c't 24/07
ATIs Control Center bietet bei DVI-Displays zwei Optionen an, „DVI-Frequenz für hochauflösende Displays reduzieren“ und „Alternativer DVI-Betriebsmodus“. Erstere sollte eingeschaltet sein, mit dem zweiten Schalter muss man herumexperimentieren - ATI dokumentiert die genaue Funktion nicht.
Nvidia bietet ähnliche Optionen nicht bei den Standard-Timings an, sondern man muss sich ein eigenes Monitor-Timing erstellen. Wichtig ist, das Timing nicht auf automatisch zu stellen, sondern auf „CVT - Reduziertes Blanking“ oder „CVT-RB“ (Coordinated Video Timing - Reduced Blanking) - je nach Treiberversion und Sprache etwas anders bezeichnet.
Viele PC-Hersteller bieten für ihre Notebooks und Komplettrechner angepasste Treiberversionen an, in denen diese Optionen fehlen können. Wenn der Hersteller auch auf der Internet-Seite keine Updates bereithält und sein Support keine Lösung weiß, kann man versuchen, die generischen Treiber von ATI oder Nvidia zu installieren (siehe c't 19/04, S. 170), wobei allerdings neue Probleme mit TV-Ausgang, Stromsparmodi, Standby-Modi oder ähnlichem auftreten können.
Monitore mit noch höheren Auflösungen, etwa 30-Zöller mit 2560 x 1600 Punkten, lassen sich auch mit Reduced Blanking nicht ansteuern, sondern sie benötigen eine Grafikkarte mit Dual-Link-DVI. (chh)
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