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App-Entwicklung auf Smart TVs

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Apps sind nicht nur auf Smartphones ein Riesenthema – auch auf so gut wie allen neuen Fernsehern lassen sich die Kleinstprogramme installieren. Wer TV-Apps selbst entwickeln möchte, muss sich allerdings auf nervige Inkompatibilitäten gefasst machen.

Dass aktuelle Fernseher irgendwas mit Internet können, hat sich inzwischen sogar in wenig technikaffinen Kreisen herumgesprochen. Schließlich machen Mediatheken, Video-on-Demand-Plattformen und YouTube auf großen TV-Schirmen definitiv mehr Spaß als auf kleinen Smartphones oder mittelgroßen Computermonitoren. Und dennoch: Laut Bitkom waren noch vor einem Jahr nur 30 Prozent der Internet-fähigen TVs überhaupt ans Netz angeschlossen, aktuell soll die Zahl bei immer noch recht traurigen 59 Prozent liegen. Dabei sind sich Experten inzwischen sicher, dass der Fernseher schon allein wegen seiner großen Displayfläche auch in Zukunft das Zentrum der häuslichen Medienwelt sein wird – während das klassische Fernsehgucken immer mehr in den Hintergrund rückt, als eine Anwendung von vielen. Für App-Entwickler ist das eine große Chance: Haben sie doch nun die Möglichkeit, am lukrativen Kampf um die Aufmerksamkeit genauso teilzunehmen wie die großen Fernsehsender.

Waren die Internetfunktionen in der Anfangsphase der Smart TVs oft fest verdrahtet, lassen sich inzwischen auf allen Fernsehern der großen Hersteller Apps installieren. Da die Hersteller großes Interesse daran haben, ihren Kunden eine möglichst vielfältige App-Auswahl anzubieten, haben sie ihre Smart-TV-Plattformen für Entwickler geöffnet. Die meisten Hersteller bieten SDKs und Tutorials auf ihren Websites an (siehe Tabelle auf Seite 93). Das Einreichen der Apps funktioniert ähnlich wie bei Apple: Die Hersteller prüfen jede App auf Bugs und auf die Einhaltung der User-Interface-Richtlinien. Diese Qualitätsprüfung kann mehrere Wochen dauern. Wegen der noch sehr übersichtlichen Anzahl an Smart-TV-Apps – die monatlich hinzukommenden Apps kann man bei allen Herstellern an zwei Händen abzählen – werden Entwickler hier oft sehr persönlich am Telefon betreut. Komplett außen vor ist Sony: Auf den Geräten des Herstellers laufen zwar einige wenige Internet-Apps, die sind aber vorinstalliert. Externe Entwickler haben keinen Zutritt. ...

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c't 02/2013, Seite 92 (ca. 3 redaktionelle Seiten)
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  1. Online vs. offline
  2. Schlimmer als Desktop
  3. Bedienungsdilemma

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