Trends & News | News

Offline-Übersetzer

Version 18 des Personal Translator von Linguatec folgt unmittelbar auf Version 14 des Volltextübersetzers. Mit anpassbaren Wörterbüchern und Satzarchiven unterstützt das Programm die Übersetzung von Texten aus einer Sprache in eine andere. Anders als bei Verwendung eines Online-Übersetzungsdienstes geschieht die Bearbeitung lokal.

Personal Translator 18 ist laut Hersteller auf Windows 8 in der 32- und 64-Bit-Version abgestimmt und integriert sich auch als Add-in in Word, Outlook, Excel und PowerPoint. Die Software enthält Fachwörterbücher für Medizin und Technik sowie Textbausteine für die Geschäftskorrespondenz. Satzarchive sparen Zeit, falls gleichlautende Sätze mehrfach übertragen werden müssen, was beispielsweise bei Handbüchern und technischen Dokumentationen der Fall sein kann. Die Software greift dann auf die vom Anwender nachbearbeitete Übersetzung zurück.

Die Professional-Version für 250 Euro umfasst die Sprachpaare Deutsch/Englisch und Deutsch/Französisch sowie die Kombination von vier weiteren Sprachen mit Englisch. Für den Einsatz in einem Firmen-Netzwerk gibt es die Version Net für 800 Euro, eine Serverlösung für Konzerne kostet 4975 Euro. (dwi)

Neues von Lightroom und Camera Raw

Adobe hat Version 5.7 des Raw-Entwicklers Lightroom veröffentlicht. Das Raw-Import-Plug-in Camera Raw steht in Version 8.7 für Photoshop CC und CS6 bereit. Die Updates ergänzen die Unterstützung für 24 neue Kameramodelle, etwa für die Canon EOS 7D Mark II, die Nikon D750 und die Sony ILCE-5100. Außerdem bringen sie eine ganze Reihe zusätzlicher Objektivprofile für die optische Korrektur mit. Eine vollständige Liste der unterstützten Gerätschaften findet sich im Lightroom Journal (siehe c’t-Link). Der Import von Bibliotheken aus Aperture und iPhoto ist nun fest ins Programm integriert. Vorher hatte Adobe dafür ein Plug-in angeboten. (akr)

Online-Clipart-Galerie offline

Aus Microsofts Online-Clipart-Galerie ließen sich bislang Grafiken und Bilder in Word, PowerPoint und andere Office-Programme übernehmen, um zum Beispiel Grußkarten oder Präsentationen aufzulockern. Diesen Dienst hat Microsoft zum 1. Dezember 2014 mit dem Hinweis eingestellt, man solle in den Office-2013-Programmen in Zukunft die Bing-Bildersuche benutzen. In einem Blog-Beitrag begründete Microsoft dies mit den nicht mehr zeitgemäßen Inhalten der Clipart-Galerie; die Bing-Suche würde weitaus aktuelleres und besseres Material bereitstellen.

In Office 2013 wurde die Bing-Suche von Anfang an integriert. Sie lässt sich wie schon die Clipart-Galerie über „Einfügen/Onlinegrafiken“ aufrufen. Das Suchergebnis liefert Zeichnungen und Fotos, die unter der Creative-Commons-Lizenz liegen und sich auch kommerziell frei verwenden lassen. Nutzer früherer Office-Versionen müssen für die Bildersuche den Webbrowser bemühen und Bilder von Bing.com oder einer anderen Website erst lokal speichern, um sie in Dokumente einfügen zu können. Die bisherige fest verdrahtete Suche auf Office.com produziert nur noch Fehlermeldungen. (db)

Foto-Metadatenstandard erlaubt Objekt-IDs

Der IPTC (International Press and Telecommunications Council) hat seinen gleichnamigen Foto-Metadatenstandard erweitert. Anwender sollen damit Personen, Produkte, Orte und Kunstwerke in Bildern präziser beschreiben können. Außerdem wurde das Feld für Bildrechte internationalisiert, sodass sich diese Informationen in unterschiedlichen Sprachen anzeigen lassen.

Personen- und Objektbeschreibungen etwa sollen gemäß den Empfehlungen von IPTC und MWG (Metadata Working Group) in die Region-Felder der XMP-Erweiterung eingetragen werden. Dorthin speichern beispielsweise Bilddatenbanken wie Picasa, IMatch oder Photo Supreme (halb-)automatisch per Gesichtserkennung ermittelte Personenbeschreibungen. Diese bestehen in der Regel aus dem Namen und dem zugehörigen Bildbereich. Der 2014er-IPTC-Standard soll nun für abgebildete Personen, Objekte und Kunstwerke jeweils eigene strukturierte Felder bieten. Sie dürfen Namen und Beschreibungen enthalten, außerdem eindeutige Identifizierungsnummern – etwa die für Produkte üblichen GTIN-Nummern. (atr)

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links

Infos zum Artikel

Anzeige

Anzeige

weiterführende Links
  1. Zu diesem Artikel hat die Redaktion noch folgendes zusammengestellt:

    Links (1)

Anzeige