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Was nach dem Windows-10-Upgrade zu tun bleibt

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Anders als bei früheren Windows-Versionen kann man mit Windows 10 nach der Installation nicht mehr unbedacht losarbeiten, surfen oder spielen. Wer Wert auf die Privatheit seiner Daten legt, muss zuvor einige Hähne zudrehen und Schalter ausknipsen. c’t hat dazu von Microsoft einige Details erfahren, die so in keiner Dokumentation stehen.

Eigentlich hatte Windows 10 die besten Chancen, ein voller Publikumserfolg zu werden. Doch Microsoft hat es geschafft, den Start zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung gründlich zu vermasseln. Und das gleich aus mehreren Gründen: Vielen Windows-7- und -8.1-Anwendern schlägt auf den Magen, wie penetrant Microsoft auf ihrem persönlichen Desktop für ein Upgrade wirbt. Dass diese Reklame auch noch über das eigentlich sinnvolle und kaum verzichtbare Windows Update auf dem Rechner gelandet ist, trägt nicht gerade zur Vertrauensbildung bei. Wie Sie die Werbung loswerden, wenn Sie Windows 10 nicht haben wollen, steht auf Seite 104.

Offenbar hat sich Microsoft auch keinen Gefallen mit dem „Insider-Programm“ getan, über das interessierte Nutzer an kostenlose Vorabversionen von Windows 10 kamen (und bereits wieder kommen). Der Preis für die Neugier ist nämlich, dass man Microsoft einen nahezu vollständigen Blick auf seine Gewohnheiten im Umgang mit dem PC gewähren und jederzeit damit rechnen muss, eine neue Version mit möglicherweise neuen Fehlern eingespielt zu bekommen. Dieser Kontrollverlust ist vielen Anwendern nicht geheuer. Obwohl der Umgang mit dem Datenschutz in den Insider-Versionen nicht direkt auf das Endprodukt übertragbar ist, hat sich das desaströse Urteil in den Köpfen vieler Anwender festgesetzt. ...

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c't 20/2015, Seite 112 (ca. 5 redaktionelle Seiten)
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  1. Datensch(m)utz
  2. Schotten dicht
  3. Telemetrie
  4. Peer to Peer
  5. Tooltime
  6. Was bleibt

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  • Ob man sich als lokaler Benutzer oder mit einem Microsoft-Konto bei Windows 10 anmeldet, kann man nachträglich ändern.
  • Auch wenn man Windows generell erlaubt, Anwendungen den Zugriff auf bestimmte Funktionen zu gewähren, kann man einzelnen Apps immer noch deren Verwendung verbieten.

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  1. Datensch(m)utz
  2. Schotten dicht
  3. Telemetrie
  4. Peer to Peer
  5. Tooltime
  6. Was bleibt
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