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Richard Sietmann

Fiber to the Neverland

Die Telekom forciert VDSL-Vectoring statt Glasfaser

Mehr Bandbreite durch noch aufwendigere Signalverarbeitung auf den alten Kupferleitungen – so stellt sich die Telekom die Zukunft der Breitbandversorgung im Festnetz vor. Unterstützung erhält sie jetzt von der Bundesnetzagentur. Die schiebt mit einer Sonderregelung zum Vectoring die Einführung von Glasfaseranschlüssen auf Sankt Nimmerlein hinaus.

Die Deutsche Telekom hat Investitionen in Höhe von sechs Milliarden Euro versprochen. Aber nur, wenn sie für die Weiterverwendung der in den sechziger Jahren flächendeckend verlegten Telefonleitungen freie Hand bekommt.

Mit der Einführung des VDSL2-Vectoring auf ihren wirtschaftlich längst abgeschriebenen Kupferadern will sie nach eigenen Angaben bis 2016 insgesamt 24 Millionen und damit etwa 60 Prozent der bundesdeutschen Haushalte mit hochbitratigen Breitbandanschlüssen versorgen können. „Nur so“, stellt sie den Strategiewechsel ihrer Festnetzpolitik als alternativlos hin, „können Millionen Haushalte in Deutschland mit vertretbaren Mitteln superschnelle Internetanschlüsse bekommen“. ...

Neue Preise für c’t

Ab der Ausgabe 11/13 wird der Preis für ein c’t-Heft von 3,90 Euro auf 4,20 Euro steigen. Das Standard-Abonnement fürs Inland kostet dadurch künftig 96,20 Euro, das ermäßigte Standard-Abo für Schüler, Studenten und Auszubildende wird 70,20 Euro kosten. Ein c’t-Plus-Abo, das den Online-Zugriff auf das c’t-Artikel-Archiv umfasst, kostet wie bisher 12 Euro Aufpreis pro Jahr. Abonnenten sind von der Erhöhung erst ab der nächsten Jahresrechnung betroffen. Die detaillierten Informationen auch beispielsweise für Auslands-Abos können Sie im Impressum der nächsten Ausgabe nachlesen. (gr)

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