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--exclude=Muster oder --exclude Muster gut geeignet. Das Muster kann als Platzhalter den Stern und das Fragezeichen enthalten - dann müssen Sie das Muster jedoch mit Anführungszeichen vor der automatischen Expansion durch die Shell bewahren. Zudem akzeptiert Tar lediglich ein Muster hinter dem Parameter --exclude, bei mehreren Mustern muss der Parameter wiederholt werden - in Ihrem Fall benötigen Sie daher die Parameter --exclude=proc, --exclude=sys und --exclude=tmp zusätzlich zu den Standard-Optionen czf Dateiname.Bei regelmäßig wiederkehrenden Aufrufen wie etwa Backups lohnt es sich, eine Datei anzulegen, die pro Zeile ein Muster der nicht zu berücksichtigenden Dateien und Verzeichnisse enthält. Diese Datei wird Tar mit dem Parameter -X Datei oder --exclude-from=Datei bekannt gemacht.
Bei Backups des Root-Verzeichnisses der Festplatte ist es wichtig, dass die Ausnahmen-Muster nicht mit dem Schrägstrich beginnen, denn Tar sichert ohne explizite Angabe des Parameters -P nicht den kompletten Pfadnamen, sondern entfernt den führenden Schrägstrich.
Wenn Sie beim Sichern als Ausnahmen-Muster proc/*, sys/* und tmp/* angeben, werden die Verzeichnisse /proc, /sys und /tmp zwar mitgesichert, nicht jedoch ihr Inhalt. Das erspart Ihnen später die Mühe, die Verzeichnisse nach dem Wiedereinspielen eines Backups von Hand anzulegen. (mid)
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