Verspieltes Vertrauen

Was Ouyas billige Kickstarter-Konsole taugt

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Die gute Nachricht zuerst: Ouya hat seine 100-Dollar-Spielekonsole tatsächlich ausgeliefert. Doch was die Kickstarter-Unterstützer dieser Tage in ihrer Post fanden, ist eher eine halbfertige Baustelle als eine ernsthafte Alternative für Konsolenspieler.

Wenn eine neue Firma ein Produkt auf der Crowd-Funding-Platform Kickstarter finanzieren will, braucht sie eine überzeugende Präsentation und genügend Geldgeber, die an das Projekt glauben. „Thank you for believing“, stand denn auch auf einer großen roten Karte, als unsere Kickstarter-Konsole aus den USA eintraf – danke fürs Glauben.

Die Konsole an sich ist kaum mehr als ein kleiner Würfel aus silberfarbenem Kunststoff. Im Boden sind die Ansaugschlitze des Lüfters, dessen Laufgeräusche mit 0,8 Sone in etwa mit denen einer PS3 im Leerlauf zu vergleichen sind. Auf der Oberseite findet man den Einschalter, hinten Anschlüsse für HDMI, USB und Ethernet. Alternativ nimmt die Ouya auch per WLAN (IEEE 802.11 b/g/n) Kontakt zum Internet auf. Das externe US-Netzteil tauscht man am besten gegen ein heimisches mit 12 Volt und 1,5 Ampere aus. Schraubt man die vier Innensechskant-Schrauben des Gehäuses auf, kann man die kleine Platine mit 7 cm Kantenlänge problemlos herausnehmen. Auf ihr hat Ouya ein Tegra-3-System-on-Chip mit ARM Cortex-A9 verlötet. Hinzu kommen 1 GByte RAM und 8 GByte Flash-Speicher, der sich per USB 2.0 erweitern lässt. So ausgestattet kann die Rechenleistung der Ouya immerhin mit der von Smartphones in der 300-Euro-Klasse mithalten. ...

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c't 14/2013, Seite 76 (ca. 2 redaktionelle Seiten)
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  1. Software-Baustelle
  2. Vorsicht, Falle
  3. Konfuse Bedienung
  4. In Entwicklung
  5. Chaotischer Einstieg

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  • „The Ball“ verrät dem Anwender nirgends den Preis des Spiels, bevor es 10 US-Dollar von der Kreditkarte abbucht. Der Support von Ouya reagierte auf Beschwerden nur mit automatisierten Mails.

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Die 100$-Konsole Ouya – Verspieltes Vertrauen

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  1. Software-Baustelle
  2. Vorsicht, Falle
  3. Konfuse Bedienung
  4. In Entwicklung
  5. Chaotischer Einstieg
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