c't 6/04
dd if=/dev/sda1 of=sdisk
kopiert die Karte in eine Datei namens sdisk. Der Gerätename /dev/sda1 ist eventuell anzupassen; er erscheint unter dem Icon, das KDE für den Datenträger auf dem Desktop anzeigt.
Der PDA speichert Audio-Aufzeichnungen glücklicherweise unkomprimiert. Mit etwas Glück findet man daher mit einem Audio-Editor wie dem Windows-Programm Adobe Audition (früher Cool Edit) die Audio-Daten halbwegs am Stück wieder. Dazu lässt man Audition die Image-Datei als Rohdaten etwa mit 11 025 kHz Samplingrate, mono, 8 Bit unsigned interpretieren (hier hilft Experimentieren). In der Waveform-Ansicht kann man die Audio-Fragmente nun sehr gut an ihrem charakteristischen Aussehen im Vergleich zu Programm- oder Textdateien erkennen und isolieren - im Zweifelsfall reinhören. Mit etwas Glück ist das Dateisystem nicht fragmentiert und man findet das Verlorene am Stück wieder. Dann braucht man es nur noch auszuschneiden und abzuspeichern. (bo)
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