bereich für E-Mail-Anhänge und für die Kacheln stehen mehr Farben zur Auswahl. In der „Brieftasche“ legt man Bezahlmethoden (Kreditkarten, Paypal, etc.) für den Store ab. Sie soll künftig auch als Sammelort für Konten-Informationen, Mitgliedskarten und Gutscheine dienen, derzeit gibt es aber so gut wie keine kompatiblen Apps im deutschen Store. Versieht man die Brieftasche mit einer PIN, wird diese vor allen Einkäufen abgefragt.

Die Kinderecke bietet die Möglichkeit, Kindern einen eingeschränkten Zugriff aufs Handy zu geben. Für den Kinderbereich gibt man einzelne Spiele, Anwendungen, Musikstücke und Filme frei. Getrennte Konten kann man darüber nicht führen: Facebook, Whatsapp und Co. sind auch in der Kinderecke mit dem Konto des Besitzers verbunden. Der Zugang zum Browser ist nicht erlaubt.

Über 100 000 Apps gibt es im Microsoft Store, doch ist das Angebot quantitativ und qualitativ immer noch ein ganzes Stück schlechter als bei Android und iOS. Hochwertige Apps gibt es auf Windows Phone in der Regel erst lange nach der iOS- und Android-Version, und in vielen Fällen selbst dann nur mit kleinerem Funktionsumfang. Einige fehlen unter Windows Phone 8 komplett, zum Beispiel Dropbox, der VLC Player oder alternative Browser. Manche Windows-Phone-7.5-Apps sind nicht mit Version 8 kompatibel, beispielsweise der Musik-Dienst Spotify; mit XBox Musik bietet Microsoft aber einen Konkurrenzdienst auf Augenhöhe.

Fazit

Video: Besonderheiten von Windows Phone 8 und Android 4.2

Mit Windows Phone 8 schließt Microsoft die größten Lücken zur Konkurrenz und kann mit Kinderecke, dynamischem Sperrbildschirm und den überarbeiteten Live-Kacheln ein paar nette Akzente setzen. So ganz auf Augenhöhe spielt das Betriebssystem trotzdem noch nicht mit: An vielen Stellen fühlt es sich noch „beta“ an, und bei den Apps im Marketplace sind die neuen Funktionen und Möglichkeiten noch nicht angekommen. Deshalb bleibt auch in der neuesten Version das spannendste Feature die schnelle, gut zu bedienende Oberfläche und das immer noch erfrischende Kacheldesign, das Spaß macht und das man gerne benutzt. (acb)

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Infos zum Artikel

Kapitel
  1. Apple iPhone 5
  2. Google Nexus 4
  3. HTC One X+
  4. HTC 8X
  5. Huawei Ascend D1 Quad XL
  6. Nokia Lumia 820
  7. Nokia Lumia 920
  8. Samsung Galaxy S3 LTE
  9. Sony Xperia T
  10. Fazit
  11. Newcomer Windows Phone 8
  12. Foto- und Videomessungen
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