Spielregeln lernen

Kinderschutz zwischen Laissez-faire und Totalkontrolle

Praxis & Tipps | Praxis

Kinder sollen den Umgang mit dem PC, Smartphone und Internet lernen. Gleichzeitig wollen ihre Eltern sie vor den Gefahren schützen, die mit dem Kennenlernen der neuen Medien einhergehen – eine Gratwanderung, bei der technische Mittel helfen können. Mindestens genauso wichtig ist aber die erzieherische Linie.

Das Internet ist für Kinder so selbstverständlich wie Leitungswasser. Für die Sprösslinge dient Wasser erst einmal dazu, Spaß zu haben und damit zu tun, was Erwachsene unter „Quatsch“ verstehen: herumspritzen, Bad und Beet fluten, hineinspringen und lustige Pups-Blubber produzieren. Dass Eltern den lustbetonten Einstieg ihrer Kinder ins Element Wasser akzeptieren, ja willkommen heißen, ist in der Tatsache begründet, dass sie diese Erfahrung selbst gemacht haben und den Spaß daran emotional teilen können.

Angesichts der Begeisterung von Kindern für alberne Videos und quietschend umherhüpfende Pixelkreaturen können wir Erwachsene häufig nur den Kopf schütteln. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir diese spielerische Internet-Quatschphase nie erlebt haben. Genau wie der Nachwuchs haben wir mit Wasser gespielt, aber am Computer saßen wir erst als junge Erwachsene. ...

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Spielregeln lernen

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c't 05/2013, Seite 104 (ca. 3 redaktionelle Seiten)
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  1. Technik hilft
  2. Gemeinsame Linien
  3. Gesellschaftsaufgabe
  4. Netzregeln
  5. Über den Autor

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  1. Technik hilft
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