Bitte 10 Bit!

Eingeschränkte Farbwiedergabe beim Mac Pro

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Das ist selbst einigen Profis nicht geläufig: Apple-Computer beherrschen keine 10-Bit-Darstellung, können also keine Bilder mit 1,07 Milliarden Farben anzeigen. Windows-Rechner sind daher für die professionelle Bildbearbeitung besser geeignet.

Es gibt Dinge, die glaubt man erst, wenn man sie sieht. Etwa, dass selbst der teuerste Mac Pro keinen feinen Graustufenverlauf ohne sichtbare Übergänge darstellen kann. Die 4000-Euro-Maschine packt nämlich nur 8 statt 10 Bit pro Farbkomponente.

Für die Mac-Hardware sollte das kein Problem sein, denn in Apples Workstation stecken zwei sündhaft teure FirePro-Grafikkarten von AMD. Deren GPUs beherrschen eigentlich die Ausgabe von bis zu 1,07 Milliarden Farben, also 10 Bit pro Komponente (Rot, Grün, Blau). Zum Vergleich: Übliche Desktop-Grafikchips zeigen „nur“ 16,7 Millionen Farben (8 Bit). Mit 10 Bit Farbtiefe lassen sich besonders feine Farbverläufe bearbeiten oder beispielsweise verlustfreie Diagnostikbilder für medizinische Anwendungen ausgeben. ...

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c't 10/2015, Seite 36 (ca. 1 redaktionelle Seite)
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  2. 10 Bit? Microsoft!

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