Dateisystem für USB-Stick

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Welches Dateisystem soll ich für meinen USB-3.0-Stick nutzen?

Ihnen stehen drei verschiedene Dateisysteme zur Wahl: Das klassische FAT32, das neuere exFAT und NTFS. Wenn Sie keine Dateien mit mehr als 4 GByte haben oder UEFI-Boot-Experimente planen, ist FAT32 nach wie vor die beste Wahl – sonst NTFS.

Gegen FAT32 spricht vor allem die Größenbeschränkung von 4 GByte pro Datei – bei Videoaufzeichnungen womöglich ein Problem. Davon abgesehen hat FAT32 den großen Vorteil, dass praktisch jedes Betriebssystem und Gerät vom Fernseher bis zum Streaming-Client damit klarkommt. Auch das Booten vom USB-Stick klappt am besten mit FAT32, für den UEFI-Modus oder Uraltbetriebssysteme wie DOS ist FAT32 sogar Pflicht.

Das neuere und speziell für Flash-Speicher entwickelte exFAT kennt keine 4-GByte-Grenze, wird aber außerhalb der Windows-Welt nur sehr eingeschränkt unterstützt. Insbesondere Streaming-Clients, Autoradios, Fernseher und Co. wissen damit nichts anzufangen.

Besser sieht es da schon für NTFS aus, das mittlerweile die meisten Systeme zumindest lesen können. Lediglich bei den TV-Geräten lassen die Hersteller manchmal NTFS weg, um Lizenzgebühren zu sparen. (bbe)

Artikel kostenlos herunterladen

Kommentare

Infos zum Artikel

6Kommentare
Kommentare lesen (6 Beiträge)
  1. Avatar
  2. Avatar
  3. Avatar
Anzeige

Anzeige

Anzeige