WhatsApp entschlüsselt

So viel Privatsphäre bietet der Messenger

Wissen | Know-how

Wir haben uns die Verschlüsselung von WhatsApp genauer angeschaut. Die gute Nachricht dabei: WhatsApp verschlüsselt richtig gut! Die schlechte: Es macht das nur manchmal. Und noch schlechter: Man sieht nicht, wann Nachrichten geschützt sind und wann nicht.

Früher, in den schlechten alten Tagen, gingen alle WhatsApp-Nachrichten im Klartext übers Netz. Konkret bedeutete das: Viele Leute hatten mit ahnungslosen WhatsApp-Nutzern viel Spaß. Mit einem Netzwerk-Sniffer oder einer App belauschten sie die Nachrichten der Mitreisenden im Zug; auf einem Internet-Knotenpunkt konnte man die Chats vieler Tausender WhatsApp-Nutzer mitlesen.

Diesem einfachen Ausspionieren seiner Kunden hat WhatsApp einen Riegel vorgeschoben. Transportverschlüsselung bewirkt, dass der neugierige Lauscher statt der Nachrichten nur noch verschlüsselten Cipher-Text zu sehen bekommt. WhatsApp setzt dabei nicht auf das gängige Konzept, die Daten wie bei HTTP durch einen TLS-Tunnel zu schützen (HTTPS), sondern verschlüsselt lediglich bestimmte Daten der Kommunikation – also etwa die eigentliche Nachricht und deren Empfänger. Die Telefonnummer des Absenders geht nach wie vor im Klartext übers Netz. ...

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WhatsApp entschlüsselt

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c't 11/2015, Seite 88 (ca. 1 redaktionelle Seite)
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