c't 25/04
Ärgerlicherweise schmücken sich auch Heim-Router nahezu lückenlos mit dem Feature „DMZ-Support“, obwohl kaum einer die dafür zwingend erforderliche Firewall zwischen DMZ und LAN mitbringt. Was die Marketing-Strategen mit dem falschen Fachbegriff bewerben, ist in Wirklichkeit ein „Exposed Host“: Mit dieser Einstellung leitet der Router alle aus dem Internet eingehenden Verbindungsanfragen an einen Rechner weiter. Dieser hängt am selben Switch und im selben Adressbereich wie das lokale Netzwerk. Anders als eine echte DMZ sorgt also ein solcher Exposed Host nicht für mehr Sicherheit, sondern öffnet jedem Eindringling gleich die Tür zur guten Stube. Das Weiterleiten einzelner Ports ist einem Exposed Host auf jeden Fall vorzuziehen. (je)
Version zum Drucken | Per E-Mail versenden | Heft bestellen
Permalink: http://heise.de/-293950
Das aktuelle Heft ist jetzt im Handel erhältlich.
Ältere Artikel können Sie über unser Zeitschriften-Archiv bestellen.