c't 24/07
Einige spezielle Server-Versionen des 32-Bit-Windows unterstützen zwar mehr als 4 GByte, doch ist ihr Einsatz viel teurer und umständlicher als der eines 64-Bit-Windows. Es gibt die theoretische Möglichkeit, wenigstens das vierte Gigabyte per PAE (Physical Address Extension) zu nutzen, aber in der Praxis funktioniert das weder mit Windows XP oder Vista noch mit Linux zufriedenstellend (siehe auch c't 14/07, S. 194). Immerhin verursacht das brachliegende Gigabyte keine Probleme, sodass ein mit 4 GByte bestücktes System - was beispielsweise sinnvoll sein kann, damit ein Zweikanal-Speichercontroller mit optimaler Geschwindigkeit arbeitet - unter einem 32-Bit-System stabil läuft.
Treiber für die 64-Bit-Versionen von Windows XP und Vista existieren für die meisten integrierten Komponenten wie Grafikkarten, Audio-Codecs und Netzwerkchips, hingegen geht einige Peripherie wie Drucker, Scanner, Webcams oder USB-TV-Sticks leer aus. (ola)
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