c't 10/08
$ /sbin/modinfo e100 e1000 | grep filename:
[...]/kernel/drivers/net/e100.ko
[...]/kernel/drivers/net/e1000/e1000.ko
Liegt ein kompiliertes Modul etwa in /lib/modules/[…]/kernel/drivers/net/e100.ko, so findet sich dessen Sourcecode normalerweise im Verzeichnis drivers/net/ der Kernel-Quellen in Dateien mit ähnlichem Namen – etwa e100.c im Falle des für Intel-100-MBit-Netzwerkhardware zuständigen e100-Treibers. Andere Treiber, wie der e1000-Treiber für Intels PCI-Gigabit-LAN-Chips, haben hingegen ein Verzeichnis für sich alleine.
Kennt man die ungefähre Position, navigiert man im Git-Webinterface über http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=tree zu den jeweiligen Quellcode-Dateien und ruft über den Link „history“ eine Übersicht über die jüngsten Änderungen auf. Im Verzeichnis für die Netzwerktreiber lassen sich so beispielsweise die Anpassungen am e100-Treiber anzeigen.
(thl)
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